Na...dann mach ich mal nen neuen Strich in meiner Liste...der 829. Wattebäuschenwerfer, der erst vollmundig erklärt hat alles geht ohne Zwang und bei konkreter Nachfrage kneift...
Beiträge von Sleipnir
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Warum klinkst du dich aus...doch etwa nicht weil du es nicht erklären kannst...

Außerdem hat das sehr wohl was mit dem Thema "Welche Erziehungsmethoden benutzt ihr" zu tun...mich würden deine interessieren...

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Bin für alle Vorschläge offen
Auf diese Vorschläge warte ich hier im Forum schon seit Jahren...leider kam noch nie was...

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HÄ...wo ist denn aufeinmal der Beitrag von bienemaja hin...

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Ich kenne weder ein Buch, noch einen Foreneintrag noch IRGENDETWAS, was mir schlüssig erklären könnte wie ich Jagdtrieb OHNE Zwang sicher kontrollieren könnte...
Bei vielen anderen "Problemchen" die Hundehalter mit ihren Hunden haben mag man wunderbar ohne Strafreize auskommen, aber bei einem Trieb bei dem Hunde durch Stacheldraht oder Brombeerdickicht springen... und es nichtmal merken, weiß ich nicht wie das funktionieren soll... -
Zitat
Die Förderung spezifischer Verhaltensweisen oder Verhaltensketten fängt schon beim Welpen an und zieht sich durch das gesamt Hundeleben.
Und wenn ich den Hund nicht seit Welpenbeinen habe...
Ich hab hier nen ziemlichen "Härtefall" - Foxhound, 12 Jahre alt, 11 Jahre im Zwinger ohne menschliche Ansprache verbracht...hast du ne ungefähre Ahnung davon wie der am Anfang nur bei bloßer Wildwitterung durchgedreht ist...
Heute, eineinhalb Jahre danach läuft er ohne Leine...fast überall...seit einigen Monatwen ist er selbst bei Wildsichtungen abrufbar...
Wie hab ich das gemacht...indem ich Kommandos positiv aufgebaut habe und sie im Zweifelsfall durch Zwang abgesichert habe...
Wäre es auch anders gegangen...ich weiß es nicht...bisher hat sich noch jeder in nebulöses Schweigen gehüllt den ich hier im Forum gefragt habe wie das komplett ohne Zwang funktionieren soll...du bist also in bester Gesellschaft...
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Ich weiß nur: Ich kontrolliere meinen Hund. Und ich beschütze meinen Hund. Und ich beschüte auch andere Hunde wenn es notwendig sein sollte.
Ich mein dich jetzt wirklich nicht persönlich...ich nehme einfach mal diese Aussage als Aufhänger:
Das ist nämlich echt ein Problem unserer Zeit! Im Moment scheint es ja ziemlich "in" zu sein, alles, aber auch wirklich alles "für" den eigenen Hund zu regeln...sobald eine Begegnung nicht freundlich-neutral ist gehen die Hundehalter dazwischen...ich hab da schon die dollsten Dinger erlebt...da wurde Janosch von einer aufgebrachten Hundehalterin vertrieben weil er sich erdreistete zu knurren...ein anderes Mal interessierte er sich etwas intensiver für eine Hündin und bevor ich überhaupt die Chance hatte ihn abzurufen hatte die Besitzerin der Hündin ihn schon am Halsband gepackt...
Ich weiß nicht...was ist denn das für ein Trend...??? Wir haben doch Hunde...warum können die sich nicht mal fetzen? Gehört das etwa nicht zum Leben dazu? Habt ihr euch als Kinder nicht geprügelt? Ich mich schon! Wie oft kam ich mit Schrammen und blutender Nase nach Hause...der Kommentar meiner Mutter:
"Da wirste wohl selber Schuld gewesen sein!"
Da war kein Erwachsener der ständig alles für uns geregelt hat...
Und bei einem HUND da ist es gleich ne mittelschwere Katastrophe wenn der mal die Nase kräuselt...nee...da komm ich nicht mehr mit... -
@ Morrigan: Wie jetzt...deine Hunde halten über Nacht 16 Stunden ein...oder kommen die nochmal in den Garten oder so...

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Bin ich auf ein "Absichern" angewiesen, war der Aufbau nicht stimmig sonst hätte der Hund keine Alternative als das Verlangte zu tun.
ZitatEin WIRKLICH GUT aufgebautes Kommando braucht nicht abgesichert zu werden. Wenn ich ein Hörzeichen mit Zwang absichern muss, war der Aufbau nicht optimal.
Werdet doch zumindest mal ein bisschen konkreter!
Halten wir das Beispiel der Einfachheit halber ganz allgemein:
Wir stellen uns einen Hund vor, Jagdtrieb bis in die Haarspitzen, stöbern und hetzen ist der größte Reiz den es für diesen Hund gibt!
Wie baue ich jetzt bei Wildsichtung ein Abbruch- bzw. Rückrufkommando so auf, dass es zuverlässig sitzt OHNE dieses Kommando mit Zwang abzusichern?
Unser Ziel ist es den Hund auch in wildreichem Gebiet ohne Leine laufen zu lassen und ihn auf frischen Fährten und möglichst auch bei direktem Wildkontakt stoppen zu können... -
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Warum muss ich ein gut aufgebautes Kommando absichern????
Damit der Hund auch noch hört, wenn ein Reiz hinzukommt, der stärker ist als die Bindung zu dir bzw. die Aussicht auf ein Lob, Lerckerchen etc.
Mal ganz konkret:
Ich hab hier ein ziemlich jagdtriebiges Exemplar, für den es nichts erfüllenderes und befriedigenderes gibt als zu stöbern und zu hetzen. Trotzdem kann ich den Hund überall ohne Leine laufen lassen, denn "STEH" heißt "STEH"...immer und überall...auch wenn er 30 Meter entfernt ist und ein Hase aufspringt!
Und ja...dieses Kommando ist nicht rein positiv aufgebaut worden...wie auch...es gibt einfach keinen positiven Reiz, der angesichts eines springenden Hasens stärker ist als den Hasen zu hetzen...
Wenn du da allerdings Möglichkeiten weißt, wie man das festigen will OHNE das Kommando negativ abzusichern, dann nenn sie mir...