Beiträge von Sleipnir

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    und das heißt dann in der Konsequenz ?


    Es sollte erstmal nur ein Gedankenanstoss sein, die Konsequenzen sollte jeder für sich selbst ziehen! :wink:

    (Um dem gleich vorzubeugen, für mich heißt die Konsequenz nicht "auf Teufel komm raus" alle Hunde miteinander zu kreuzen, für mich heißt die Konsequenz aber auch nicht Mischlingsvermehrung von vorn herein und in jedem Fall auszuschliessen!)

    So...nun hab ich mich auch mal durch diesen Thread gekämpft.
    Die meisten Argumente, die hier gegen die planlose Vermehrung von Hunden vorgebracht wurden kann ich absolut nachvollziehen und sehe es grundsätzlich auch so, dass sowohl Risiken hinsichtlich der Gesundheit als auch der Wesensstärke bei einem (guten) Züchter minimiert werden können. Ich muß allerdings auch sagen, dass mir hier etwas zu "schwarzgemalt" wird.
    Wenn man das hier alles so liest...
    Seit wann gibt es eine planmäßige Hundezucht im größeren Stil? Wenn ich nicht falsch informiert bin, dann doch etwa seit Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der ersten Hundeausstellungen. Rassen, Landschläge und Hundetypen, die für bestimmte Aufgaben gezüchtet wurden, gab es zwar schon vorher, aber doch in einer relativ geringen Anzahl, dass Heer der Hunde rekrutierte sich doch größtenteils aus rasselosen Mischlingen, die sich nach eigenem Gutdünken vermehren konnten und auf den Höfen und in den Dörfern lebten. So...nach bisheriger Argumentation in diesem Thread müßte doch ein Großteil dieser Hunde wesensschwach, HD-krank und wer weiß noch was alles sein. Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen!
    Das soll jetzt keine Provokation sein, sondern ist ein Gedanke der mir gleich in den Kopf kam.
    Ich mein klar, wenn ich einen 80 Kilo Bernhardiner mit einem für Hüftleiden dispositionierten Deutschen Schäferhund kreuze ist es fast unausweichlich, dass die daraus entstehenden Welpen körperlich nicht gesund sind. Ich verstehe aber nicht so ganz, woher ihr die Gewissheit nehmt, dass bei der Paarung zweier gesunder Hunde ohne körperlicher Übertreibungen in einem Großteil der Fälle kranke Welpen entstehen. Wenn Hunde wirklich so anfällig wären, warum halten wir sie seit über 10000 Jahren.
    Könnte es nicht ganz, ganz eventuell sein, dass die gesundheitliche Gefahr gar nicht die unplanmäßige Vermehrung an sich ist, denn so haben sich Hunde jahrtausendelang vermehrt, sondern die Kreuzung verschiedener Rassen, die schon durch den Menschen mehr oder weniger planmäßig krankgezüchtet wurden? Versteht ihr was ich meine?
    Wir Menschen (ohne irgendeinen Vergleich zur Vergangenheit ziehen zu wollen!!!) pflanzen uns doch auch nach eigenem Gutdünken fort.
    Natürlich entstehen dabei auch einige Exemplare, die nicht so ganz gelungen sind :wink:, aber es ist doch wahrlich nicht so, dass die meisten von uns unter gravierenden gesundheittlichen oder psychischen Schwächen leiden, oder? Warum soll das bei Hunden anders sein?
    Oder ein anderes Beispiel, noch näher mit den Caniden verwandt - die Hauskatze. Ähnlich wie Haushunde in der Vergangenheit sieht doch heute noch die Vermehrung der Hauskatzen auf den Dörfern aus, es gibt einige wenige gehätschelte Rassekatzen und ein riesiges Heer rasseloser, teilweise sogar besitzerloser Hauskatzen(mischlinge!!!). Mit dieser Katzenpopulation und ihrer ungeplanten Fortpflanzung sind mit Sicherheit viele Probleme verbunden, allerdings hab ich es noch nie gehört, dass diese Katzen grundsätzlich krank wären, da sie ja nicht planmäßig gezüchtet werden - das wird doch bei Hunden nicht anders sein, oder?

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    Zuerst wollte ich auch Panasonic, aber die rauschen mir zu sehr...


    Das Rauschverhalten der Panasonic-Kameras scheint wohl wirklich eine Glaubensfrage zu sein! Ich finds akzeptabel! Allerdings...

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    die Kodak P712, auch eine verdammt gute Kamera.


    ...kannte ich diese Kamera bisher gar nicht. Hab mal ein bisschen gegooglte und hört sich ja eigentlich alles recht ordentlich an.
    Welche Erfahrungen hast du mit dieser Kamera gemacht. Hier interessieren mich insbesondere folgende Fragen
    1. Wie sieht es mit der Tiefenschärfe und dem Freistellen von Objekten aus?
    2. Sind wirklich überzeugende Bewegungsfotos auch im oberen Telebereich möglich?

    Der große Fotografie-Experte bin ich auch nicht, beschäftige mich aber seit einigen Wochen intensiv mit der digitalen Fotografie und kann ja mal was dazu sagen:
    1. Das Angebot ist nicht schlecht, das gleiche Angebot (mit denselben Objektiven!) gibt es zu einem etwas günstigeren Preis im Moment auch bei Amazon, und erfahrungsgemäß bei anderen Internethändlern noch günstiger. Über 1000 Euro sind ja wahrlich kein Pappenstiel, da lohnt sich das vergleichen. Evtl. auch bis nach Weihnachten warten, dann fallen die Preise nämlich wieder - trotz Mehrwertsteuer-Erhöhung!
    Vorteil in deinem Fall wäre natürlich, dass du einen, hoffentlich kompetenten Fachhändler vor Ort hättest.
    2. Zu den Objektiven: Für den Anfang reichen sie mit Sicherheit, der letzte Brüller sind diese mitgelieferten Kit-Objektive allerdings nicht. Sobald du dich besser mit dieser Kamera auskennst, und dein eigener Anspruch an Fotos steigt, werden sie nicht mehr ausreichen - es ist wirklich so, eine DSLR ist nur so gut wie ihre Objektive. Und gute Objektive sind richtig teuer, da war die Anschaffung der Kamera noch die kleinste Ausgabe.
    Ich weiß ja nicht mit was du im Moment fotografierst und wie hoch sowohl Wissen über Fotografie als auch deine Ansprüche sind, aber allen denen die Bildqualität der üblichen Kompaktkameras nicht mehr ausreicht würde ich als nächsten Schritt erstmal eine Bridge- bzw. Superzoom-Kamera empfehlen.
    Liegen preislich so zwischen 300 und 650 Euro, und das Beste, sie haben alle festeingebaute Zoomobjektive, in der Qualität oftmals besser als die Kit-Objektive einiger DSLRs, es kommen also keine Folgekosten auf einen zu.
    Obwohl diese Bridgekameras (äußerlich einer DSLR verdammt ähnlich!) in ihrer Bildqualität nicht an eine gute DSLR herankommen, ist ihre Anschaffung durchaus bedenkenswert: sie sind weitaus günstiger, das lästige Objektivwechseln und -rumgeschleppe entfällt, gerade für Einsteiger sind sie meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit um sich über die Möglichkeiten einer Kompaktkamera in die Welt der digitalen Fotografie einzuarbeiten, und die Abstriche hinsichtlich der Bildqualität (verglichen mit einer guten DSLR!) fallen wirklich nur mit sehr geübten Blick auf, deswegen gönne ich mir Anfang nächsten Jahres auch die Panasonic Lumix DMC-FZ50 !!!
    Hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen!

    @ RoTy:
    Ich bin doch etwas überrascht über die hier angegebenen Mengen!
    Dein "10-Kg-Hund" bekommt genauso viel wie Emma, die wiegt allerdings 23 Kilo :shock:
    OK, ich muß dazu sagen, sie scheint ein extrem guter Futterverwerter zu sein, allerdings ist sie auch sehr aktiv und diese Unterschiede (Emma wiegt ja mehr als doppelt soviel!) finde ich schon ziemlich krass!

    @ Lucamaus:
    Ich will deinem Tierarzt mit Sicherheit nicht unterstellen, dass er dir Mist erzählt!
    Allerdings ist das Wissen über die Ernährung unserer Haushunde bei den meisten Tierärzten doch eher "lückenhaft", dieses Thema wird während des veterinärmedizinischen Studiums nämlich fast gar nicht behandelt!
    Ich glaube, dass viele Laien (auch hier im Forum!) über weitaus mehr Wissen in Bezug auf die Ernährungsbedürfnisse unserer Hunde verfügen als der deutsche Durchschnittstierarzt.
    Das aber nur am Rande, hat ja eher sekundär was mit RC zu tun!

    Tierversuche hin oder her, aber RC ist meiner Meinung nach das Futter mit dem schlechtesten Preis-Leistung-Verhältnis auf dem deutschen Markt, fast so teuer wie Timberwolf und Co. aber eine Zusammensetzung, die ich bei jedem "Billig-Discounter" bekomme.
    Ich will damit jetzt nicht sagen, dass kein Hund dieses Futter verträgt, oder damit nicht gesund bleibt (es werden ja auch Hunde mit ALDI-Futter steinalt!), aber dafür, dass es, bezogen auf die Inhaltstoffe ein, wie las ich mal so schön auf einer anderen Internetseite, besseres Schweinemastfutter ist, ist es mir einfach zu teuer!
    Hab eben nochmal nachgeguckt, bei den meisten Sorten steht Mais oder sogar Maismehl (eines der billigsten Getreide, führt oft zu Allergien, hat in hochwertigem Hundefutter eigentlich nichts verloren) an zweiter, teilweise sogar an erster Stelle (!!!) der Zusammensetzung, und im Gegensatz zu Geflügelfleischmehl, dass nicht enthalten ist, kann das enthaltende Geflügelmehl auch so ungefähr alles von Huhn, Ente, Pute oder Gans sein, auch die "ekeligen" Dinge!

    Liebe Grüße,
    Björn