Melanie, ich verstehe dich jetzt aber auch nicht so ganz...
Warum bist du gegen die Zucht von Stafford und Co. aber für die Zucht von Bordeaux-Doggen (denn Mücke ist doch vom Züchter, wenn ich mich recht entsinne), obwohl die Problematik in der Öffentlichkeit eine ähnliche ist?
Beiträge von Sleipnir
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Ich kenne diesen Film auch und denke, dass es derzeit zu dieser Thematik keine bessere filmische Auseinandersetzung gibt.
Trotzdem würde ich den Film nicht uneingeschränkt empfehlen und finde ihn streckenweise problematisch.
Unübersehbar ist, dass der Film aus der radikalen Tierrechtsbewegung kommt und auch wenn es mit Sicherheit einige Parallelen gibt, kann ich mich mit dem "Holocaust-Vergleich" nicht anfreunden - das geht mir einfach einen Schritt zu weit! Auch der generelle Tenor dieses Films, die komlette Ablehnung der Nutzung des Tieres durch den Menschen ist nicht meine Auffassung!
Weiterhin - wie auch schon angesprochen - stammen viele Aufnahmen aus den USA. Hier stellt sich einfach die Frage nach der Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass einige Aufnahmken schon ziemlich alt sind und gar nicht mehr die derzeitige Lage zeigen, sondern nur dazugenommen wurden um möglichst beklemmende Bilder zeigen zu können. -
Pubertät würde ich das vielleicht nicht nennen...ich denke eher, dass er sich langsam richtig bei euch eingelebt hat und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein hinzugewonnen hat - was ja erstmal absolut positiv ist - und nun versucht seine Grenzen etwas auszutesten...
Da müßt ihr dranbleiben! Setzt eure Kommandos durch, wenn nötig mit Schleppleine und gebt ihm keine Gelegenheit irgendwelche Kommandos zu "überhören" - auch ängstliche und unsichere Hunde brauchen ein klares Regelwerk...
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Ich ernähre meine Hunde seit zweieinhalb Jahren zu ungefähr 80-90 % roh.
Emma wurde vorher zweieinhalb Jahre hauptsächlich mit Trockenfutter ernährt und Janosch habe ich gleich als 9 Wochen alten Welpen umgestellt. -
Gib ihm einfach etwas Zeit!
Janosch brauchte auch mehrere Anläufe, bis er kapiert hatte, dass jegliches Werben bei nichtläufigen Hündinnen einfach zwecklos ist - er hat sein Interesse jetzt auf Kastraten verlegt...

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Nochmal zu dem Gewicht - das ist zuviel...
Nur mal zum Vergleich:
Emma (SH 60 cm) wiegt 23 Kg
Janosch (SH 64 cm) wiegt 34 Kg.
Es gibt einfach Hunde mit einer furchtbar guten Futterverwertung und solange er mit dem "Light-Futter" seinen Grundbedarf decken kann, solange kann er gar nicht abnehmen! -
Wenn deine Großeltern relativ viel Zeit mit dem Hund (allein) verbringen, dann wirst du da, ohne ihre Mithilfe, nichts dran ändern können!
Ausserdem glaube ich nicht, dass euer Hund wirklich dominant ist, sondern eher kackfrech und unerzogen! -
Schaut doch mal in diesen Thread, da habe ich versucht zu erklären, wie man vorgehen kann:
https://www.dogforum.de/ftopic42665.html -
Na, dem Hund wird es wohl reichlich egal sein, ob er nun einen Schlitten oder ein Fahrrad hinter sich herzieht...

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Das ist keine einfache Frage.
Ausschlaggebend in eurem Fall dürfte wohl sein, welche Rasse im Wesen mehr durchschlägt, der Husky oder der Golden Retriever.
Ich bin schon der Meinung, dass man Hunde mit rassegerechter Beschäftigung, also mit den Aufgaben für die sie seit vielen Generationen gezüchtet wurden, am effektivsten auslasten kann.
Und auf die Behauptung, dass Border Collies auch ohne Hüten "glücklich" sein können wirst du wohl gerade hier viele Gegenbeispiele hören können.
Andererseits braucht man mit einem Husky-Mischling natürlich nicht gleich nach Skandinavien ziehen um ihm gerecht werden zu könen...
Zugarbeit halte ich aber trotzdem für eine effektive Möglichkeit euren Hund auszulasten - dafür braucht es weder Schnee noch Schlitten - such doch einfach mal nach den Begriffen "Bikejöring" oder "Canicross"!