Ich bin wirklich nicht zart besaitet, aber die Bilder im obigen Link sind so ungefähr das schrecklichste, was ich je gesehen habe...oh mein Gott... ![]()
Beiträge von Sleipnir
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Ich hab die Hunde schon relativ häufig...um genau zu sein gehe ich von montags bis freitags eineinhalb Stunden täglich mit den Hunden spazieren und gehe somit mehr mit ihnen spazieren als die Besitzerin.
Die Besitzerin scheint mit schon recht bemüht um die Hunde, steht aber auf dem Standpunkt, dass diese Hunde kaum noch lernfähig sind und sie ihnen einfach einen schönen Lebensabend bereiten will...
Grundsätzlich glaube ich ja eigentlich, dass jeder Hund, egal wie alt er ist, noch lernfähig ist...bei den beiden fange ich aber langsam wirklich an daran zu zweifeln... :/EDIT:
Keiner mehr Ideen... :/
Es geht mir ja gar nicht darum irgendwelche "Trainingsanleitungen" zu bekommen...mich würde einfach mal eure Einschätzung interessieren, ob ihr glaubt, dass sich eine intensive Arbeit mit den Hunden auszahlt...oder eher nicht. Ihr bisheriges Leben scheinen die beiden Hunde eigentlich ganz gut verkraftet zu haben...wie gesagt sie sind absolut freundlich, fast schon etwas aufdringlich und absolut angstfrei. Viel mehr Gedanken mach ich mir daher um den Umstand, dass diese Hunde nie gelernt haben mit Menschen zusammenzuarbeiten und das in Verbindung mit ihrem Laufhunderbe, die sich ja sowieso nicht "mit Ruhm bekleckern" was die ZUsammenarbeit mit Menschen anbelangt, erscheint mir doch als recht bescheidene Ausgangslage... -
So...
Seit einigen Tagen mach ich den "Gassi-Dienst" für zwei Foxhounds. Sie sind beide schon relativ alt (Rüde: 11 Jahre / Hündin: 8 Jahre) und haben fast ihr gesamtes bisheriges Leben in einem Stall verbracht. Über den Tierschutz kamen sie zu ihrer jetzigen Besitzerin, bei der sie seit knapp 8 Wochen leben.
Wirklich schlechte Erfahrungen scheinen sie bisher nicht mit Menschen gemacht zu haben, sie sind nämlich sehr freundlich, unbefangen und absolut angstfrei. Jedoch haben sie nie gelernt mit Menschen zusammenzuarbeiten, es ist ihnen vollkommen fremd mit Menschen zu spielen, sich an Menschen zu orientieren oder sich leiten zu lassen. Im Zusammenhang mit den grundsätzlich schon sehr selbstständigen Laufhund-Eigenschaften ergibt sich daraus folgendes Problem:
Die beiden Hunde ziehen auf Spaziergängen so 100% und konsequent ihr eigenes Ding durch, wie ich es bisher noch nie erlebt habe. Die Hündin ist fast gar nicht ansprechbar, wirft sich wie ein Ochse in die Leine und hat die Nase ununterbrochen am Boden. Der Rüde ist da schon etwas zugänglicher, er sucht sogar hin und wieder Blickkontakt und reagiert zumindest teilweise auch auf Ansprache.
Beide Hunde sind sehr verfressen und lassen sich mit Leckerchen locken - solange keine interessante Spur den Weg kreuzt...dann ist man endgültig abgeschrieben und für die HUnde nur noch das lästige Anhängsel an der Leine.
Über kurz oder lang würde ich das natürlich gerne ändern...ich frag mich allerdings, ob ich da überhaupt noch den Hauch einer Chance habe...
Die Hunde scheinen mir in ihrer Selbstständigkeit so gefestigt zu sein, dass ich im Moment gar nicht so genau weiß, wo ich ansetzen soll...
Im Moment habe ich erstmal damit angefangen jeden Blickkontakt zu bestärken...was aber zumindest bei der Hündin kaum auf fruchtbaren Boden fällt, da sie nie Blickkontakt aufnimmt. Um mal einen Vergleich zu bemühen: Die beiden Hunde kommen mir (im Gegensatz zu meinen eigenen Hunden) fast autistisch vor, so sehr tauchen sie auf Spaziergängen in ihre eigene Welt ab.
Problematisch ist auch, dass ich nie einzeln mit den Hunden losziehen kann und so z.B. ein zielgerichtetes Schleppleinentraining fast unmöglich ist...oder funktioniert das irgendwie mit zwei Hunden gleichzeitig?
Grundsätzlich ist mit ja schon klar wie man den Bindungsaufbau zu HUnden beschleunigen kann und wie ich auch unerzogenen Hunden Manieren beibringe, aber die beiden sind echt ne harte Nuss und ich würd sie zwar gerne knacken, bin mir aber sehr unsicher ob das überhaupt funktionieren kann...
Was meint ihr dazu? -
Zitat
Wie hast du mit Janosch gearbeitet?
Viel getrennt von Emma was unternommen?
Gezieltes Heranführen an Alkltagsgeräusche/sichtobjekte etc.?Ja...ganz genau!
Mir war ja im Vorfeld klar welche Situationen für Emma problematisch sind und genau diese Situationen hab ich anfänglich ganz konsequent gemieden, wenn ich mit beiden Hunden zusammen unterwegs war.
Ich hab Janosch dann erstmal alleine mit diesen Situationen konfrontiert bis die für ihn absolut alltäglich waren. Erst dann hab ich Emma mit dazugenommen und Janosch hat sich (durch meine Vorarbeit?) nie durch Emmas Unsicherheit aus der Ruhe bringen lassen. -
Ich hab mir zu einer unsicheren Ersthündin ( extreme Angst bei gewissen optischen und akustischen Auslösern, Unsicherheit im Umgang mit fremden Hunden etc.) einen Welpen dazugeholt...ich würd sagen es hat gut geklappt...Janosch ist jetzt fast drei Jahre alt und hat nicht eine einzige von Emmas Unsicherheiten und Ängsten übernommen...allerdings hab ich da auch vom ersten Tag an intensiv gegengearbeitet...das war nämlich auch meine größte Angst!
Es geht also schon...

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Ich bezweifle das ja...
Wenn es wirklich so wäre, dass Caniden keine pflanzlichen Bestandteile verwerten können, dann frage ich mich, warum die Natur es so eingerichtet hat, dass sie auch in freier Wildbahn durchaus Obst fressen und das gar nicht mal in kleinen Mengen!
Habt ihr schonmal Fuchskot im Juni/Juli gesehen? Der besteht teilweise zum Großteil aus unverdaulichen Kirschkernen, d.h. der Fuchs hat sich zu einem nicht unerheblichem Teil von Kirschen ernährt...warum sollte er das tun, wenn er die Kirschen gar nicht verwerten kann? -
Warum gibt es eigentlich nicht den Punkt "gar nicht"?
Bei mir sind bisher drei HUnde aufgewachsen und bisher konnte ich bei keinem eine Phase feststellen, die hier immer mit "Pubertät" gleichgesetzt wird!
Klar sind auch meine Hunde irgendwann erwachsen geworden, haben ihre Sexualität entdeckt usw., aber das Hinterfragen von Regeln, die Verweigerung von Gehorsam etc. war bei meinen HUnden nie damit verbunden...
Hab ich bisher einfach nur Glück gehabt oder haben Pubertätsauswirkungen vielleicht auch etwas mit der Durchsetzungskraft des jeweiligen Hundehalters zu tun? -
Emma und Janosch
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Die grundsätzliche Frage bleibt natürlich bestehen, ob Hunde wirklich Seelachsfilet, die teuersten Öle, Hirschmuskelfleisch, Amaranth etc. brauchen.
Egal ob Barfer oder "Fertigfütterer" die Hundeernährung ist ein verdammt einträglicher Industriezweig geworden und es gibt mehr als genug Hundehalter, die für Fifi nur das Beste wollen...ob das in Anbetracht Millionen hungernder Menschen wirklich moralisch zu vertreten ist bleibt dahingestellt!
Wenn man sich dann noch überlegt, dass Haushunde über viele Jahrtausende nur mit den Dingen gefüttert wurden, die der Mensch nicht verwerten konnte, die der Mensch nicht verwerten wollte oder die bei der menschlichen Nahrungsmittelproduktion übrig blieben, dann wird eigentlich auch klar, wie anspruchslos unsere Haushunde hinsichtlich ihrer Ernährung sind. Natürlich gibt es einige Grundsätze, an die man sich halten sollte und natürlich ist das bessere Schweinemastfutter, dass uns in den Supermärkten als "Hundealleinfutter" angepriesen wird ziemlicher Müll, aber das Brimborium, dass in diesem Forum und anderen Foren um das Futter veranstaltet wird, werd ich wohl nie verstehen... -
Lebst du denn in einer eigenen Wohnung und nur mit deinen Eltern in einem Haus oder gibt es da keine räumliche Trennung?
Gäbe es für dich die Möglichkeit auszuziehen?
Unter den von dir geschilderten Umständen halte ich eine Hundehaltung nämlich eher für eine schlechte Idee... :/