Beiträge von Sleipnir

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    was macht es dann also, wenn man einem pinscher dann ab gewissen minusgraden nen mantel übezieht??

    Das macht nichts!
    Ich frag mich nur einfach warum man auf die Idee gekommen ist Hunden die Unterwolle wegzuzüchten...ist doch schon etwas befremdlich...man züchtet dem Hund seinen natürliche Kälteisolation weg, um ihm hinterher ein Mäntelchen überzuziehen...

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    Ich finde die Disskussion darüber völlig überflüssig.
    Wenn ein Tier friert - oder es aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll ist das Tier warm zu halten - dann gibt es Kleidung. Punkt.
    Und zwar völlig unabhängig von der Rasse.

    Das ist deine Meinung, nicht mehr und nicht weniger...von daher finde ich Diskussionen darüber gar nicht überflüssig!

    Da kommen wir ja wieder zu der Frage, warum züchtet man Hunden die Unterwolle weg? Ich finde das ja schon beim "08/15-Familienhund" etwas eigenartig, aber Louis Dobermann wollte im 19.Jahrhundert einen "tüchtigen, deutschen Gebrauchshund" züchten...wäre dieser Hund mit Unterwolle nicht besser dran gewesen?

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    Also ich kenne einen Dobermann, mit dem bin ich schön öfter laufen gegangen. Die haben so gut wie kein Fell, dagegen hat ein Dalmatiner vermutlich einen richtigen Pelz. Das sind nur ein paar dünne, paar mm kurze Stoppelhärchen.

    Das mag ja so sein...aber wie haben Dobermänner denn dann ihre Vergangenheit als Wach- und Schutzhund überlebt...solche Hunde haben früher doch auschließlich draußen gelebt... :ka:

    Was ich etwas befremdlich finde ist, dass ich immer mehr "Gebrauchs- und Arbeitshunde" mit einem Mantel sehe. Sei es jetzt Dobermann, Vizla, Weimaraner oder Dalmatiner...
    OK...das sind alles kurzhaarige Rassen mit keiner oder kaum Unterwolle, aber das sind doch alles Rassen, die ihren Ursprung im mitteleuropäisch gemäßigtem Klima haben, alles Rassen, die als Gebrauchshunde bis vor ein paar Jahrzehnten noch auschließlich draußen gelebt haben und auch bei widrigen Temperaturverhältnissen draußen ihrer Tätigkeit nachgegangen sind...wie kann es sein, dass die einen Mantel brauchen?

    Ach du Sch... :zensur:
    Viel mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein...
    Oder doch, auch ich hätte noch eine typische Jagdterrier-Geschichte zu erzählen:
    JT werden ja ganz gern zur Drückjagd auf Sauen eingesetzt...und um eine wehrhafte Sau mit gebleckten Zähnen anzugehen bedarf es von seiten des Hundes schon sehr viel Mut (die meisten unserer Haushunde würden KEINE Sau stellen!) nur irgendwie sind die Züchter da etwas übers Ziel hinausgeschoßen und haben völlig größenwahnsinnige, absolut schmerzunempfindliche Hunde geschaffen.
    Ich war mal mit auf einer Drückjagd und habe selbst gesehen wie sich so ein größenwahnsinniger Wicht mit einer Sau angelegt hat...die Sau hat ihm die ganze Seite aufgeschlitzt...der Hund hat dabei nicht gezuckt, nicht den Biss gelockert und auch nicht abgelassen...das war schon richtig, richtig krass...
    Eigentlich kannste die nur in einem Hochsicherheitstrakt halten und regelmäßig jagen lassen...aber bei nichtjagenden Senioren...das kann nur in einer absoluten Katastrophe enden...

    Das kommt ja immer ein bisschen darauf an was man selbst unter "schwierig" versteht! Ich persönlich würde darunter erstmal die Rassen fassen, die in ihrer Zuchtgeschichte darauf selektiert wurden selbstständig zu agieren und eigene Entscheidungen zu treffen, also bspw. die nordischen Rassen, Lauf- und Schweißhunde, Herdenschutzhunde, viele Windhund- und Terrierrassen usw.
    Einen Border Collie finde ich laut meiner Definition gar nicht schwierig, zwar hat diese Rasse durchaus spezielle Bedürfnisse was Auslastung und Beschäftigung anbelangt, aber schwierig zu führen und zu erziehen sind sie ja grundsätzlich erstmal nicht...