Beiträge von Sleipnir

    Auf deinem Foto ist er zwar wirklich etwas weit weg, aber die ganze Statur, die Farbe und die schwarze Maske (OK, die beiden letztgenannten Merkmale treffen auch auf den Kangal zu :wink: ) haben mich doch ganz stark an einen Malinois erinnert, nur die Rutenhaltung stimmt nicht ganz (zumindest auf dem Foto!)

    Hallo!

    Ich habe mir zu deinem Problem mal ein paar Gedanken gemacht und kann dir zwar kein wohldurchdachtes Trainingskonzept liefern, aber vielleicht einige Anregungen.
    Ich glaube, du hast in deinem Thread einen ziemlich normalen, rassetypischen Eurasier beschrieben. Ich habe diese (wunderschönen) Hunde in meiner Jugendzeit, als ziemlich ursprüngliche und unabhängige Hunde kennengelernt, die sehr dazu neigen eigene Wege zu gehen, denen wilde Balgerein mit anderen Hunden meist nicht sonderlich viel bedeuten und die nur "müde lächeln" wenn andere Hunde hysterisch hinter einem Stock herrasen. Kadavergehorsam ist ihnen völlig fremd, vielmehr scheinen sie mir ein Kommando als Bitte seitens des Besitzers zu interpretieren und sie überlegen sehr genau, ob sie dieser Bitte nachkommen oder eben nicht.
    Nun zu deinem speziellen Problem:
    Mit sechzehn Monaten wird euer Rüde gerade erwachsen und zunehmend unabhängiger von euch. Scheinbar auch ziemlich selbstbewusst, findet er wohl mehr Befriedigung in eigenmächtigen Unternehmungen als auf gemeinsamen Spaziergängen mit dir. Hier musst du natürlich eingreifen und gegensteuern, denn hier scheint sich gerade ein gelerntes Verhalten zu verfestigen und wenn er jetzt schon stundenlang wegbleibt wird er die Zeiten und auch Distanzen mit fortschreitendem Alter auch eher noch ausdehnen. Mal ganz abgesehen von den Gefahren durch den Straßenverkehr oder schießwütigen Jägern werden diese Erfahrungen ihn wahrscheinlich eher nicht an dich binden was ja gerade so wichtig wäre!
    Von daher, absolutes Freilaufverbot für die nächste Zeit! Er sollte erstmal angeleint werden, immer und ohne Ausnahme.
    Gib ihm in Zukunft keine Möglichkeit mehr sich unerlaubt von dir zu entfernen, denn jeder eigenmächtige Spaziergang wird euch in eurem Training wieder um Wochen zurückwerfen.
    Fang mit einem konsequenten Schleppleinentraining an, um ihm beizubringen einen gewissen Radius um dich herum nicht zu verlassen. Da dieses Training hier schon hundertfach beschrieben wurde, spare ich mir weitere Erklärungen hierzu an dieser Stelle und verweise dich an unsere tolle "Suchfunktion", da solltest du zum Schleppleinentraining erstmal Lesestoff für einige Stunden finden!
    Ansonsten würde ich ihn in nächster Zeit nur noch aus der Hand füttern! Lass ihn sein Futter verdienen, draußen, unterwegs, er wird nur noch satt, wenn er mit dir zusammenarbeitet! Evtl. würde sich auch die Arbeit mit einem Futterdummy anbieten!
    Versuch seine Bindung zu dir zu stärken. Baue kurze Spieleinheiten in eure Ausflüge ein, lass ihn wirklich tolle Leckerchen (evtl. Käse, Fleischwurst, gekochte Hühnerherzen etc.) im Gras suchen, lass ihn über Baumstämme balancieren, mach ein Abenteuer, einen Jagdausflug aus euren Spaziergängen.
    Parallel würde ich ein wirklich gut sitzendes Abrufsignal einführen, denn das Ziel ist es ja, ihn irgendwann wieder ohne Leine laufen zu lassen.
    Sehr gute Erfahrungen hab ich mit einem "ordinären" Sitz gemacht. Auch wenn er es schon kann und sich relativ schnell setzt, übe dieses Kommando so intensiv mit ihm, bis es fast reflexhaft ausgeführt wird. Sobald er dieses Kommando hört sollten seine Hinterbeine einknicken, ohne das er sich darüber "Gedanken" macht. Gerade erst vor einigen Tagen habe ich meinen 10 Monate alten Junghund im vollen Lauf hinter einem Kaninchen damit stoppen können! Und auch hier, wie bei allen anderen Übungen, erst in relativ reizarmer Umgebung und wenn es dort perfekt klappt langsam die Anforderungen steigern! Und Alles vorerst abgesichert mit der Schleppleine!
    So, dass waren mal meine ersten Einfälle dazu!

    Liebe Grüße,
    Björn

    Hallo!

    Ein wirklicher Profi auf diesem Gebiet bin ich zwar nicht, aber ihr habt doch sicherlich einen Kaufvertrag. Lies ihn dir mal aufmerksam durch, normalerweise gibt es einen Punkt, der beschreibt, dass das Tier zum Kaufzeitpunkt gesund und frei von ansteckenden Krankheiten ist. Wenn das, oder Ähnliches drin steht, hast du ja schonmal was in der Hand!
    Aber warte mal ab, ich weiß, dass sich hier im Forum einige Mitglieder besser mit so einer Situation auskennen...

    Liebe Grüße,
    Björn

    Na, da scheinst du ja sehr kompetent "beraten" worden zu sein!
    Also pauschal zu behaupten, dass sich zwei Rüden auf Dauer nicht verstehen werden halte ich für totalen Schwachsinn. Natürlich kann so etwas passieren, aber erstens ist es nicht unausweichlich und zweitens gibt es genauso tiefe Feindschaften zwischen gegengeschlechtlichen Hunden.
    Andererseits will ich hier aber auch nichts beschönigen, es ist durchaus so, dass die Wahrscheinlichkeit rangbezogener Auseinandersetzungen zwischen gleichgeschlechtlichen Hunden etwas höher ist, als bei einem Pärchen.
    Es kommt aber auch (wie immer!) sehr auf die Persönlichkeit der beiden Rüden an.
    Wie verhält sich denn der schon vorhandene Rüde bei Begegnungen mit Geschlechtsgenossen?
    Deutlich deeskalierend wird sich bei euch wahrscheinlich der doch sehr deutliche Altersunterschied zwischen beiden Hunden auswirken.
    Natürlich kann es passieren, dass der Jungrüde die Autorität des Älteren irgendwann in Frage stellt und vielleicht fliegen dann auch mal die Fetzen, aber ich denke, dass das in gewissen Grenzen einfach dazugehört und es heisst ja noch lange nicht, dass sich daraus eine wirkliche Feindschaft entwickelt!
    So...das erstmal von mir!

    Liebe Grüße,
    Björn

    Tja...da wollte ich gerade antworten, aber Indi hat es ja schon umfassend erklärt! Da bleibt mir kaum noch etwas zu schreiben, nur soviel:
    Ich habe eine Hündin seit über 2 Jahren und einen Rüden seit fast 8 Monaten und obwohl beide totale "Dreckspatzen" sind, hat noch nicht Einer von Beiden die Badewanne gesehen... also echt nur in absoluten Notfällen!!!

    Liebe Grüße,
    Björn

    @ krasil:

    Zwar etwas off-topic, aber ich hab mich kaputtgelacht, als ich das hier gelesen habe...

    Zitat

    Die Flurwände sind total begrapscht, weil die Kinder müssen ja die Wände abstützen wenn sie Licht anmachen oder sich die Schuhe anziehen


    Ich bin 25 Jahre alt und meine Freundin wirft mir das Gleiche vor!
    Peinlich, peinlich... :unknown:
    Aber zurück zum Thema:
    Auch unserer Wohnung sieht man auf den ersten Blick an, dass wir Hundehalter sind!
    Emmas schwarze Haare auf unserem hellen Laminat, Janosch beige Haare auf unserer dunklen Couch und unserem blauen Schlafzimmerteppich, sie ergänzen sich wirklich perfekt :wink:
    Seit wir Janosch haben, befindet sich auch immer eine verdächtige Pfütze vor dem Wassernapf. Macht auch total Spass dort immer wieder barfuss reinzutreten, aber warum laufe ich auch barfuss in die Küche!
    Spielzeug liegt hier eigentlich nicht rum, dafür aber Kauknochen und Rinderhufe ohne Ende (inklusive der damit verbundenen Sabberflecken auf dem Teppich.
    Ach ja, unsere Couch ist auch immer schön paniert!
    Aber was soll ich sagen, ich hab es mir selbst so ausgesucht und finde nichts schlimmer als klinisch-rein geschrubbte Wohnungen!
    Auch bei uns kann man vom Fußboden essen - man findet immer irgendwas.
    Nee, aber im Ernst, ich liebe dieses Chaos und ich habe echt besseres zu tun, als meine Wohnung ständig auf Hochglanz zu polieren.
    Die Leute, die hier so ein und ausgehen wissen und akzeptieren das, ansonsten wäre es mir auch egal, ist ja schliesslich meine Wohnung!
    Eins fällt mir aber doch noch ein:
    Ich war vor kurzem bei einer Freundin, die gar keine Haustiere hat, dafür aber immer eine super-saubere Wohnung. Ich hab sie dann mal gefragt wie oft sie denn saugen würde - ihre Antwort:" So ungefähr einmal in der Woche!"
    Das hat mich dann, in Anbetracht unserer täglichen Saugaktionen doch etwas schockiert!

    Liebe Grüße,
    Björn

    hm...nicht einfach!
    Also der Labrador ist ja nun eindeutig zu erkennen, ansonsten...sie wirkt schlanker und hochbeiniger als ein reinrassiger Labrador und der Fang ist auch länger...mein erster Gedanke: Deutsch Kurzhaar oder Weimaraner.
    Zu deiner zweiten Frage:
    Wenn sie mit 4 Monaten schon 53 cm misst würde ich mal einfach ins Blaue raten, dass ihr Endmaß so zwischen 65 und 70 cm liegen wird. Auf alle Fälle wird sie wohl deutlich höher werden als ein Labrador.
    Schönes Tier, gefällt mir wirklich gut!

    Liebe Grüße,
    Björn