Die sehr kiritisch geführten Kastrationsthreads in diesem Forum haben nicht unerheblich dazu beigetragen, dass ich Janosch vor knapp zwei Jahren nicht kastrieren sondern sterilisieren habe lassen.
Er war damals noch relativ jung und im Umgang mit anderen Rüden in der Tendenz auch eher unsicher und von daher habe ich einer Kastration eigentlich nix abgewinnen können...
Bisher hat das eigentlich auch immer gut funktioniert...Emma wollte ihn sowieso nie und hat ihn auch während der Standhitze immer konsequent auf Abstand gehalten...das ist auch jetzt noch so...allerdings scheint eher immer schlechter damit klar zu kommen...
Emma ist im Moment wieder läufig...seit drei Tagen in der Standhitze und hier zuhause liegen die Nerven blank...
Janosch hat seit diesen drei Tagen nichts mehr gefressen, fast nicht geschlafen, fiept fast ununterbrochen und verfolgt Emma auf Schritt und Tritt. Die ist schon völlig genervt und fletscht schon mit den Zähnen, wenn er sich ihr nur nähert. Auch von uns wird Janosch recht häufig korrigiert, da dieses Gefiepe einfach unerträglich ist...
Keiner von uns kommt im Moment wirklich zur Ruhe...
Etwas nachdenklich bin ich seit heute Morgen, als meine Freundin erwähnte, dass wir ihm doch wahrscheinlich viel, viel Stress erspart hätten, wenn wir ihn damals einfach hätten kastrieren lassen...ganz unrecht hat sie damit wohl nicht...vielleicht wäre eine Kastration damals doch das Mittel der Wahl gewesen...
Andererseits...außerhalb von Emmas Läufigkeiten ist eigentlich alles in Ordnung. Janosch hat sich zu einem relativ souveränen Rüden entwickelt, sein Sexualtrieb ist auch nicht übermäßig stark ausgeprägt, so lassen ihn läufige Hündinnen in der Nachbarschaft absolut kalt, er lässt sich von läufigen Hündinnen abrufen etc. ...nur wenn "seine" Hündin läufig wird, dann scheinen bei ihm alle Sicherungen durchzubrennen...
Ach...ich weiß auch nicht so genau...