Klar kannst du deinen Hund auch mit Rohernährung abspecken lassen, bietet sich sogar an...
Einfach nur einige Muskelfleischrationen austauschen durch Lunge, Schlund, Kehlköpfe, mageres Hühnerfleisch etc., auf Getreide erstmal verzichten, da sehr energiereich, dafür verstärkt Obst und Gemüse füttern, so sollte es eigentlich funktionieren ![]()
Beiträge von Sleipnir
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Grundsätzlich gibt es bei uns keine Leinenpflicht im Wald, ebensowenig gibt es in Hessen einen verordneten Leinenzwang zur Brut- und Setzzeit.
Im offenen Gelände (Felder und Wiesen) laufen meine Hunde grundsätzlich ohne Leine, meistens auf dem Weg, ich find es aber auch nicht so dramatisch, wenn sie mal über ein abgeerntetes Feld oder eine Wiese laufen!
Im Wald achte ich darauf, dass sie auf den Wegen bleiben, ist bei Emma ganz einfach, bei Janosch schon etwas schwieriger
Emma läuft auch im Wald immer ohne Leine, Janosch, bedingt durch seinen Jagdtrieb nur so zu 80 %, in Gebieten, bei denen ich weiß, dass sie wildreich sind (Das zeigt mit Janosch wunderbar an *g*) wird er durch die Schleppleine abgesichert.
Ähnlich wie Corinna kann ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen meine Hunde über einen längeren Zeitraum oder ständig an der Leine zu halten! -
@ taraska & tamora:
Obwohl ich meine Hunde roh ernähre, kann ich mich eurer Argumentation voll und ganz anschliessen!
Ich war schon immer erstaunt darüber, dass ich die, in jedem Forum heiß diskutierten "Entgiftungserscheinungen" bei der Umstellung auf BARF, in keinster Weise bei meinen Hunden beobachten konnte.
Durch eure Beiträge fällt mir die Erklärung dessen aber auch nicht schwer, denn hin und wieder gab es auch zu TroFu-Zeiten Frischfleisch, vielleicht so einmal in der Woche. Für die Organismen meiner Hunde war Frischfleisch also grundsätzlich nicht unbekannt, und von daher war es wohl auch nicht nötig mit derart heftigen Reaktionen, wie sie immer wieder beschrieben werden, zu reagieren.
Genauso wenig denke ich, dass BARF ein Allheilmittel bzw. ein Quantensprung in der Hundeernährung ist, ich finde es eher erstaunlich, dass eine Ernährungsform, die gerade in den letzten Jahrzehnten sehr verpöhnt war, plötzlich von einigen Hundehaltern als die alleinig gesundheitsfördernde Ernährung dargestellt wird und jegliche Fertigfutterprodukte nur noch als "Schrott" bezeichnet werden (damit will ich hier niemanden persönlich ansprechen, aber man liest es in zahlreichen Internetforen immer wieder.)
Mir ist dieser ganze "Barfhype" einfach ein bisschen suspekt! Grundsätzlich halte ich ja sehr viel von dieser Ernährungsform (sonst würde ich meine Hunde wohl nicht roh ernähren!), allerdings fällt mir doch sehr negativ auf, dass von vielen Verfechtern des "Barfens" die Hundefutterwelt nur noch in "Gut" und "Böse" aufgeteilt wird und Alles sehr dogmatisch ist. Liest man sich z.B. mal das Buch "Natural Dog Food" durch, im deutschsprachigen Raum im Moment wohl die "Barf-Bibel", so könnte man 1.) zu dem Entschluss kommen, das nicht nur jegliche Trockenfuttergabe, sondern auch jegliche gekochte Nahrung den Hund gleich krank macht und 2.) quillt auch dieses Buch fast über vor Behauptungen, die in keinster Weise wissenschaftlich gesichert oder empirisch nachprüfbar sind.
Sehr erstaunt bin ich auch immer über die wundersamen körperlichen Veränderungen, die sich wohl zwangsläufig bei jedem auf "Barf" umgestellten Hund mit der Zeit zeigen, was liest man nicht alles, angefangen von glänzendem Fell, strahlend weißen Zähnen bis hin zur Überwindung schwerer Erkrankungen - in Einzelfällen mag das sicher stimmen, aber in dieser Masse finde ich es etwas überraschend, sollte "Barf" wirklich so eine Wunderwaffe sein
Doch auch dem stehen wieder meine persönlichen Erfahrungen im Wege:
- Die Zähne meiner Hunde zeigen dem Alter entsprechende Abnutzungsmerkmale. Janosch mit 1,5 Jahren, hat noch blütenweiße Zähne, bei Emma mit 3,5 Jahren, lässt sich ein Anflug von Zahnstein nicht mehr ganz leugnen. Vergleiche ich das mit "TroFu-Hunden", lässt sich, meiner Meinung nach, kein signifikanter Unterschied feststellen.
- Emma verfügte zu "TroFu-Zeiten" über ein relativ schuppiges Fell, dass hat sie immer noch.
- Auch hat sich die Fellbeschaffenheit an sich, nicht sichtbar geändert.
Aber vielleicht liegt das ja auuch daran, dass ich Getreide verfüttere, ist in der Barf-Szene ja schon fast ein No-Go, und noch schlimmer, hin und wieder immer noch Trockenfutter füttere
Das Einzige, dass wirklich sehr auffällig ist, sind die im Vergleich zu TroFu-Zeiten extrem kleinen Haufen, das lässt sich mit Sicherheit darauf zurückführen, dass Frischfutter besser verwertet wird und nicht über Unmengen an Füllstoffen verfügt, die ungenutzt vom Hund wieder ausgeschieden werden.
Versteht mich jetzt nicht falsch, ich bin absolut überzeugt vom Roh füttern, und würde wahrscheinlich auch nie mehr komplett auf Fertigfutter umstellen, allerdings finde ich die dogmatische Einstellung vieler "Hardcore-Barfer" und die fehlenden wissenschaftlichen Untersuchungen zu den meisten immer wieder vorgetragenen Thesen doch sehr bedenklich! -
Es gibt einige Hündinnen, die Rüden beim Markieren in Nichts nachstehen und dabei auch das Bein heben, sieht zwar ganz anders aus, als bei einem Rüden, verfolgt aber den gleichen Zweck, nämlich den Urin möglichst weit oben zu platzieren.
Hab übrigens auch so ein Exemplar
Mit einem übersteigertem Dominanzverhalten würde ich die ganze Sache aber erstmal nicht in Verbindung bringen, dazu gehören wohl noch andere Faktoren! -
Obwohl es ja relativ viele Wildschweine gibt, und ich oft genug im Wald unterwegs bin, hab ich erst 2 Mal welche gesehen.
Einmal ein Einzeltier hier im Kaufunger Wald:
Ich bin damals einen relativ abgelegenen, nur aus einem besseren Trampelpfad bestehenden Wanderweg abgegangen, als plötzlich, nur etwa 2 Meter vor mir, ein Wildschwein aus einer Gehölzgruppe schoss, und im Wald verschwand. Hab mich damals natürlich tierisch erschrocken, aber ich glaube, dass Schwein hatte mehr Angst vor mir als umgekehrt!
Und einmal eine ganze Rotte im Solling:
Das war schon mit Emma und Janosch. Ich war im Wald unterwegs, und plötzlich, ohne Vorwarnung rannten die beiden Hunde einen Abhang runter.
Ich war reichlich irritiert, da ich gerade von Emma so eine Aktion eigentlich nicht gewohnt bin
So nach zwei bis drei Minuten habe ich Emma etwa 150-200 Meter weiter weg bellen gehört - mir war eigentlich gleich klar, dass es sich nur um Wildschweine handeln konnte, die nicht gleich geflüchtet sind, sondern sich den Hunden in den Weg gestellt haben - deswegen auch das Bellen.
Nach weiteren zwei bis drei Minuten kamen dann beide Hunde auch zurück, die Zunge hing ihnen fast bis zum Boden :^^:
Da sie beide ziemlich aufgekratzt waren, habe ich sie angeleint und meinen Weg fortgesetzt, ich war noch nicht ganz um die Kurve rum, da kreuzte aus der Richtung, aus der auch die Hunde kamen, eine gesamte Rotte (ungefähr 10 Tiere) etwa 20 Meter vor mir den Weg!
War schon ein beeindruckendes Bild!
Klar sollte man Respekt vor Wildschweinen haben, gerade wenn Bachen Frischlinge führen, aber Angst, nee die hab ich eigentlich nicht! -
Morgens: Da machen wir mal "Resteverwertung"
, gibt einen Brei aus zerkleinerten Pfannkuchen, Reis und Apfel mit Joghurt und Leinöl
Abends: Schlundfleisch vom Schwein -
...war das Waldgebiet eigentlich weit von eurem Wohnort entfernt?
Frag mich nämlich gerade, warum Moses nicht einfach nach Hause gelaufen ist? -
Also, Emma und Janosch sind grundimmunisiert, und wurden seither nicht mehr geimpft.
Die Beweggründe dazu hatte ich schonmal an anderer Stelle hier im Forum ausführlich erklärt, doch finde ich diesen Thread leider nicht mehr!
Ein schlechtes Gefühl hatte ich bisher nur beim "fehlenden" Tollwutimpfschutz, aber da es ja nun Präperate gibt, die drei Jahre zugelassen sind, werde ich wohl bald wieder gegen Tollwut impfen lassen.
Wenn man sich überlegt, welchen Anteil die Impfungen am Gesamtumsatz einer Tierarztpraxis betragen, dann ist mir klar, dass der Tierarzt eine komplette Grundimmunisierung vorschlägt.
Ich würde mich darauf allerdings nicht einlassen.
Dein Hund ist doch grundimmunisiert, warum also nochmal???
Hab leider im Moment keine Zeit mehr, von daher einfach mal dieser Link:
http://www.haustierimpfungen.de
@ Blue Spirit:
Ja, wir lassen unsere Kinder impfen, allerdings nicht jedes Jahr!!! -
Morgens: Brei aus Zucchini, Apfel, Banane, Öl und Milch mit übriggebliebenen Pommes von gestern, hinterher Rinderknochen zum Knabbern
Abends: Pansen -
@ Nadja:
Wenn du mit deiner Hündin noch durch Wald und Flur marschieren kannst, ohne dass sie selbstständig anfängt zu stöbern und Spuren zu suchen würde ich euer Problem als nicht sooo gravierend bezeichnen.
Evtl. wird sie sich in Richtung Sichtjäger entwickeln und nur hinterhergehen, wenn Wild sichtig flüchtet.
Diese Hunde, so ein Exemplar habe ich neben meinem "Stöberprofi" nämlich auch noch
, lassen sich meist weitaus einfacher kontrollieren, insbesondere fällt es uns als Menschen weitaus einfacher Wild vor dem Hund zu sehen und noch eingreifen zu können, als eine Spur vor dem Hund zu entdecken.
Arbeiten würde ich aber auf alle Fälle daran, und bedenke immer, dass deine Hündin erst 9 Monate alt ist, da kann noch einiges kommen