Beiträge von Sleipnir

    Zitat

    Es ging mir mehr um die grundsätzliche Frage, ob bei so einer Konstellation evtl. ein dritter anders geschlechtlicher Hund die ganze Stimmung evtl. etwas "mildern" könnte.

    Das könnte so sein...allerdings könnte es auch total nach hinten losgehen! Nämlich dann, wenn die beiden Hündinnen um die Aufmerksamkeit des Rüden buhlen und sich weitere Konflikte daran entzünden!

    Ich seh das ähnlich wie Corinna!
    Wenn du dem Hund nur so einen kleinen Radius zugestehst, dann kannst du ihn ja gleich an der (Schlepp-)Leine lassen...
    Ich finde einen Radius von 15 Metern nun nicht wirklich besorgniserregend...meine Hunde sind meist in einem Radius von 20 Metern um mich herum unterwegs, wenn sie toben oder einfach mal losfetzen können es aber auch 40 oder 50 Meter sein! Aber genau deshalb lass ich sie ja ohne Leine laufen...ein Radius von 7 Meter...das sind drei, vier Galoppsprünge...da haben die Hunde ja gerade mal richtig Schwung geholt...
    Nee...das wäre für mich kein wirklicher Freilauf und solange die Hunde abrufbar bleiben stört mich auch eine große Distanz nicht!

    Steht sie vor? Ist bei der Rassekonstellation ja eigentlich zu erwarten...
    Mein Ansatz wäre das Stöbern (in einem engen Radius) zuzulassen und das Vorstehen zu bestärken...jeder Ansatz des Hetzens wird hingegen konsequent unterbunden!!! Das über eine gewisse Zeit an der Schleppleine trainiert sollte den Hund zumindest kontrollierbar machen...

    Ich hab gerade in einen ziemlich interessanten Tour-Bericht einer Wanderung in Rumänien reingelesen.
    Hier der Link:
    http://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php?t=37307

    Es scheint wohl wirklich Gang und Gäbe zu sein, dass man als Wanderer in Rumänien immer wieder auf Rudel wild kläffender Herdenschutzhunde trifft - und zwar mehrmals täglich...
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das problemlos zu händeln wäre, wenn man noch einen eigenen Hund dabei hat...
    Und es muss ja gar nicht zu irgendwelchen wilden Beißereien und Verletzungen kommen, aber wenn ich mir vorstelle, dass meine Hunde mehrmals täglich von ganzen Hunderudeln bedroht werden würden...das wäre wohl kein erholsamer Urlaub... ;)

    Wir hatten letzten Sommer auch eine ähnliche Tour durch Rumänien vor, haben es dann aber doch wieder verworfen. Das hatte insbesondere zwei Gründe:
    1.) Die Kriminalität in Rumänien ist einfach immer noch sehr hoch und als Bachpacker ist man einfach ein leichtes, lohnendes und vor allem auf den ersten Blick zu erkennendes Ziel! Ein Hund mag da sicher abschreckend wirken, keine Frage, aber trotzdem bleibt Rumänien risikoreicher als jedes andere osteuropäische Land!
    2.) Die Herdenschutzhunde - wir wären ja auch mit Hund unterwegs gewesen und im Gebirge gibt es viele Herden, die von Hirtenhunden begleitet werden. Die Hunde sind meist in ganzen Rudeln unterwegs und verteilen sich tagsüber über weite Flächen...selbst kilometerweit von einer Herde entfernt ist es nicht ungewöhnlich auf ein Rudel Herdenschutzhunde " bei der Arbeit" zu treffen...
    Im Umgang mit Touristen und Wanderern scheinen sie absolut harmlos zu sein (jedenfalls habe ich nichts gegenteiliges gelesen!), aber für Touristenhunde könnte das schon riskant werden...

    Wenn ich mir den ganzen Thread durchlese...dann hat er ja nicht nur nach Kindern geschnappt...
    Klar war es etwas ungünstig nach einer knappen Woche schon davon auszugehen dem Hund problemlos eine Ressource abnehmen zu können...aber ein Hund, der mir dabei zähnefletschend ins Gesicht springt schießt ja wohl weit...ganz weit übers Ziel hinaus...
    Obwohl es ja auch da ganz viele User gab, die das Verhalten völlig normal fanden... :???:

    Hier im dogforum ist man ja immer sehr schnell dabei ALLES aber auch wirklich ALLES auf die Unfähigkeit des Halters zu schieben...
    Oftmals stimmt das ja auch...oftmals sind es nur Kleinigkeiten, Dinge die sich durch entsprechendes Management beheben lassen...
    Aber es gibt doch auch die andere Seite...es gibt einfach Hunde, die nicht klar im Kopf sind, Hunde mit einer gesteigerten Grundaggression und Hunde die auch in den verantwortungsvollsten Händen IMMER eine latente Gefahr bleiben!
    Wer braucht solche Hunde....NIEMAND!!!
    Deswegen ist der Hund ja trotzdem nicht Schuld...bei Tieren stellt sich einfach keine Schuldfrage....aber muss man denn jeden Hund...egal wie groß die Verhaltensdefizite sind am Leben erhalten?
    Was im vorliegenden Fall nun zutrifft weiß ich nicht, aber ich bin mir eben nicht sicher, so wie scheinbar fast alle User hier, dass sich die Beißvorfälle nur auf fehlende Führung, Erziehung und Management zurückführen lassen...aber das sollte man schnellstens herausfinden!
    Ich würde zusehen, dass ich diesen Hund irgendeinem Hundetrainer bzw. -verhaltenstherapeut vorstelle, der sich wirklich auskennt aus diesem Gebiet um den Hund möglichst objektiv einschätzen zu lassen...und weiterhin würde ich mit Hochdruck...aber das scheint die Themenstarterin ja schon zu machen...nach einer geeigneten Unterbringungsmöglichkeit für den Hund suchen...ich persönlich fänd es nämlich hochgradig gefährlich diesen Hund weiterhin in der Famile zu behalten...

    Ist nicht als Vorwurf gemeint...aber kann es sein, dass die "Beißproblematik" nicht das einzige Problem bei euch ist?
    Du kannst ihn nicht allein zuhause lassen...du kannst ihn nicht ohne Leine laufen lassen...
    Die Frage ist halt:
    Hat der Hund ein Aggressionsproblem oder haben die Probleme ihren Ursprung in eurem Umgang mit dem Hund...
    Das würde ja einen riesengroßen Unterschied hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise machen...

    Ich hab gerade schobnmal ne Antwort angefangen und sie dann wieder gelöscht...
    Ich weiß halt nicht so ganz genau was man da jetzt raten soll...
    Fakt ist...der Hund ist derzeit definitiv eine Gefahr für deine Kinder und muss bei euch raus...soweit sind wir uns wohl alle einig!
    Die Frage ist nur wohin mit dem Hund...
    Das das TH ihn nicht annimmt finde ich auch ziermlich krass...aber im Endeffekt wäre dem Hund mit einem TH-Aufenthalt wohl auch nicht gedient...denn sind wir doch mal ehrlich...wie groß ist die Vermittlungschance für einen Hund, der Kinder verletzt hat und nach ihnen schnappt...eher gering...d.h. der Hund würde wahrscheinlich recht lang im TH sitzen und sich dabei wahrscheinlich eher nicht zum positiven entwickeln...
    Ihn auf "gut Glück" privat vermitteln...find ich auch eher schwierig...der Hund hat definitiv ein Aggressionsproblem und sollte wirklich nur in ausgesuchte, verantwortungsvolle Hände...
    Aber wo findet man so jemanden...auf den üblichen Vermittlungsportalen wohl eher weniger...wer will so einen Hund überhaupt haben???
    Letzter Ausweg doch die Euthanasie?
    Es ist echt schwierig da irgendetwas zu raten...
    Habt ihr gute Hundetrainer im Umkreis? Die haben doch oftmals wertvolle Kontakte...