Beiträge von Sleipnir

    Nee, in Giessen hab ich noch nicht nachgefragt!
    Ist aber auch ein ganz schönes Stück weg von uns!
    Aber wenn sich hier in der näheren Umgebung wirklich keine Möglichkeit findet, dann werde ich da auf alle Fälle mal anrufen - danke für den Tipp!

    Ich würd auch auf alle Fälle noch warten!
    Unsere Ersthündin war 2,5 Jahre, als wir uns einen Zweithund zugelegt haben, war eigentlich das perfekte Alter, Janosch (der Zweithund) ist jetzt 1,5 Jahre, Grundgehorsam sitzt einigermaßen, könnt mir auch vorstellen zu einem anderthalbjährigen Hund einen Zweithund zuzulegen!
    Aber früher auf keinen Fall.
    Zum Einen sollte man es nicht unterschätzen, was es heißt zwei Hunde zu erziehen, bei dem sich natürlich nur die "Macken" beim anderen Hund abgeschaut werden, und zum anderen spricht für mich noch ein ganz anderer Punkt dagegen.
    In einem Wolfsrudel pflanzt sich meist nur das Alpha-Paar fort, d.h. es gibt entweder nur einen Wurf im Jahr, oder, sollte doch noch eine weitere Wölfin belegt worden sein, werden beide Würfe in einem recht engen Zeitfenster geboren und sind annähernd gleichalt.
    Ein junger Wolf kennt also nur gleichalte bzw. fast gleichalte andere Jungwölfe.
    Das ein sechsmonatiger Jungwolf auf einen Welpen trifft, ist in freier Natur eigentlich ausgeschlossen.
    Von daher entwickeln Wölfe auch erst im Laufe des ersten Lebensjahres die Fähigkeit aus, angepasst mit verletzlichen Welpen umzugehen, da sie diese Fähigkeit spätestens bei dem nächsten Wurf, bei dessen Aufzucht sie evtl. als "Babysitter" eingesetzt werden, benötigen.
    Trotz der, bedingt durch die Domestikation sehr variabelen Fotrtpflanzungszeiten des Haushundes, hat sich an diesem Verhalten grundsätzlich nichts geändert.
    Ein sechsmonatiger Junghund ist eigentlich gar nicht in der Lage adäquat mit einem Welpen umzugehen, würde viel zu grob mit ihm toben und ihn mehr als lebendiges Spielzeug, denn als Sozialpartner sehen!
    Mit Sicherheit mag es Ausnahmen geben, bei denen das reibungslos funktioniert, doch verlassen kann man sich darauf natürlich nicht!

    Ach Fassi, auf dich hab ich doch eigentlich gewartet ;)
    Sag mal, woran liegt es eigentlich, dass Rotwild so extrem scheu ist und sich nie so nah an Ortschaften wagt wie z.B. Rehwild, dass sich ja teilweise sogar innerhalb von Ortschaften aufhält.
    Das war jetzt erst das zweite Mal, dass ich Rothirsche in freier Natur gesehen habe, und beide Mal im tiefsten Wald, mindestens 5 Kilometer vom nächsten Ort entfernt!
    Ich mein Rothirsche sind ja auch eher Tiere der halboffenen Landschaften und wurden erst vom Menschen komplett in den Wald gedrängt, aber bei Rehen ist es doch ähnlich. Warum ist es dann aber so, dass ein Reh mitten auf dem Feld, am Wegesrand etc. wirklich alltäglich ist, ich einen Rothirsch an ähnlichen Stellen aber noch nie gesehen habe!
    Erinnere mich da gerade ganz dunkel an irgendwelche "Rotwildgebiete" in Deutschland und jedes Stück, dass sich aus diesen Gebieten rauswagt wird sofort erlegt.
    Stimmt das, hängt es vielleicht damit zusammen, oder ist der Jagddruck im Allgemeinen größer?

    Meine Reh-, Hasen- und Fuchsbegegnungen kann ich auch schon lange nicht mehr zählen ;) , aber Rotwild, finde ich, ist schon was Besonderes.
    Erstens weil sie ja bei weitem nicht flächendeckend in Deutschland vorkommen und außerdem viel scheuer als Rehe sind und zweitens finde ich einfach, dass das sehr majestätische Tiere sind.
    Ist schon ein Unterschied, ob so ein "Minireh" in kopfloser Panik an einem vorbei sprintet, oder eine 100,150 Kg-Hirschkuh recht gelassen aus dem Unterholz heraustrabt!
    Ach und noch was, die Kranichschwärme im Frühjahr und im Herbst, denen bin ich auch absolut verfallen!

    ...etwa 15 Meter vor mir, und ich hatte keine Kamera dabei (könnt mich jetzt noch dafür in den A... beißen :kopfwand: )
    War aber schon sehr beeindruckend, aber der Reihe nach.
    Auf Grund der Hitze war ich heute Nachmittag mit den Hunden im Wald unterwegs.
    Wir sind einen Weg lang, weitab vom Ort, der durch relativ wildreiches Gebiet führt.
    Janosch, auf Grund seiner Jagdleidenschaft an der Schleppleine, Emma ohne Leine.
    Direkt neben dem weg eine fast undurchdringliche Dickung, plötzlich ein Knacken...
    Geistesgegenwärtig hab ich Emma abgelegt und bin stehen geblieben.
    Das Knacken wurde immer lauter und kam direkt auf mich zu :schockiert:
    Janosch saß schon "stockesteif" da, und ich wußte, dass kann sich nur um Wild handeln.
    Plötzlich trabt etwa 15 Meter vor mir die erste Rotwildkuh über den Weg.
    Der Wind kam wohl relativ günstig, gestanden hab ich auch ganz gut, die Hunde waren mucksmäuschenstill, so das wir nicht entdeckt wurden.
    Ein paar Sekunden später die nächsten drei Exemplare, die absolut majestätisch durchs Unterholz trabten und erstmal einige Sekunden auf dem Weg stehen blieben, ich sag euch, dass wäre das Motiv gewesen, ich ärgere mich so!!!
    Etwas abseits vom Weg hab ich dann nochmal zwei Hirschkühe durchs Unterholz traben sehen, und genauso schnell wie sie da waren, so schnell waren sie auch wieder verschwunden.
    War auf alle Fälle sehr beeindruckend diese Tiere mal wieder in freier Wildbahn anzutreffen!
    Aber erzählt ihr doch mal, welche (für euch!!!) spektakulären Wildsichtungen sind euch schon gelungen?
    Woran denkt ihr heute noch manchmal!
    Ich werd es nie vergessen, als einmal keine 5 Meter vor (über) mir ein Uhu aufflog, oder als ich in einem einsamen Tal hier im Kaufunger Wald einen Schwarzstorch bei der Futtersuche beobachten konnte!
    Erzählt mal!

    Ich find ja eigentlich nichts schlimmer, als Leute irgendwo zu denunzieren, aber in dem Fall würde ich wohl auch mal das Ordnungsamt auf die Hundehalter ansetzen!
    Wenn das nicht hilft, einfach mal beim Veterinäramt anrufen!
    Nur den Anruf beim Tierschutz, den könnt ihr euch sparen, die können nämlich in solchen Fällen gar nichts ausrichten und würden euch auch nur an das Veterinäramt verweisen!