Beiträge von Sleipnir

    Es gab hier mal einen ganz netten Thread dazu...leider find ich ihn gerade nicht, aber auch Hunde sind "rassistisch"... ;)
    Ich hab hier auch so eine Schäferhundhasserin, ähnliche Vorgeschichte wie bei dir, ständig von Schäferhunden fixiert, angekläfft und überrannt worden und nach einigen Monaten ging gar nichts mehr. Jeder Schäferhund wurde verbellt, sie hat auch Scheinattacken getätigt etc.
    Und bis heute hat sich das leider nicht wirklich gebessert.... :/ Schäferhunde sind und bleiben ein "rotes Tuch" und sie an diese Hunde heranzuführen gelingt nur sehr, sehr vorsichtig und mit viel Geduld...sie hat halt einfach Angst...

    Du hast vollkommen Recht Thomas! Natürlich ist die Reaktion der Familie völlig überzogen und ungerechtfertigt, das brauch ich wohl nicht mehr alles wiederholen, aber mir ist trotzdem nicht klar, wie man einen Hund, der den Umgang mit Kindern nicht gewöhnt ist mit einer Beute (dem Ball) mit einem 6jährigen Kind, das vorher schon mit dem Hund spielen wollte alleinlassen kann! Das war doch irgendwie klar, dass das "ins Auge geht" - und zumindeast diesen Vorwurf muss sich fatzke gefallen lassen!

    Hm...mich würd auch mal interessieren, welche Probleme hier denn konkret habt.
    Ganz allgemein kann ich dich aber gut verstehen, dass Leben mit einem schwierigen Hund ist verdammt kompliziert und oftmals auch sehr frustrierend.
    Ich hab hier eine Hündin, die auf Grund ihrer mangelhaften Sozialisation in Spanien vielfältige Ängste hat, sie hat eine mittelschwere Leinenaggression, ist wahnsinnig hektisch und hibbelig und oftmals hab auch ich das Gefühl, ich mache einen Schritt vorwärts und zwei zurück. Ganz ehrlich, ich hab mich auch schon oft genug gefragt, warum ich mir das antue und ob dieser Hund überhaupt zu mir passt... :/
    Aber dann gibt es wieder Tage wo sie so wahnsinnige Fortschritte macht, für "normale" hunde zwar Alltäglichkeiten, aber wenn Emma mit mir unter einem Sonnenschirm durchläuft, mir vertraut und nicht gleich in kopflose Panik ausbricht, dann weiß ich, dass dieser Hund sich verdammt nochmal "ein Bein dafür ausreisst" um mich glücklich zu machen und mir zu gefallen und dann bin ich mir auch wieder sicher, dass sich all der Aufwand und all die Frustrationen lohnen!
    Es gibt da einen schönen Satz, denn ich mir hin und wieder mal ins Gedächtnis rufe:
    "Liebe deinen Hund nicht für das was du gerne hättest, sondern für das was er dir geben kann!".

    Klar kenn ich Eurasier... ;)

    Wir haben zwei Hunde.

    Emma: fünfjährige Hündin, die ursprünglich aus Spanien kommt und die ich mit 10 Monaten vomTierschutz übernommen habe. Sie ist ein Perro de Pastor Mallorquin (mix) und auf Grund ihrer Vergangenheit nicht ganz einfach, so schleppt sie immer noch viele Ängste mit sich herum. Emma ist im Umgang mit Welpen eine recht strenge "Gouvernante", die deutliche (aber immer gerechtfertigte!!!) Grenzen setzt. Sie würde nie auf die Idee kommen mit einem Welpen zu spielen.

    Und dann haben wir noch Janosch. Der ist das absolute Gegenteil. Ein fast dreijähriger Hovawart-Irish Setter-Labrador-Mischling. Er ist ein leicht trotteliger Pausenclown, für den das ganze Leben ein Spiel ist... ;) Er lässt sich von Welpen recht viel gefallen und ist immer gut gelaunt.

    Was für ein Hund wird es denn werden? Ist es der im Profilbild? Ich wohne in Kaufungen und Epterode ist ja nun wirklich nicht weit und gerade im Moment sind wir mit den Hunden oft dort am See!