Nun gut...zumindest ein Stück weit haben mich die Ausführungen hier überzeugt, dass es unter gewissen Umständen möglich ist Jagdverhalten über positive Bestärkung günstig zu beeinflussen.
Aber, berichtigt mich wenn ich falsch liege, ich hab das Gefühl, dass das nur bei einem gewissen Teil von Hunden funktionieren kann, nämlich bei Hunden, die einen relativ ausgeprägten Beute- bzw. Spieltrieb haben und eine möglichst enge Führerbindung.
All das hier Gesagte könnte ich auf Emma (absolut beutegeil, starke Führerbindung, kaum Selbstständigkeit) ohne Zweifel übertragen, bei Janosch (weniger Beute- und Spieltrieb, um einiges selbstständiger) wird es da schon schwieriger und bei den beiden Foxhounds (0 Spieltrieb, 100% Selbstständigkeit) weiß ich gar nicht, wie ich irgendwas davon umsetzen sollte. Das sind zwei (alte) Hunde aus dem Tierschutz, die rassemäßig schon sehr, sehr selbstständig sind, zusätzlich haben diese Hunde es nie gelernt mit Menschen zusammen zu arbeiten. Das einzige womit man sie (solange der Erregungszustand nicht all zu hoch ist) kriegt ist Futter, ansonsten ist es unmöglich mit ihnen zu spielen, sie alternativ zu beschäftigen etc....das interessiert sie nämlich 0!
Vielleicht hab ich noch ein Brett vorm Kopf...ich kann mir aber immer noch nicht vorstellen wie man solche und ähnlich gestrickte Hunde (Schlittenhunde, Herdenschutzhunde, alle Lauf- und Schweißhunde) ohne Zwang vom Jagen abhalten kann...insbesondere, wenn man die Hunde NICHT von Welpenbeinen an hat... 