Beiträge von Sleipnir

    Hallo!

    Zitat

    vielleicht ist die kleinere variante was für euch, das sind die nova scotia duck tolling retriver. vielleicht schaste dir das mal an.

    Dir ist schon klar, dass du da eine "Vollblut-Arbeitsrasse" empfiehlst?!
    Toller sind mit Sicherheit faszinierende Hunde - in den richtigen Händen!
    Sie sind in keinster Weise mit unseren heutigen Labrador und Golden Retrievern zu vergleichen!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Leute was denkt ihr euch eigentlich?
    Du kannst doch nicht mal eben einen herzkranken Hund auf deine Hündin drauflassen?!
    Welchen Zweck sollte denn die Aktion haben?
    Echt ich kanns nicht glauben, ist das wirklich dein Ernst was du hier geschrieben hast, oder willst du uns alle verschaukeln?
    Aber mal zu deiner eigentlichen Frage:Meiner Meinung nach, (und das ist keine Rechtberatung sondern meine Meinung!) hat er keinerlei Anspruch auf einen Welpen, aber genausowenig muss er finanziell was dazusteuern!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Hallo!

    Ich glaube nicht, dass euer Unterfangen aussichtslos ist - wenn ihr einige grundlegende Dinge beachtet.
    Ich würde auch absolut davon abraten die Beiden, ohne vorhergehende Annäherung auf einer Wiese einfach abzuleinen und sie mal machen zu lassen. Kommt es nämlich in diesem Zusammenhang zu einer Auseinandersetzung habt ihr richtige Probleme!
    Wenn dir die Gewöhnung an diesen Boxer-Rüden wirklich wichtig ist kann ich dir nur das Buch "Hundereich" von Mirjam Cordt empfehlen. Es ist ganz neu im animal-Learn Verlag erschienen und beschreibt die Möglichkeiten der Zusammenführung ehemals unverträglicher Hunde. Ein wirklich sehr tolles Buch!
    Ich versuche jetzt mal die grundlegensten Elemete einer Zusammenführung darzulegen.
    Ideal zum ersten Kontakt ist ein Spaziergang auf neutralem Gelände. Bei diesen ersten Spaziergängen (Turid Rugaaas prägte dafür den Begriff "social walk") soll es zu gar keinem direktem Kontakt zwischen den Hunden kommen, vielmehr geht es darum das die Hunde sich allmählich und in kleinen Schritten an Anblick und Gegenwart des Anderen gewöhnen. Man geht hintereinander und beginnt mit einem Abstand bei dem bei keinem Hund Aggressionen aufkommen, das können am Anfang gut und gerne 50-100 Meter sein!
    Die Reihenfolge sollte immer wieder geändert werden um jedem Hund die Möglichkeit zu geben auf der Fährte des Anderen olfaktorische Informationen des Gegenüber zu erlangen.
    Bleiben beide Hunde ruhig und entspannt kann die Distanz nach und nach abgebaut werden bis man nebeneinander geht wobei die Halter splittend zwischen den Hunden gehen.
    Zusätzlich sollten positive Assoziationen aufgebaut werden, so könnte man beide Hunde in einem großen Abstand zueinander füttern, bei ruhigem Verhalten Leckerchen geben usw.
    Zur ersten direkten Kontaktaufnahme bietet sich ein Zaun an. (natürlich nicht der Gartenzaunes des Grundstücks auf dem einer der Hunde wohnt!)
    Hunde wissen sehr wohl, dass ihnen ein Zaun Schutz bietet und sind dementsprechend gelassener. Sie können Beide unabhängig vom anderen über Distanz und Nähe bestimmen und den Kontakt so zulassen wie sie es möchten!
    Habt ihr dabei das Gefühl, dass beide Hunde die Anwesenheit des Anderen wirklich gut akzeptieren können würde ich die erste direkte Konfrontation ohne sichernden Zaun wagen. Zu diesem Zeitpunkt würde ich aber beide Hunde noch mit einer Schleppleine absichern!
    Ich wünsche euch viel Erfolg bei euerm Vorhaben, lässt euch von kleinen Rückschritten nicht entmutigen und halte uns doch bitte auf dem Laufenden!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Hallo!

    Ich habe diesen Thread bisher wohl scheinbar übersehen und muss sagen, dass ich das Thema auch höchst interessant finde!
    Hier sind ja bisher schon viele Meinungen aufeinandergeprallt und ich bin der festen Überzeugung, dass es DIE Methode für eure Probleme gar nicht geben kann. Gerade in der Hundeerziehung sind ja fast alle Methoden strittig und was bei dem einen Hund sofort zum Erfolg führt heizt den anderen Hund in seinem Verhalten erst richtig an.
    Ich denke man kann Mensch-Hunde-Beziehungen immer nur nach individuellen Maßstäben beurteilen und eine allseits gültige Erziehungsmethode kann der Vielfalt der unterschiedlichen Hunde- und Menschenpersönlichkeiten gar nicht gerecht werden.
    Eigentlich wollte nun auch ich dir einige Ratschläge bezüglich eurer Probleme mit auf den Weg geben - ich habe mich aber dagegen entschieden!
    Du hast nun schon so viele Tipps und Ratschläge erhalten dass eine weitere Meinung wohl nicht mehr Not tut. Bei vielen der geschriebenen Beiträgen habe ich gedacht: "Ja, so würde ich es auch machen!" oder: "Nein, so auf keinen Fall!".
    Aber das spiegelt ja alles nur meine eigene Meinung wieder und ich weiß nicht ob dir das wirklich weiterhelfen würde?
    Du musst selbst für dich entscheiden welchen Weg ihr gehen wollt und auf welche Methode Ambra am besten reagiert.
    Nehmen wir doch einfach mal ein x-beliebiges Beispiel heraus: Der Schnauzengriff.
    Die Einen führen ihn aus und sind mit dem Ergebnis mehr oder weniger zufrieden, die Anderen lehnen ihn total ab und sind damit auch zufrieden.
    Doch was ist nun richtig und was ist falsch? Vor dieser Frage steht man angesichts der zahllosen Meinungen innerhalb der "Hundeszene" immer wieder. Kann man diese Form der Massregelung vertreten oder bedeutet sie einen Vertrauensbruch in der Mensch-Hund-Beziehung? Ich für meinen Teil kann dir nur Eines empfehlen: Informiere dich anhand entsprechender Fachliteratur umfassend über hundliches Verhalten im Allgemeinen, lass dich von verschiedenen Meinungen inspirieren und finde deinen eigenen Weg, der dir und vor allem Ambra gerecht wird.
    Ich erlebe es tagtäglich zuhause wie unterschiedlich Hunde sein können. Egal bei welchem Fehlverhalten, ich bin immer wieder dazu gezwungen Emma und Janosch vollkommen unterschiedlich zu behandeln, will ich Beiden auch nur annähernd gerecht werden. In 90% aller Fälle reicht es bei Emma aus wenn ich sie mit meinem Blick fixiere, in allen anderen Fällen reicht ein "Tzzz" oder ein leises "Nein" und Emma stellt jedes Verhalten ein. Bei Janosch sieht das ganz anders aus, der ist nämlich aus etwas härterem Holz geschnitzt und würde mir, etwas vermenschlicht ausgedrückt, in gleicher Situation bei gleicher Sanktionierung den Stinkefinger zeigen und erst Recht weitermachen.
    Ich hoffe ich habe dich mit meinemBeitrag nicht noch weiter verunsichert.
    Ich wollte dir nur sagen, dass es die allgemeingültige Methode für euch wohl nicht geben wird und du , unter Berücksichtigung der Persönlichkeit deines Hundes euern eigenen ganz individuellen Weg finden musst.
    Ich weiß auch, dass dieser Weg oft steinig und beschwerlich sein wird, er wird von vielen Rückschlägen und oftmaligem, vermeintlichem Stillstand geprägt sein, aber glaub mir es lohnt sich! Geh unkonventionelle Wege, lass deiner Phantasie freien Lauf und behandle deinen Hund so wie er es verdient hat - als einmaliges, hochkomplexes Individuum!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Ich bins nochmal!

    Zitat

    Er sagt, dass er heute auch schlauer ist, wie noch vor einem halben Jahr..


    Ja das hört man ja öfter! Da frage ich mich nur wie uninformiert kann man denn sein! Es sollte doch langsam in jede Bevölkerungsschicht gedrungen sein unter welchen Bedingungen diese Hunde gezüchtet werden.
    Gibt es denn immer noch so viele Leute die sich vor der Hundeanschaffung so gar keine Gedanken machen?
    Ich glaube ich habe das in einem anderen Thread schonmal ganz gut ausgedrückt:

    Zitat

    Nee, also das kanns doch wohl echt nicht sein!
    Überlegt doch mal, kauft man sich einen Fernseher, geht man in ein Fachgeschäft, lässt sich beraten, vergleicht Preis und Qualität und gibt teilweise ein Heidengeld dafür aus.
    Der Autokauf, von vielen generalstabsmäßig geplant, es werden Testberichte gelesen, Probefahrten unternommen, man hat sich für ein Auto entschieden..., nee das andere könnte ja doch besser sein, man schläft noch einige Nächte drüber und hält man dann den Schlüssel in Händen ist man Experte der neuesten Modelle aller Hersteller (Ok, mit Autos habe ich es jetzt nicht so, aber genauso war es, als ich mir vor zwei Jahren ein neues Mountainbike gekauft habe!)
    Möchte man sich aber einen Hund zulegen, ein lebendes, fühlendes Familienmitglied, dass einen mindestens zehn, zwölf Jahre begleitet lässt man sich von Mitleid zum Kauf überzeugen, dass kann doch echt nicht wahr sein?
    Ich habe das noch nie verstanden und wahrscheinlich werde ich es auch nie verstehen!

    Liebe Grüsse,
    Björn

    Hallo Ernie!

    Nein, es muss nicht unbedingt zwei bis drei Monate dauern bis ein Hund stubenrein ist! Bei den Einen geht es etwas schneller und bei den Anderen dauert es halt etwas länger, kommt ganz auf den Hund an.
    Janosch war in der Beziehung halt etwas langsam :wink:

    Zitat

    Wird denn wirklich jeder Hund stubenrein ???


    Wenn du richtig mit ihm trainierst eigentlich schon! Eine Ausnahme bilden hier nur Welpen die aus einer so beengten Aufzucht kommen bei der es ihnen nicht möglich war sich für ihr Geschäft weit genug vom Lager zu entfernen. Sie werden mehr oder weniger dazu gezwungen ihr eigenes Lager zu beschmutzen. Hunde die in ihrer Welpenzeit diese Erfahrung machen mussten haben oft ihr ganzes Leben lang extreme Probleme mit der Stubenreinheit bzw. werden nie zuverlässig stubenrein!

    Liebe Grüsse,
    Björn