Beiträge von Sleipnir

    Hallo!

    Das habe ich gerade durch Zufall auf der Homepage von Günther Bloch gefunden. Da "calming signals" ja auch hier ziemlich "in" sind interessiert es euch vielleicht:
    Achtung:
    Interessenten können ab sofort die erste WISSENSCHAFTLICH ERNSTZUNEHMENDE Arbeit zum Thema Beschwichtigung (Mira Meyer, 2006:" Die Beschwichtigungssignale der Hunde, Untersuchung ausgewählter Signale in einer frei lebenden Hundegruppe"), die im Rahmen unseres Italienprojektes als Diplomarbeit erarbeitet wurde, bestellen. Aus diesem Grund distanzieren sich alle Vertreter der Hunde-Farm "Eifel" hiermit offiziell vom dem in Deutschland grassierenden Beschwichtigungswahn, der fatale Folgen für die Mensch-Hund Beziehung haben kann.

    Quelle: http://hundefarm-eifel.de/forschung/bericht.htm

    Hat von euch schon jemand näheres dazu gehört / gelesen?

    Liebe Grüße,
    Björn

    Kann mich Friederike nur anschließen!!!
    Sie hat mir fast die Worte aus dem Mund genommen. Zusätzlich kann ich dir noch das Buch "Antijagdtraining" von Pia Gröning wärmstens ans Herz legen. Wirklich ein tolles Buch, in dem von den natürlichen Bestandteilen der Jagd, den Lerngesetzten, dem Schleppleinentraining und der alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten kein Thema unangesprochen bleibt!

    Liebe Grüße,
    Björn

    Aber Fisch, du weißt doch, die Kinder! :wink:

    @ agil, ja werde ich machen!

    Hab auch schon darüber nachgedacht, ob er vielleicht zusehr auf Menschen geprägt ist, aber eigentlich kann es das auch nicht sein. Seitdem er mit acht Wochen aus seinem Familienverband herausgenommen wurde lebt er als Zweithund, wir haben die Welpenspielgruppe besucht und versuchen ihm soviele Hundekontakte wie möglich zu gestatten?
    Naja, schauen wir mal!

    Liebe Grüße,
    Björn

    Hallo!

    Zur Vorgeschichte:
    Janosch ist jetzt knapp 11 Monate alt und langsam schießen ihm wohl die Hormone zu Kopfe!
    Seit etwa einem Monat markiert er regelmäßig. In letzter Zeit zeigt er auch verstärktes Interesse an Hündinnen, er beriecht sie sehr ausgiebig im Genitalbereich und versucht sie (unabhängig von einer Läufigkeit) teilweise auch zu besteigen, lässt aber sofort ab, wenn eine Hündin ihn konsequent abwehrt. Hinzu kommt, dass Emma im Moment läufig ist, da beide nicht kastriert sind, waren sie so lange zusammen wie Emma ihn noch eindeutig abgewehrt hat, jetzt in der Standhitze, sind sie aber getrennt, Emma ist bei meinem Bruder untergebracht.
    Nun zum eigentlichen Problem:
    Janosch ist seit letztem Sonntag von Emma getrennt und exakt seit diesem Zeitpunkt interessiert er sich verstärkt für Frauen! Hört sich komisch an, ist aber wirklich so!
    Obwohl er nach wie vor relativ offen auf alle anderen Menschen zugeht fällt es auf, dass er zu Frauen besonders engen Kontakt sucht, insbesondere bei ihm bekannten Frauen kriegt er sich vor Freude gar nicht mehr ein. Das allein wäre ja noch kein Problem, aber es ist jetzt schon dreimal passiert, dass er , nach ausgiebiegen Streicheleinheiten etwas "zudringlich" wurde. Es passierte einmal bei Meike (meiner Freundin), einmal bei meiner Mutter und einmal bei einer guten Freundin, also alles drei Personen die er sehr gut kennt. Abgelaufen ist es immer nach dem selben Schema. Er sitzt mit entsprechender Person auf der Couch und wird gestreichelt, er läuft hinter diese Person, wird augenscheinlich hektisch und nervös, leckt den Nacken, klappert fast unmerklich mit den Zähnen und macht, zwar sehr gehemmt aber immerhin, Ansätze betreffende Person zu besteigen. Bevor es ganz peinlich wurde habe ich ihn bisher immer abrufen, was auch geklappt hat.
    Nun frage ich mich aber, warum macht er das?
    Hominiden und Caniden sind verwandtschaftlich ja schon relativ weit voneinander entfernt, und immer wieder wird, ja auch hier, darauf hingewiesen, dass einem Hund sehr wohl bewußt ist, dass wir trotz des engen Zusammenlebens keine anderen Hunde sind. Sind Frauen geruchlich trotzdem interessant für Rüden? Wenn ja, warum?
    Ist es vielleicht nur eine "Art" Übersprungshandlung", da er bis vor einigen Tagen mit einer läufigen Hündin zusammen war, die ihn zwar augenscheinlich sehr erregt hat, ihn aber nie "rangelassen" hat?
    So ganz kann ich mir dieses Verhalten nicht erklären, vielleicht habt ihr ja Ideen. Wobei es mir wirklich nur darum geht den Grund dieses Verhaltens zu erörtern, dass ich das nicht zulassen kann und erzieherisch korrigiere ist natürlich klar!

    Liebe Grüße,
    Björn

    @ Ramiro:
    Nun auch hier nochmal!
    Vielleicht bist du ja schon als Profi in Sachen Hundehaltung auf die Welt gekommen - andere Leute aber nicht! Einige Argument von Queencheetah mögen vielleicht etwas naiv und unüberlegt erscheinen, sind sie vielleicht auch, aber zumindest informiert sie sich bevor sie handelt!
    Ich an ihrer Stelle würde dieses Forum auch so schnell wie möglich wieder verlassen, denn sowas...

    Zitat

    entschuldige (gib mir deine adresse und ich schreib dir ne karte!)


    öhhh? ich dachte du seist weg?
    also noch mal: tschüüüüüüüüüüüüsssss


    ...würde ich mir auch nicht sagen lassen!
    Wirklich schade was hier im Moment so abgeht und wie schnell neue Mitglieder verprellt werden!

    Trotzdem liebe Grüße,
    Björn

    Der "Gute" könnte mir sonstwas erzählen, nichtmal im Traum würde ich darauf eingehen!!!
    Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass es für deinen Hund ein tolles Erlebnis wird, aber wer garantiert dir das?
    Zum Anderen hätte ich ein riesen Problem damit andere Leute an meinem Hund rumzuerziehen lassen!
    Nee, das käme für mich, unter dem Umstand das ich nicht dabei bin, nie in Frage!

    Liebe Grüße,
    Björn

    Leute, ich verstehe euch mal wieder nicht!
    Queencheetah hat noch keinen Hund und versucht sich hier zu informieren wie man Hund und Job (Schule) unter einen Hut bekommt. Ich finde das durchaus verantwortungsbewußt, wie viele Leute schaffen sich einfach einen Hund an und lassen ihn täglich 7,8,9 Stunden alleine OHNE sich darüber Gedanken zu machen!
    In meinen Augen erweckt dieser Thread doch mal wieder den Anschein als könnten, abgesehen von den Personen die das große Glück haben ihren Hund mit zur Arbeit zu nehmen, nur Leute Hunde halten, die arbeitslos sind, die Rentner sind oder so gut verdienen, dass sie sich täglich einen Hundesitter leisten können.
    Seit sechs Jahren bin ich von zuhause ausgezogen, sechs Jahre lang haben immer ein oder zwei Hunde dieses Leben mit mir geteilt und bedingt durch Ausbildung und Studium wäre ich finanziell zu keinem Zeitpunkt in der Lage gewesen regelmäßig einen Hundesitter zu bezahlen!
    Auch ich finde es wichtig, dass man Leute für den Notfall hat, wenn man wirklich schwer krank ist, auf ein Seminar muß etc., aber für den Alltag?
    Ich kann nichts verwerfliches daran finden einen ERWACHSENEN Hund, der ES GEWÖHNT IST, von Montag bis Freitag 7 Stunden alleine zu lassen. Der verpennt sowieso die ganze Zeit! Denn wie ihr alle wisst schlafen Hunde 16 Stunden am Tag und ich glaube kaum, dass ein halbwegs selbstsicherer Hund einen Halter braucht, der ihm, im übertragenden Sinne, beim Schlaf das Händchen hält.
    Klar sollte allerdings sein, dass die restliche Zeit des Tages uneingeschränkt dem Hund zur Verfügung steht, was durchaus einiges an Organisationstalent bedarf, denn man will ja auch mal einkaufen, sich evtl. mit Freunden treffen, Arzttermine und Behördengänge erledigen usw.
    Wenn aber all diese Eventualitäten bedacht sind, weiß ich nicht was dagegenspricht, dass sich Queencheetah z.B. einen erwachsenen Hund, der das Alleinsein gewöhnt ist, zulegt!

    Liebe Grüße,
    Björn

    Liebe Gaby, lieber Uwe!

    Auch wenn ich mich in diesem Thread erst einmal gemeldet habe, denke ich sehr oft an euch und verfolge den Fortgang dieses Threads mit großem Interesse.
    Habe ebenfalls eine Mail an RTL 2 geschickt und hoffe das das etwas bewirkt!
    Ich kann mir gut vorstellen, dass euch im Moment wirklich die Zeit fehlt, aber die Beantwortung von Caros Fragen fänd ich sehr hilfreich! So kann man sich noch genauer ein Bild davon machen wo genau, welche Hilfe gebraucht wird. Denn im Moment ist auch meine Lage finanziell ziemlich angespannt so das ich euch (erstmal) keine Geldspende zukommen lassen kann, würde aber trotzdem gerne helfen, weiß nur nicht wie???

    Ich denke an euch und wünsche euch alles Glück dieser Welt!
    Björn

    OK, meine Argument gegen das Kupieren brauche ich ja hier nicht mehr anzuführen, haben wir ja Alles schon mehrfach durchgekaut!
    Nun hast du also keinen Hund aus dem Tierschutz, sondern dir wissentlich einen kupierten Hund zugelegt, und ich frage mich (ganz ehrlich!) warum? Was waren deine Beweggründe dafür? Wie kommt man auf die Idee soetwas zu unterstützen? Warum einen kupierten Hund aus Kroatien wenn es unkupierte Dobermann-Welpen in Deutschland mehr als genug gibt?
    Das sollen Alles keine persönlichen Vorwürfe sein, aber ich verstehe es wirklich nicht!

    Liebe Grüße,
    Björn