Beiträge von Sleipnir

    Klar sind die Zwingergrößen vorgeschrieben - wir sind doch in Deutschland!
    Ich glaub 6 qm +Schutzraum für einen 20 Kilo schweren Hund. Gibt doch eine "Verordnung über das Halten von Hunden im Freien", da ist das genau nachzulesen!

    1.) Wenn er im vollen Lauf ist und deine Kommandos eh kaum noch wahrnimmt - nicht mehr rufen - sonst versaust du dir die Kommandos nämlich!

    2.) Weitergehen und am besten verstecken - nicht das er noch meint du würdest auch noch auf ihn warten!

    3.) Wenn er wieder da ist - auf keine Fall strafen, aber auch nicht zu überschwenglich loben und nicht zuviel Aufhebens deswegen machen!

    Hallo,
    zum Bestärken meiner Hunde in der UO benutze ich ganz gerne Beißwürste oder ähnliches aus Jute um kurze Zerrspiele zu ermöglichen. Leider halten die Dinger nie länger als drei, vier Einsätze durch, dann reißen die Nähte auf und die Dinger sind reif für den Müll. Ist zwar eigentlich nicht Sinn der Sache, denn diese Beißwürste sollen ja extra für Zerrspiele da sein, aber vielleicht hab ich wirklich stabile noch nicht entdeckt.
    Also, wer von euch kann mir Beißwürste oder Jutebringsel empfehlen, die wirklich stabil sind un auch dem Ansturm von einem 35-Kilo-Rüden standhalten?!

    Hm...ich find das Verhalten deines Hundes schon ziemlich krass! Klar sind Dobermänner oftmals ziemlich hibbelig und nervös, aber doch nicht in dem Ausmaß!
    Wenn er organisch wirklich absolut gesund ist (Schilddrüsenwerte hast du komplett testen lassen?) muss der Knackpunkt ja in eurer Beziehung liegen.
    Ferndiagnosen über ein Forum sind natürlich immer kompliziert. Wir sehen den Hund nicht und können nur ein Ausschnitt seines Verhaltens interpretieren - nämlich den Ausschnitt, den du beschreibst... ;)
    Ich würde dir dringend professionelle Hilfe vor Ort empfehlen und zwar nicht so einen "Möchtegern"-Hundeversteher auf dem Hundeplatz, sondern einen Hundetrainer mit fundierter Ausbildung und guten Referenzen, der euch im Alltag hilft. Evtl. solltest du dich sogar an einen Tierarzt wenden, der sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert hat, der hätte nämlich auch die Möglichkeit die Verhaltenstherapie medikamentös zu unterstützen!

    Genau das gleiche Problem hatte ich anfänglich auch als Janosch zu uns kam!
    Das Einzige, was du machen kannst, gewöhn dir an, die Hunde immer mit Namen anzusprechen!
    Bei uns ist es mit der Zeit besser geworden, aber Emma zieht auch heute noch den Kopf ein, wenn ich mir Janosch mal "zur Brust nehme"... ;)

    EDIT: was ist es denn für ein Zweithund geworden?

    Ach...ich glaub nicht, dass man da besondere Tricks anwenden muss, denn dir geht es ja eher darum, dass der Hund die Schafe ignorieren soll.
    Wichtigste Sache dabei ist einfach, dass der Hund gut im Grundgehorsam steht und ein "Nein" für ihn auch Nein bedeutet.
    Die ersten Male würde ich ihn wohl mit einer Leine absichern. Solange er sich in Gegenwart der Schafe ruhig verhält wird natürlich kräftig gelobt, fängt er an nervös zu werden, zeigt Ansätze die Schafe zu jagen etc. wird er mit einem deutlichen "Nein" wieder auf den Boden der Tatsachen geholt... ;)
    Mit der Methode hab ich meine Hunde letztes Wochenende innerhalb von 10 Minuten soweit gehabt, dass sie vollkommen ruhig mit kaum 50 cm Abstand an Enten vorbeigelaufen sind...und ich bin mir sicher, hätte ich "grünes Licht" gegeben hätten sie sie gerne gejagt...