Zitat
Ich würde "klein" anfangen und das Handtuch durch mehrere Waschhandschuhe ersetzen, die wedeln nicht so verlockend. Außerdem würde ich sie im trockenen Zustand häufiger mal abrubbeln (und belohnen, wenn sie still steht), dann fällt etwas Stress weg, da man ja jederzeit aufhören kann, und sie gewöhnt sich dran. Allmählich würde ich die Handschuhe dann über kleine Gästehandtücher bis hin zur Handtuchgröße steigern.
Und das würd ich z.b. nicht machen...
Ich bin ja ein durchaus geduldiger Mensch...aber diese Geduld hat auch Grenzen...das Abtrocknen ist doch ein absolut alltäglicher Vorgang, tut dem Hund nicht weh und ist schnell vorbei...wenn der Hund sich da schon nicht kontrollieren lässt...welche Probleme hab ich da erst bei wirklich unangenehmen Dingen (z.B. Augentropfen eingeben)?
Ich machs mal etwas plastischer:
Foxhound-Rüde, Tierschutzhund, hat 11 Jahre in einem Verschlag gehaust mit sehr wenig Menschenkontakt, 35 Kg geballte Körperkraft.
Der hat sich am Anfang beim Abtrocknen auch gewunden wie ein Fisch an der Angel...nicht weil er Angst hatte, er fand das nur höchst überflüssig und wollte schnell in sein Körbchen...
Was hab ich gemacht...ich hab ihn einfach mit den Knien zwischen meinen Beinen fixiert und gegen gehalten. Klar fand er das gar nicht toll...aber ich hatte einfach den längeren Atem...
Ich hab den Hund dadurch weder verängstigt, noch sein Vertrauen erschüttert...ich hab ihm einfach nur keine Möglichkeit mehr gegeben sein "Spielchen" zu spielen...
Das musste ich ein paar Mal machen und heute steht der wie ne Eins da und lässt sich abtrocknen...