@ Ticiana:
Wie alt ist deine Hündin denn?
Wenn sie noch nicht erwachsen ist, dann bestehen noch gute Chancen, dass dieses Verhalten nicht mit dem Jagdtrieb verbunden ist, sondern sie einfach noch nicht so weit ist ihre eigenen Kräfte richtig einzuschätzen.
Ging mir mit einem meiner Hunde am Anfang ähnlich, erst mit eineinhalb Jahren hat sich dieses Verhalten gebessert und ist heute fast normal - etwas grob ist er immer noch, aber ich brauch mir keine Gedanken mehr darüber machen, dass er einen Dackel mit seinen Pfoten fast erschlägt ![]()
Beiträge von Sleipnir
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Ich denke auch, ein absolut perfekter Grundgehorsam ist das A und O bei der Abrufbarkeit am Wild.
Das heisst: üben, üben, üben, in jeder möglichen Situation.
Und ich würd auf alle Fälle nochmal darüber nachdenken, was Conny gesagt hat.
Es ist wirklich so, dass es vielen Hunden leichter fällt auf Entfernung ins "Sitz" oder "Platz" zu gehen und das Wild so zumindest noch sehen zu können, als sich umzudrehen und zurück zu kommen.
Hab hier auch so einen Kandidaten.
Nach monatelanger Übung ist es mir vor einigen Tagen gelungen ihn im vollen Lauf hinter einem Reh ins Platz zu befördern - hätte ich ihn in der Situation direkt zu mir gerufen wäre das nie was geworden.
Eben so wichtig ist allerdings, dass du deinen Hund in wildreichem Gebiet immer im Auge hast und beobachtest.
Die meisten Hunde verharren einen Sekundenbruchteil, bevor sie bei Wildsichtung losrennen, sie stehen vor. In dieser Situation sind viele Hunde noch gut abrufbar und ansprechbar. Das darfst du natürlich nicht verpennen, denn sind sie erstmal losgerannt, ist es um Längen schwieriger noch zu ihnen durchzudringen! -
@ Sub:
Da finde ich es aber schlauer, monatlich etwas Geld zurück zu legen, als eine Krankenversicherung abzuschliessen. Bei all den Ausnahmen, Sonderregelungen und Einschränkungen der gängigen Hundekrankenversicherungen zahlt man doch eher noch drauf, als das diese Versicherungen nützlich wären!
Ich würd sowas nie abschliessen. -
80 Euro nur für Hundefutter
Vorrausgesetzt, du hast keinen kranken Hund und brauchst irgendwelches Spezialfutter, ernähre ich mit 80 Euro Futterkosten im Monat zwei Hunde in der Größenordnung - mit hochwertigem Futter! -
Hm...ich glaub, ich bin nicht eurer Meinung!
Ich denke, es gibt einfach Hund/Halter-Konstellationen, die nicht zusammenpassen, was ja im vorliegenden Fall durch das Verhalten der Katzen so war, und da ist es mit Sicherheit besser, sich wieder von dem Tier zu trennen, als ein Zusammenleben aus ewigen Kompromissen (für den Hund!!!) aufrecht zu erhalten. Auch das ist hier geschehen.
Aber dürfen sich Personen, bei denen so ein Fall eingetreten ist, nie wieder einen Hund zulegen?
Findet ihr nicht, dass einige eurer Anmerkungen schon fast beleidigend waren ("ich hoffe, das dir kein Tierheim mehr einen Hund anvertraut" etc.)
Sie wissen doch jetzt, dass ihre Katzen im Zusammenleben mit Hunden nicht unproblematisch sind, darauf kann man doch bei einem neuenVersuch Rücksicht nehmen, oder?
Und das die Katzen auf einen anderen Hund anders reagieren ist doch gar nicht so abwegig, denn das Verhältnis Hund/Katze wird doch immer von beiden Parteien bestimmt, und nicht nur von einer.
Unsere Katze hat in ihrem Leben bisher mit drei verschiedenen Hunden zusammen gelebt und mit jedem Hund ist sie anders umgegangen!
Ich würde mir einen neuerlichen Versuch zwar ganz, ganz genau überlegen, und mich mit Sicherheit nicht auf den erstbesten Hund stürzen, aber die Argumentation hier im Forum geht mir einfach zu weit! -
@ Eimie:
...wobei es für die Bewegungsfähigkeit eines Hundes auch deutlich einfacher ist mit nur einem Hinterbein klar zu kommen, als wenn ihm ein Vorderbein amputiert werden müßte! -
Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht!
Nochmal für alle, die ja ihre Erziehungsmethoden nur allzu gern bei Hunden oder gar Wölfen abschauen!
Wenn Janosch (bei uns der rangniedere) irgendwo liegt und Emma will vorbei, ja da würd der doch "einen Teufel tun" und aufstehen, soll sie doch sehen, wie sie vorbeikommt.
Genauso, wenn er auf der Couch liegt und Emma dort auch gerne liegenn würde, da macht er doch keinen Platz, entweder quetscht Emma sich noch dazwischen oder sie hat Pech gehabt!
So läuft das also bei Hunden
Natürlich liegen auch meine Hunde manchmal so blöde im Weg, dass ich nicht drübersteige und sie wegschicke, wenn ich mich auf die Couch setzen will und dort liegt schon ein Hund, dann setze ich mich nicht ins Hundekörbchen, sondern schicke den Hund weg (und hab nichtmal ein schlechtes Gewissen dabei
), aber mit der Rangordnung in einer Hundegruppe hat das genauso wenig zu tun wie seinem Hund "sitz" beizubringen! -
@ sara:
Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund nach dem es von fehlender Bindung zeugt, wenn mein Hund mich nicht verteidigt
@ Hund:
Ich will mich gar nicht mehr aufregen, ich finds einfach nur noch traurig!
Ich hab deine Beiträge mal so gern gelesen - knapp, bissig und sachdienlich - so kannte und so schätzte ich dich.
Aber dieser private Kleinkrieg, den du hier mit einigen Usern angefangen hast und deine ständigen Provokationen, die, bei genauer Nachfrage, nichts weiter als "heiße Luft" sind, bringen doch der Allgemeinheit gar nichts!
Merkst du denn gar nicht, dass du dich so langsam aber sicher der Lächerlichkeit des gesamten Forums preis gibst?
Komm doch endlich mal wieder zu dir - oder verschone uns endlich mit deinen nichtssagenden Andeutungen (und Beleidigungen!)
Absolut off-topic, aber das mußte sein! -
Na...wo bleiben denn die ganzen Kinder=Welpen="Hund steht über dem Kleinkind"-Verfechter?
Ihr seid doch alle noch online!
Ich verstehe das wirklich nicht! -
Schwierige Frage, ehrlich!
Bisher war ich noch niemals in dieser Situation.
Zwar sind meine Hunde auch nicht die souveränsten, aber gedroht haben sie noch niemanden, wenn dann weichen sie aus.
Ich glaub, ich fände es echt befremdlich, wenn einer von den beiden einem Menschen drohen würde.
Ich weiß gar nicht genau, wie ich mich in der Situation verhalten würde, ehrlich nicht.
Kommt bestimmt auf den Einzelfall an.
Sollte man sich aber echt mal Gedanken drüber machen...