Ja...das ist ein heikles Thema...
Probleme bei gezielter Mischlingsverpaarung sind in meinen Augen meist zweierlei:
1.) zuwenig Wissen über die Elterntiere...oftmals haben diese keine Zuchtzulassung, man kennt die Vorfahren nicht, weiß nicht, welche Krankheiten evtl. vererbt werden können etc.
2.) durch die Verpaarung recht unterschiedlicher Hunderassen wird eine Voraussage über Charakter und Eignung der Mischlinge zu einem Glücksspiel. Wenn ich an Deutsche Doggen denke, dann hab ich ganz bestimmte Charaktereigenschaften vor Augen, die ich erwarte...beim Rhodesian Ridgeback genauso...allerdings sind diese Charaktereigenschaften doch sehr unterschiedlich und was bei einem Doggen-Ridgeback-Mischling nun überwiegen wird, das kann dir im Vorfeld niemand sagen.
Allerdings hast du natürlich absolut recht, dass die Rasse der Deutschen Dogge im Laufe der Zeit ziemlich kapputt gezüchtet wurde und körperliche Extreme die zu Lasten der Gesundheit und Lebenserwartung gehen, viel zu lange gefördert wurden!
Ich würd mir wohl auch keinen Hund zulegen, bei dem ich davon ausgehen kann, dass er seinen 10. Geburtstag wahrscheinlich eher nicht erlebt.
Weiterhin gibt es meines Wissens schon längerfristige Versuche Dogge und Ridgeback zu kreuzen, d.h. man kann sich erwachsene Tiere dieser Verpaarungen angucken, man kann Elterntiere und Vorfahren kennenlernen und wenn man dann noch bei einem Züchter landet, der verantwortungsbewußt auf Gesundheit selektiert, dann ist das Risiko wohl kalkulierbar!
Es gibt hier ganz viele User, die ganz grundsätzlich gegen eine gezielte Mischlingsvermehrung sind...ich bin es nicht...solange diese Vermehrung nicht nur dem Wunsch nach dem "schnellen Geld" geschuldet ist und damit sinnvolle Ziele verfolgt werden kann ich mich damit arrangieren...
Beiträge von Sleipnir
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Ich als Hundehalter habe dafür zu sorgen, dass mein Hund niemanden belästigt! Ob dieser Mensch nun Angst hat oder nicht, ist dabei doch vollkommen egal. Und wenn ich das nicht schaffe oder nicht will, muß ich eben damit rechnen, dass der Hund auch mal Pfefferspray o.ä. abbekommt!
Stellvertretend greif ich mal diese Aussage auf!
Es ist ja echt bewundernswert, dass es Hundehalter gibt, die immer und in jeder Situation umsichtig handeln, die nie abgelenkt sind und immer alles im Griff haben!
Ist auch mein Anspruch, aber immer schaffe ich das nicht! Ich bin ein Mensch und ich mache Fehler! Und da ist es mir in über 15 Jahren Hundehaltung auch schon drei- viermal passiert, dass meine Hunde abgerauscht sind und ich zu spät reagiert habe...
Meine Hunde sind noch nie in aggressiver Absicht auf Passanten losgegangen...aber natürlich wissen die Passanten das nicht...natürlich soll sowas nicht passieren...und von daher hab ich mich noch immer entschuldigt!
Aber wenn in dieser Situation irgendjemand mit Pfefferspray nach meinen Hunden gesprüht hätte...ja...da wäre mir alles eingefallen, aber doch keine Entschuldigung!!!
Und da möchte ich euch mal sehen...würdet ihr daneben stehen... und euch dann noch entschuldigen?
Toleranz und Rücksichtnahme sind wichtig...aber das sind doch keine Einbahnstraßen...
Ich bin Vielfahrradfahrer...ihr glaubt gar nicht, wie oft mich Autofahrer übersehen, mir die Vorfahrt nehmen etc....ist manchmal schon lebensbedrohlich...dürfen sie auch nicht...soll so nicht sein...passiert aber einfach...
Soll ich die auch alle anschwärzen oder ihnen ins Auto treten??? -
Zitat
Kann sich eigentlich keiner vorstellen, daß so was bei einem Menschen, der Hunde nicht kennt, der sich mit Hunden nicht auskennt, der Angst vor Hunden hat, totale Panik auslösen kann?
Der tut nix.
Doch.
Ein Hund, der auf mich zurennt, tut eben doch etwas.
Er macht mir Angst!Vollkommen richtig! Und jeder verantwortungsvolle Hundebesitzer wird versuchen soetwas zu unterbinden! Aber wir wissen alle, dass Hunde keine Maschinen sind und man ist nur den Bruchteil einer Sekunde abgelenkt...und schon passierts...
Normalerweise würd ich dann hingehen und mich entschuldigen...auch wenn in meinen Augen gar nix passiert ist...aber wenn dann gleich das Pfefferspray gezückt wird (und im Nachgang das Ordnungsamt informiert wird...), dann wäre ich an einer konstruktiven Konfliktlösung wohl auch nicht mehr interessiert... verständlich, oder?
Meine Mutter hatte selber viele, viele Jahre extreme Angst vor Hunden und kann heute noch nicht unbefangen mit fremden Hunden umgehen...ich kann mich in diese Situation also schon einfühlen...aber hier wurde doch wohl mit Kanonen auf Spatzen geschoßen...und bei aller Rücksichtnahme fehlt mir da ein klitzeklein wenig das Verständnis... -
Wenn man kein Problem mit der doch aufwendigen Fellpflege hat, dann finde ich eine Bichon-Rasse, also Malteser, Havaneser etc. geradezu ideal.
Sie sind unbefangen im Umgang mit fremden Menschen, haben kaum Schutztrieb, wenig Jagdtrieb und sind, entsprechende Sozialisation vorausgesetzt, sehr verträglich mit anderen Hunden.
Ich kenne aus dem Bekanntenkreis einen Malteser-Mischling, Emil, ein absolut toller, recht unproblematischer Hund. Der wird, trotz seiner Größe, auch wie ein Hund behandelt, hat keinerlei Probleme mit zehnmal größeren Hunden, wir haben mit ihm schon Mehrtages-Wanderungen gemacht, man kann ihn überall mit hinnehmen...einfach super anpassungsfähig und immer freudig dabei! -
Würd die Hündin sich denn noch decken lassen oder beißt sie den Rüden weg???
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Also bitte...im Vergleich zu einem Beagle IST ein Labrador ein einfacher Hund!
Das ist weder abwertend gemeint, noch impliziert es, dass ein Labrador keinerlei rassegerechte Aktivitäten braucht, aber allein der große "will to please" und die deutlich schwächer ausgeprägte Selbstständigkeit machen den Labrador einfach zu einem LEICHTführigen Hund... -
Zitat
st diese Schürze so eine Art Verhütungsmaßnahme?
Genau das ist es...

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Pro Beagle:
-meist gute Sozialverträglichkeit
-recht unbefangen im Umgang mit fremden Menschen
-"praktische" Größe
-kein übersteigerter Wach- und SchutztriebContra Beagle:
-kaum will to please
-sehr, sehr selbstständig und wenig führergebunden
-Jagdtrieb!!! und das meist nicht zu knapp...
-die Kanalisierung und alternative Auslastung des Jagdtriebs wird bei einem Beagle IMMER ein großes Thema sein...ist zeitaufwändig und der Erfolg ist fraglich...Das mal so auf die Schnelle...
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Ich bin auch vier Jahre älter als mein Bruder...ups...kann das überhaupt mein Bruder sein...
Wirklich ungerecht, dass die Intelligenz so ungleichmäßig verteilt wurde...
Aber ich glaube ganz ehrlich auch, dass da keine Organisation oder Institution irgendeine Eingriffsmöglichkeit hat...leider... -
Dann versuch ichs mal mit konstruktiver Kritik...
Was halt definitiv auffällt ist, dass bei ganz vielen Verhaltensproblemen in den letzten Jahren erstmal an eine organische Ursache und hier insbesondere an eine Schilddrüsenproblematik gedacht wird...und das erinnert mich schon irgendwie an den sprunghaften Anstieg der angeblich ADHS-erkrankten Kinder...
Bei Emma trafen fast alle der hier im Thread eingestellten Symptome einer Schilddrüsenfehlfunktion zu...ich war mir absolut sicher,dass mit der Schilddrüse was nicht in Ordnung war...und was war...alle Werte im grünen Bereich...
Ich würd euch halt einfach gern ans Herz legen nicht zu sehr auf eine medizinische Diagnose zu hoffen...denn...wie hat es bungee so schön ausgedrückt:ZitatDas heißt nicht, dass man das nciht untersuchen kann, aber ich glaube, dass die Erkrankung weit seltener die Ursache ist für Fehlverhalten der Hunde als Erziehungsfehler seitens der menschlichen Halter oder schlicht auch - und das scheint mir bei Trillians Hunden viel eher der Fall zu sein (auch wenn du mich steinigst) : ne Unverträglichkeit der Hündinnen bzw. n Rangordungskampf.