Beiträge von Sleipnir

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    Das hat auch nur 5 Tage die Woche geöffnet und in den Sommerferien 3 Wochen zu...


    Klar kann man das so machen...hast du aber 10 Kilometer weiter eine Hundetagesstätte, die 6 Tage die Woche offen hat und keinen Urlaub kannst du dir schon vorstellen wo deine potenziellen Kunden hingehen... :D

    Zitat

    Dieses Hundeheim das ich kenne, geht mit den Hunden nicht Gassi.


    Es gibt ganz, ganz viele Hundehalter, die da großen Wert drauf legen...
    Das gleiche wie oben...haste im Umfeld jemanden der zusätzlich noch nen Spaziergang anbietet...

    Wie gesagt, dass ist ein hart umkämpfter Markt, der gebietsweise völlig überlaufen ist, die HUndetagesstätten unterbieten sich im Preis und versuchen alle möglichen (und unmöglichen) Bedürfnisse der Hundehalter abzudecken, um sich Stammkunden zu halten!

    Ich kenne jemanden der das macht!

    Läuft richtig gut der Laden...ABER:

    Der Betreiber kann NIE für einen längeren Zeitraum Urlaub machen, 24 Stunden am Tag hast du fremde Hunde um dich herum, die dir den Garten zerstören, die Wohnung einsauen etc., ist ne 6-Tage-Woche, am Tag ungefähr 10 Stunden intensive Arbeit...sind wir schon bei 60 Stunden im Monat!

    Nur mal so als Zusatzinfo: Der Bekannte von mir, der das macht hat KEINEN eigenen Hund mehr - keine Zeit!!!

    Der Verdienst ist beschissen...du musst relativ niedrige Tagessätze abieten, ansonsten laufen dir die Kunden zu privaten Anbietern oder zu billigeren Tagesstätten...um bei der 60-Stunden-Woche mehr als 1000 Euro Netto-Verdienst zu haben musst du schon sehr, sehr viele Stammkunden haben und am besten im Umkreis von 100 Euro der einzige sein, der sowas professionell anbietet!

    Das ist mit Sicherheit ein Geschäft, dass in Zukunft noch wachsen wird...andererseits ist der Markt ganz schön überlaufen!

    Ich würde JEDEM empfehlen sowas ganz, ganz klein nebenberuflich aufzubauen und dann einfach schauen wie es sich entwickelt...

    mapaba:

    Du musst zugeben, dass ist schon eine ziemlich ungewöhnliche Situation!
    Da legt sich eine Familie nach reiflicher Überlegung einen Hund zu und kaum ist der da, ist die Frau so verängstigt von diesem Hund, dass sie es nicht schafft mit ihm alleine zu bleiben! Das ist einfach etwas "strange" und schwer nachzuvollziehen!
    Und ich glaube deswegen kommen hier auch verwunderte, kritische Äußerungen!
    Ihr betreibt da einen Heidenaufwand im Moment...und ja...das zeigt, dass dir sowohl an deiner Frau als auch an dem Hund viel liegt...aber das kann ja nun kein Dauerzustand sein...

    Zitat

    Aber dennoch: Jeder Hund ist erzieh- und kontrollierbar, man muß sich nur die Arbeit machen.

    Das denke ich auch!
    Ich bin nun wirklich nicht der absolute "Hunde-Guru", aber ich hab ja da im Moment auch zwei "besonders schwere Pflegefälle"... :D im Freilauf.
    Zwei Foxhounds! Bei denen kommen gleich zwei Faktoren zusammen, die den Freilauf stark erschweren:
    1.) die rassemäßige Disposition, d.h. sehr, sehr selbstständig, kein will to please, sehr lockere Führerbindung und Jagdtrieb bis in alle Haarspitzen.
    2.) mangelhafte Sozialisierung. Sind beides recht alte (9 und 12 Jahre) Tierschutzhunde, die ihr bisherigers Leben im Zwinger verbracht haben und nie die Erfahrung gemacht haben mit Menschen zusammen zu arbeiten.

    Der Anfang war extrem beschwerlich. Die Hunde haben sich draußen für nix anderes als für frische Fährten interessiert, waren extrem schwer zu motivieren etc.
    Durch viel Handfütterung, Schleppleinentraining und die ein oder andere klare Ansage sind sie heute beide soweit, dass man sie auf den meisten Wegen ohne Leine laufen lassen kann. Natürlich sind diese Spaziergänge aber richtig Arbeit...einmal ihnen den Rücken zugedreht und sie sind weg...teilweise stundenlang...man muss immer auf der Hut sein, dass sie ihren Radius nicht eigenmächtig bis zum Rand des Horizonts verlegen. Das ist NATÜRLICH was anderes als ein Spaziergang mit einem Border Collie oder Schäferhund, aber nicht ableinbar, das sind sie trotzdem nicht!

    Warum nicht?
    Sie vertraut halt einfach nicht 100%.
    Das zeigt sich in dieser Situation und in 100 anderen!
    Janosch, der als 8-Wochen-Welpe bei uns einzog verlässt sich im Zweifelsfall auf mich, Emma verlässt sich auf sich selber!
    Ich finde das jetzt nicht unnormal...was will man von einem Hund erwarten, der sich die ganze Welpen- und Junghundezeit allein durchschlagen musste und allenfalls sporadischen Kontakt zu Menschen hatte! Und wie wenig und nur mangelhaft sich Defizite in der Sozialiesierung ausbügeln lassen brauch ich dir ja wohl nicht erklären... ;)