Beiträge von Xsara

    Ich würde auch einen gemeinsamen Tierheimbesuch vorschlagen oder über einen Verein einen älteren Hund von einer Pflegestelle?

    Am besten wirklich davor abklären, ob überhaupt an einen Ü80 vermittelt wird.

    Und abklären, wer den Hund übernimmt, falls es dein Opa nicht mehr schafft.

    Meine Tante hatte ihr ganz Leben lang Schäferhunde, teilweise 2 gleichzeitig. Immer von Welpe an und früher auch mit Hundesport im Verein.

    Als vor ein paar Jahren der letzte Schäferhund im hohen Alter gestorben ist, war sie auch schon über 75, aber körperlich noch sehr fit.

    Bei ihr ist dann ein etwas kleinerer, 3-4 Jahre alter Schäferhundmischling aus dem Tierschutz eingezogen und die beiden sind sehr glücklich zusammen. Der Hund ist ein ganz Netter und die beiden machen ausgedehnte Spaziergänge. Für den Notfall ist aber auch ein großer Garten vorhanden.

    Und Verwandte, die den Hund zumindest übergangsweise betreuen könnten.

    Cherubina Das schaut doch sehr schön aus!

    Wie Diana schon gesagt hat, der Ausfallschritt beim Vorsitz darf nicht sein. Aber du darfst dann bis zu 4 Schritte (gerade!) zurück gehen. Das macht es den Hunden einfacher gerade zu sitzen.

    Und die Tempowechsel wirklich vor dem Schild anfangen. Das übe ich mit meinen Beginnern sehr viel, weil es sonst schade um die Punkte ist im Turnier.

    Also insgesamt zwei- bis dreimal schief und "Wuseln" zwischen den Stangen.

    Ob bei der zu großen Linksdrehung etwas gezogen wird bei den Beginnern, hängt vom Richter ab. In den höheren Klassen dann aber auf jeden Fall, weil du dich eigentlich auf der Stelle drehen sollst.

    Bei RO geht es nicht so genau zu wie bei obedience, wo du eigentlich kaum die vollen 10 Punkte für die Übungen bekommst.

    Beim RO bekommst du keinen Punktabzug solange die Übung "ok" ist. Es muss nicht perfekt sein. Es gibt bestimmte Vorgaben, die erfüllt sein müssen und für bestimmte Fehler gibt es Abzug.

    Wie bereits erwähnt die 30Grad/30cm Regel, innerhalb deren es ok ist.

    Fußarbeit wird bei den Beginnern auch noch lockerer gesehen, in höheren Klassen gibt es dann auch mal Abzug.

    Und jeder Richter hat ein etwas anderes Augenmerk. Manche finden überall noch Kleinigkeiten für Punktabzug, z. B. wenn der Hund etwas zögerlich ausführt.

    Und je nach Parcours, Richter und Startern kann es sein, dass alle mal im vorzüglichen Bereich sind oder dass man mit einem gut oder sehr gut den 1. Platz macht.

    Nbs gibt es eigentlich immer welche.

    Mit Coco habe ich von nb über 45 Punkte bis zu 98 Punkte schon alles gehabt.

    Letztes Wochenende war sie nicht richtig fit und wir haben einmal 71 Punkte und am Sonntag dann 27 Punkte geschafft.

    Sonntag habe ich im Parcours beschlossen, kein Sitz einzufordern, weil Coco damit Probleme hatte. Da sie gut drauf war, habe ich nicht abgebrochen sondern aus jedem Sitz ein steh gemacht. Coco hatte Spaß und bekam Wiener und von der Bewertung bekommt sie ja nichts mit.

    Ansonsten gibt es selten unter 40/50 Punkte. Da läuft dann meistens so viel schief, dass aus irgendeinem Grund abgebrochen wird und es ein nb wird.

    Ich habe Coco mal ein Geschirr gekürzt, weil es sonst gut gepasst hat, aber zu lange war.

    Aber irgendwie war dann die Form falsch und das x auf dem Rücken nie richtig gleichmäßig.

    Letztendlich ist dann irgendwann eine Zwischengröße vom nansen nome eingezogen.

    Ich führe ja schon eine Weile eine Vokabelliste für RO, Alltag, Tricks und Agility, sonst verliere ich echt den Überblick. Was sagt ihr, wenn der Hund vor euch von links nach rechts wechseln soll? Hinter meinem Rücken ist "Wechsel", aber für vorne fällt mir nichts mehr ein :see_no_evil_monkey:

    Vorne wechsel beim laufen heißt bei mir "cross" mit entsprechender Handbewegung.

    Hinten beim laufen heißt "change".

    Vorne Wechsel mit Sitz ist bei mir einfach "Fuß" oder "Pi" mit entsprechender Handbewegung.

    Hinten mit Sitz ist (glaube ich :ops:) auch "change".

    Achso, "Pi" ist bei mir rechts laufen vom italienischen "piede" für Fuß |)

    Und mich umkreisen ist "rum" egal ob beim Laufen oder mit Sitz oder steh.

    Die Wechsel beim umdrehen sind "in", wenn sich der Hund zum Mensch dreht und "out", wenn er sich weg dreht. Danach dann entsprechend "Fuß" oder "Pi".

    Aber zusätzlich führe ich hald viel mit der Hand.

    Coco bekommt jetzt seit Juni 2021 monatlich Librela.

    Im November 2021 habe ich ein großes Blutbild machen lassen, da war ein Nierenwert minimal erhöht.

    Im April 2022 habe ich nochmal untersuchen lassen, da waren alle Werte wieder im Rahmen. Das ist jetzt kein wissenschaftlicher Beleg dafür, dass Librela nicht auf die Nieren geht. Aber ich bin dadurch beruhigt.

    Ansonsten hat sich bei ihr in den über 1,25 Jahren auch nichts verschlechtert durch Librela. Als wir im Juni 2021 angefangen haben, hat sie fast jeden Abend gehumpelt. Das ist nie wieder aufgetreten, außer wirklich mal kurzzeitig bei Überlastung.

    Edit: Librela ist für mich kein Allheilmittel und Coco läuft zwischenzeitlich trotzdem auch mal wieder schlechter. Aber ich möchte nicht wissen, wie es ihr ohne Librela gehen würde...

    Vor einer Amputation würde ich mir auf jeden Fall irgendwo nochmal eine Zweit- oder Drittmeinung holen. Amputieren kann man dann immer noch.

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Meine Hündin hat vor 2 Jahren hinten ein bisschen gelahmt. Wer sie nicht gekannt hat, dem ist gar nichts aufgefallen.

    Ich wollte es aber abklären und bin in die Tierklinik. Dort hieß es, ganz klar Kreuzbandriss und ich habe einen OP-Termin bekommen. Als ich den Hund nach der OP abholen wollte, erklärte mir der Chirurg, er hätte gar nicht operiert sondern nur eine Arthroskopie gemacht. Es wäre doch kein Kreuzbandriss, sondern ein Schaden am Knorpel.

    Ich habe einen Therapieplan bekommen, um mit einer PRP-Methode (Eigenblutbehandlung) den Knorpel wieder aufzubauen.

    Bereits vor der ersten Behandlung ging es Coco plötzlich ganz mies mit hohem Fieber und sie nutzte das Bein überhaupt nicht mehr.

    In der Klinik wurde herumtherapiert, die PRP-Methode trotzdem mehrmals durchgeführt. Coco ging es gut, aber das Bein wurde überhaupt nicht mehr benutzt.

    Es wurde immer wieder auf Entzündungen untersucht, aber da war (scheinbar) nichts.

    Nach 2 Monaten, in denen mein ansonsten gesunder Hund nur auf drei Beinen gehüpft ist und die Klinik ratlos war, habe ich mir auch überlegt, ob ich einfach amputieren lasse. Schlimmer kann es ohne Bein ja nicht sein, als wenn es nutzlos herumhängt und nur Schmerzen verursacht.

    Ich habe dann die Therapie abgebrochen und Coco bei einem anderen Spezialisten vorgestellt. Nach 3 Monaten auf drei Beinen wurde dann dort letztendlich doch ein Kreuzbandriss operiert, außerdem war das gesamte Knie voll Eiter und entzündet, obwohl die Klinik davor jegliche Entzündungen ausgeschlossen hatte.

    Bei uns ist es also doch nochmal gut ausgegangen durch eine Zweitmeinung und meine Hündin läuft seit fast 1,5 Jahren wieder auf 4 Beinen und macht auch wieder Wanderungen mit.

    Hätte mir die Zweitmeinung allerdings auch gesagt, dass da nichts mehr zu machen wäre, hätte ich auch amputieren lassen. Vielleicht gehen dann nicht mehr die größten Wandertouren, aber der Hund ist wenigstens wieder schmerzfrei. Und du kannst dir nicht vorstellen, wie oft ich innerhalb der ca. 6 Monaten nach einem Klinikbesuch heulend im Auto saß, weil einfach nichts vorwärts ging. Es macht einen psychisch auch einfach fertig. Wöchentliche Tierarzt/Klinikbesuche, dazu noch Physio und dauernd dem humpelnden Hund zuschauen zu müssen, ohne dass man helfen kann :( :

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit und du wirst die richtige Entscheidung im Sinne deines Hundes treffen!

    Xsara oh das ist schade... Magst du vielleicht erzählen, was dir nicht so gefallen hat (wenn's dir lieber ist auch gerne per PN)?

    Spoiler anzeigen

    Zusammengefasst: der Preis ist mir für das gebotene einfach zu hoch. Die Orga war zum Teil sehr schlecht. Es gab trotz Ankündigung kein vegetarisches Essen. Und dann wird man bei Nachfrage nur blöd angemacht.

    Insgesamt waren es mir einfach viel zu viele Leute und vorallem beim übernachten viel zu viele total überforderte Hunde auf engem Raum.

    Die Hunde-Aufgaben sind ohne entsprechende Vorbereitung von den meisten Hunden nicht zu lösen, aber mir waren es einfach viel zu viele Aufgaben, wo der Hund überhaupt keine Rolle gespielt hat, sondern nur der Mensch was tun musste.

    Für die Mensch-Hund-Bindung hat es mir persönlich überhaupt nichts gebracht. Da mache ich lieber irgendwo eine 2-Tages-Wanderung alleine mit Hund, das "bringt" mir mehr.

    Und diese "krasse Erfahrung" mit der überall geworben wird, gab es für mich als Dogtrekkerin und Outdoormensch einfach nicht :verzweifelt:Ich bin nicht an meine Grenzen gekommen oder so. Und es hat auch mein Leben nicht nachhaltig verändert |)

    Ich habe mir ehrlich gesagt einfach mehr erwartet und die Aufgaben, Punkteverteilung, Essensvergabe usw war einfach nicht sonderlich fair.

    Es war ein ganz nettes Wochenende mit einer Bekannten, aber mehr auch nicht und nochmal werde ich sowas auf jeden Fall nicht machen.