Beiträge von Sleipnir

    Vorrausgesetzt der Welpe ist beim Züchter gut untergebracht und macht auch schon beim Züchter Erfahrungen mit Dingen die später zu seinem Alltag gehören (fremde Umgebung, andere Hunde, allerlei Menschen beiderlei Geschlechts, Kinder, Senioren etc., andere Tiere usw.) dann finde ich es absolut in Ordnung, wenn er bis zu seiner 11. Lebenswoche dort bleibt, sollten diese Vorraussetzungen allerdings nur mangelhaft oder gar nicht erfüllt werden, würde ich entweder dort gar keinen Hund holen oder ihn so früh wie möglich, also mit 8 Wochen zu mir nehmen.

    Sagt mal, wie ist denn das mit der Blauzungenkrankheit, im Wikipedia-Artikel dazu steht, dass die Todesrate zwischen 2 und 80 % Prozent liegen würde, dass ist ja nun eine gewaltige Spannbreite.
    Gibt es irgendwelche Zahlen dazu, wieviele Tiere wirklich verenden, denn wenn man all die erschreckenden Beiträge hier liest, dann kommt es einem ja fast so vor, als würden die Schafe "wie die Fliegen" daran sterben.
    Und wenn ein Tier die Erkrankung überlebt hat, hat es dann irgendwelche Antikörper entwickelt und ist sozusagen immun, oder kann es immer wieder infiziert werden?
    Wie gehen denn eigentlich Länder mit dieser Krankheit um , in denen es sie seit jeher gibt?
    Ach so, eingetragen habe ich mich natürlich auch ;)

    An den Leckerchen kann es eigentlich nicht liegen.
    Er ist ziemlich verfressen und freut sich eigentlich über alles!
    Hab auch zwischen normalem TroFu, Trockenfisch und Käse noch keinen Unterschied feststellen können.
    Ansonsten gibt er mir teilweise gar nicht erst die Möglichkeit zu clickern.
    Gestern habe ich z.B. eine Klappbox in den Raum gestellt und wollte, dass die Hunde selbst auf die Idee kommen dort rein zu hüpfen und dort sitz zu machen.
    Hat mit Emma keine 5 Minuten gedauert.
    Sie hat die Box beschnuppert - click
    Sie hat die Vorderpfoten reingestellt - click
    Sie ist drüber gesprungen - click
    Sie hat sich reingestellt - click
    Sie hat sich hingesetzt - click
    Dann hab ich Janosch ins Zimmer geholt.
    Er hat sich umgeguckt, hat sich neben mich gesetzt, zweimal gebellt, weil ihm wohl schon klar war, dass ich etwas erwarte und dann saß er da, und saß und saß und irgendwann begann er dann Vögelchen zu beobachten.
    Er zeigt halt so keinerlei Eigeninitative.
    Sobald er eine Ahnung davon hat, was ich will, dann klappts auch eingermaßen, aber wenn er einfach ein bisschen rumprobieren soll, eine Katastrophe...

    Hallo!
    Ist es möglich, dass es Hunde gibt, die keine Lust zum freien Formen haben?
    Janosch, seit seiner 10ten Lebenswoche (jetzt 22 Monate alt) auf den Clicker konditioniert tut sich immer noch schwer damit.
    Er ist insgesamt nicht "der Schnellste", lässt sich teilweise nur schwer motivieren und leicht ablenken.
    Gestern ging es soweit, dass er anstatt mit mir zusammen zu arbeiten lieber den Vögeln vor dem Fenster zugeschaut hat! :x
    Es ist nun allerdings nicht so, dass er ansonsten auch ein ziemlich ignoranter Hund ist, bei der "normalen" UO, die allerdings komplett ohne Clicker aufgebaut ist (!!!), arbeitet er freudig mit!
    Vielleicht ist Emma, die schon alles mögliche anbietet wenn ich den Clicker nur aus der Schublade hole auch ein schlechter Vergleich, hm...ich weiß nicht?
    Liegts an mir, oder kann es sein, dass es ihm wirklich einfach keinen Spass macht?

    @ Doggy:
    Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, was du mit Gutmütigkeit meinst, aber wenn es dir darum geht, dass dein zukünftiger Hund möglichst verträglich mit Artgenossen ist, kein Problem mit fremden Menschen hat und nicht besonders territorial veranlagt ist, dann sind es nun einmal eigentlich Hunde mit jagdlicher Vergangenheit, die diesen Kriterien entsprechen.
    Das soll natürlich nicht heissen, dass ein gut sozialisierter Dobermann jeden anderen Hund anfletscht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Dobermann keine gleichgeschlechtlichen Hunde in seinem Revier duldet oder Besuchern gegenüber sehr misstrauisch ist, ist nun einfach mal höher als bei einem Labrador.

    Na, ich würde ganz stark in Richtung Dalmatiner tendieren, wobei auch Dalmatiner einen Jagdtrieb besitzen (wie eigentlich alle Hunde), der sich aber meistens relativ gut händeln lässt und ansonsten dürften sie wohl all deinen Kriterien (die du hier genannt hast) ganz gut entsprechen.
    Und zu dem Mischling:
    Wenn es ein Welpe ist und man die Eltern kennt, dann kann man es zumindest abschätzen, ansonsten warten in unseren Tierheimen zahlreiche Hunde und da sie ja in der Mehrzahl der Fälle schon erwachsen sind, weiß man ja wie groß sie sind ;) und die charakterlichen Eigenarten lassen sich ja auch viel besser abschätzen als bei einem Welpen!

    mittelgroß bis groß, kurzhaarig, sportlich:
    Dalmatiner, Rhodesian Ridgeback, Dobermann, Magyar Viszla, Whippet, Greyhound...die Rassen fallen mir jetzt als erstes spontan ein.
    Mit Sicherheit fallen noch viele, viele andere Rassen unter deine Kriterien.
    Ich denke, du solltest hier nochmal etwas detaillierter beschreiben, was du wirklich von einem Hund erwartest bzw. was du mit ihm machen willst, dann kann man auch eher was dazu sagen!