Naja...mir war ja nicht klar um welche Hunde es sich handelt und welches Ziel hinter dieser Verpaarung stand...
Aber in Anbetracht der Ausführungen von idefixundchilly ist das natürlich hinfällig, denn hier scheint es sich ja wirklich nur um hirnlose Vermehrung zu handeln!
Beiträge von Sleipnir
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Hm...schwieriges Thema, dass man mit Sicherheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten muß.
Zum Einen ist es mit Sicherheit so, dass gerade in den von dir angesprochenen Kreisen viele "ewig Gestrige" versammelt sind, die gar nicht den Anspruch haben einen Hund möglichst straffrei zu erziehen und auf Uralt-Dominanztheorien beharren, aber andererseits, bei einigen Dinfgen wüßte ich wirklich nicht, wie man die rein positiv aufbauen will. Wie will man z.B. ein sauberes "Down" erarbeiten bei einem Hund, der regelmäßigen direkten Wildkontakt hat, der raubzeugscharf ist etc. ohne massive aversive Einwirkungen? Wie will man einen Hund der bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zitternd neben einem sitzt und schon 10 Enten aus dem eisigen Wasser gezogen hat davon überzeugen auch noch die 11. Ente zu holen? -
Ich hab keine Ahnung um welche Hunde es sich in diesem Fall handelt, aber sooo ungewöhnlich ist Inzucht in der Tierzucht gar nicht. Durch die Verpaarung nah verwandter Individuen ist eine hohe Wahrscheinlichkeit gegeben, dass gleiche genetische Anlagen zusammentreffen und man auf reinerbige Merkmale züchten kann.
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Ich bin ein kleiner Sadist, der nachts umherschleicht und kleine putzige Hunde abmurkst...zumindest könnte man zu diesem Schluss kommen, wenn man sich meine Profilseite anschaut und insbesondere mein Emailfach.
Da wird da von geredet, dass ich nur "Scheiß" erzähle, dass ich "nicht mehr alle Tassen im Schrank habe" und immer wieder meine Kompetenz als Hundehalter angezweifelt - und das von halbwegs intelligenten, erwachsenen Menschen.
Ich wußte, dass ich mit dieser Frage polarisieren werde, ich wußte, dass viele meine Argumente nicht verstehen werden - interessanterweise wurde mir auch immer wieder vorgeworfen, dass meine Argumente inhaltlich falsch sein, nachweisen konnte das aber bisher niemand - aber mir war nicht klar in welches Wespennest ich steche, mir war absolut nicht klar, wieviele User sich persönlich angegriffen fühlen werden und mir war insbesondere nicht klar, dass sich einige User dazu hinreißen lassen werden die inhaltlichen Aspekte meiner Frage völlig zu negieren und eine persönliche Schlammschlacht daraus zu machen.
Schon immer habe ich die teilweise göttergleiche Stellung des Hundes in diesem Forum kritisch betrachtet, oftmals konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, aber das war nur meine persönliche Meinung und andere Menschen haben eben eine andere Meinung- ist ja erstmal in Ordnung...
Vielleicht lässt sich über diese Meinungen ja mal kritisch diskutieren, einige User haben das in diesem Thread getan, andere weniger und einige sind leider weit über das Ziel hinausgeschossen!
Und jetzt werd auch ich mal etwas deutlicher:
Ich weiß nicht, in welchen Kinderstuben einige User dieses Forum aufgewachsen sind und ich weiß auch nicht welche Komplexe man haben muss, dass man meint in der scheinbaren Anonymität des Internets könnte man mal so richtig auf den Putz hauen, aber verschont mich bitte mit diesen lächerlichen Beleidigungen.
Ich bin (war) durchaus bereit mich kritisch mit euch auseinander zu setzen, aber um sachlich über unterschiedlicheStandpunkte zu diskutieren bedarf es zumindest ein Mindestmaß an Anstand, und das lassen einge User leider völlig vermissen.
Ihr hättet mir sachlich und objektiv alle Argumente wiederlegen können und ich hätte trotzdem noch mit euch weiterdiskutiert, aber spätestens die ersten persönlichen Anfeindungen hier im Thread haben mich veranlasst nichts mehr zu schreiben.
Nicht weil mir die Argumente ausgegangen sind, nicht weil ich ach so empfindlich bin, sondern nur weil ich es absolut lächerlich finde, wegen unterschiedlicher Auffassungen über ein gemeinsames Hobby (hier unsere Hunde), mich von wildfremden Leuten persönlich beleidigen zu lassen.
Das war jetzt das Allerletzte, was ich zu diesem Thema geschrieben habe und nun werd ich mir wohl erstmal ne kleine Forumspause gönnen!safran Flaffy: Danke für dein Posting!
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Hat von euch jemand das Buch "Vom aufrechten Menschen zum Hundehalter - 500.000 Jahre Ko-evolution und Kulturgeschichte von Mensch und Hund" von Gudrun und Susanne Beckmann gelesen?
Ich fänd es sehr spannend, sich darüber auszutauschen, da ihre Zweifel, der Hund würde nicht vom (Nord-)Wolf abstammen ja durchaus interessant sind.
Kurz zusammengefasst, gehen nämlich beide Autorinnen davon aus, dass die Domestikation des Haushundes kein geplantes Unterfangen früher Jäger- und Sammlerkulturen war, sondern sich der Hund dem Mensch eher "zufällig", im Sinne einer natürlichen Selektion anschloss und über Jahrtausende vom Menschen zwar geduldet wurde, aber nicht züchterisch bearbeitet - bis dahin ja durchaus Thesen, die auch andere Forscher wie Zimen oder Coppinger vertreten.
Interessant wird es allerdings, wenn es um die Stammartenfrage geht.
Sie bestreiten vehement, der Hund würde vom Norswolf abstammen und führen zwar vorderasiatische Wolfsunterarten als potenzielle Stammform an, gehen aber im Verlauf des Buchs noch weiter und beleben einerseits die "Urhundtheorie" neu und andererseits werden sogar Asiatische Rothunde als potenziell an der Domestikation des Haushundes beteiligt dargestellt. Durchaus interessant, leider lassen doch manchmal die wissenschaftlichen Nachweise ihrer Behauptungen etwas zu wünschen übrig. So weisen sie bspw. darauf hin, dass es Rothund-Haushund-Kreuzungen gäbe - leider ohne Beleg! Ist das zoologisch überhaupt möglich? Beide Arten gehören (heute) zu unterschiedlichen Gattungen und ich habe noch nie etwas von derartigen Kreuzungen gehört - wisst ihr da etwas?
Was haltet ihr von dem Buch, den Thesen und der Stammartenfrage? -
Was geht denn hier ab???
ZitatWenn er aber auch kein Familienmitglied ist, was ist er dann? Was bewegt jemanden dazu, einen Hund zu halten, wenn er weder einen sozialen Status in der Familie hat, noch sonst irgendeinen Daseinsgrund?
Und das schliesst du daraus, weil es Menschen gibt, die sich für ihren Hund nicht verschulden wollen bzw. keine zwei- dreitausend Euro für eine OP bezahlen wollen...
Was ist denn nur los mit euch allen?
Meine Hunde sind Familienmitglieder, aber sie sind tierische Familienmitglieder und haben von daher einen ganz anderen Stellenwert als die menschlichen und trotzdem haben sie doch einen Daseinsgrund...Ey...ich weiß gar nicht was ich darauf antworten soll...vielleicht hab ich dich auch völlig falsch verstanden, aber das von mir zitierte finde ich schon "unter aller Kanone"...ich klink mich jetzt hier auch aus, denn das nächste wäre dann mir vorzuwerfen, dass ich ein schlechter Hundehalter sei...Alzberger: Damit hast du Recht!
Allerdings sollten die Antworten auch beim Thma bleiben! -
@Schlapperbacke:
Es ist doch immer wieder erstaunlich in welch epischer Breite du dich zu meinen konstruierten Fragen äußerst, wenn sie dich doch gar nicht interessieren!
Leider bist du diesmal etwas über das Ziel hinausgeschossen!
Vielleicht solltest du dir nochmal die Forenregeln zu Gemüte führen, aber auch von jemandem, der mir dankenswerter Weise mein Studium finanziert (was fürn Blödsinn...) lass ich mich hier nicht beleidigen, ALSO: Lass mich ein für alle Mal in Ruhe!!! -
Katja, was willst du denn wissen?
Ich hab doch schon geschrieben, dass ich selbst nicht genau weiß, wo ich dieses Grenze ziehen soll, ich war bisher noch nicht in der Situation, dass einer meiner Hunde hätte operiert werden müssen oder sonstwie schwer erkrankt war...
Und warum ist denn mein Verhalten den Hunden gegenüber relevant bzw. was willst du denn da wissen, so ganz verstehe ich die Frage nicht!Und hier...
ZitatWenn ich diesen und andere Beiträge von dir lese, in denen ich immer dachte, dass du sehr viel Mühe und Zeit und auch Liebe in deine Hundeerziehung investierst - da frage ich mich doch: wo ziehst DU deine Grenzen und warum geht es dir nur um die Finanzen dabei?
Schließt das eine denn das andere aus?
Ich versuchs mal an einem anderen Beispiel verständlich zu machen:
Ich lebe seit 4 Jahren in einer festen Beziehung und bin damit absolut glücklich und trotzdem beneide ich manchmal Leute, die solo sind und machen können was sie wollen.
Und genauso ist es mit meinen Hunden, ich welß ganz genau, warum ich sie habe und was sie mir geben, aber deswegen kann man das Ganze doch trotzdem hin und wieder mal kritisch hinterfragen! -
Danke an alle Hundehalter, die zumindest versucht haben dieses Thema sachlich zu diskutieren!
James Serpell (ein Kynologe und Hundehalter!) hat einmal gesagt: "Der Hund scheint mir die Heilige Kuh der westlichen Industrienatonen zu sein..."
Er hat damit ja vielleicht sowas von recht!
Mir wird hier Unsachlichkeit und Polemik vorgeworfen, mal ganz ehrlich, die Leute, die hier noch sachlich diskutieren, die kann ich an einer Hand abzählen. Das die meisten User nicht mit mir einer Meinung sein werrden, das war mir klar, aber welchen Stein ich mit diesem Thema ins Rollen bringe, das hätte ich nicht erwartet - ist allerdings sehr interessant.
Aber wahrscheinlich ist es auch ein unmögliches Unterfangen sich mit Hundehaltern kritisch über Hundehaltung zu unterhalten.
Und cazcarra: Deine Fragen habe ich (relativ am Anfang des Threads) schon beantwortet, Niani hatte nämlich eine ähnliche Frage gestellt. -
Wie ich auf diese Frage komme?
Ich glaube das sind zwei Komponenten, die da zusammen kommen.
1.) Zum einen bin ich jetzt schon ewig lange aktives Mitglied hier, hab viele Hundehalter kommen und gehen sehen und einen Einblick erhalten, wie deutsche Hundehalter mit ihren Hunden umgehen. Ungeachtet vieler positiver Aspekte (die es für mich nach wie vor natürlich gibt - sonst wäre ich ja nicht mehr hier) saß ich mehr als einmal am PC und konnte nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Und in diesen Threads ging es dann eben um aufs Gramm abgewogene Barfportionen, um 5-Minuten-Regeln beim Welpenauslauf, um künstliche Hüftgelenke für Hunde im zweistelligen Alter, oder auch um Threads beim Tod eines Hundes, bei denen ich mich manchmal fragte, ob es jetzt um einen Hund oder einmen Menschen geht.
Ohne jetzt irgendjemanden zu nahe treten zu wollen, aber all das finde ich persönlich einfach übertrieben.
Natürlich sind mir meine Hunde trotzdem nahe, natürlich liebe ich sie trotzdem, aber es sind Hunde und keine Menschen.2.) Hab ich letztens eine Repotrtage über eine Kleintierklinik gesehen. Ich weiß auch nicht, aber all das was ich da sah hat mich doch eher an ein menschliches Krankenhaus erinnert, aber nein...es lag ein Schäferhund auf dem OP-Tisch, dem mal eben künstliche Hüftgelenke eingesetzt wurden.
Ich weiß nicht genau warum...aber irgendwie hat mir das die Nackenhaare zu Berge stehen lassen und ich finde die Tatsache, dass Haustiere auf humanmedizinischem Niveau behandelt werden einfach befremdlich...naja, und diese Reportage hat dann auch den Ausschlag gegeben einfach hier mal nachzufragen...