Beiträge von Sleipnir

    Noch ne Frage...wäre der Deerhound ne Alternative oder sind die charakterlich ganz anders drauf...wahrscheinlich, oder?

    Ich muss gestehen, dass ich, obwohl eigentlich gar kein großer Windhund-Fan, Irish Wolfhounds nämlich auch absolut faszinierend finde, aber die unnatürliche Größe und die damit einhergehende Anfälligkeit wird mich wohl immer abschrecken... :/

    Gibts denn irgendwelche konkreten Züchter, die extrem auf Gesundheit achten...am unteren Rand des Standards züchten...oder evtl. außerhalb des VDHs durch die Einkreuzung anderer Rassen einen "gemäßigten" IW züchten?
    Wenn die Rasse wirklich so kaputt ist, dann müsste es doch zumindest ein paar halbwegs intelligente Züchter geben, die was dagegen unternehmen, oder?

    Das für ne begrenzte Zeit die Beschäftigung mit dem Hund auf Sparflamme läuft ist sicher nicht toll für den Hund...aber er wirds wohl überleben... ;)
    Aber sich fast 12 Stunden nicht lösen können, dass find ich schon ziemlich krass...
    Gibts denn wirklich niemanden...Nachbarn, Bekannte...dein Freund kann auch nicht in der Pause nochmal nach hause kommen oder evtl. ein bisschen verkürzen...

    Saugen oder fegen tun wir alle zwei bis drei Tage, einmal die Woche wird gewischt.
    Ist es draußen nass kriegen die Hunde die Pfoten und ggf. den Bauch saubergemacht.
    Sieht zwar trotzdem oftmals aus wie Hulle auf dem Fußboden...aber nee...zu mehr haben wir einfach keine Lust!

    Natürlich ist man mit einem Bachelor-Studiengang zeitlich eingeschränkter und hat nicht mehr soviele Wahlmöglichkeiten, wie bei einem Diplom-Studiengang...aber bei den pädagogischen Studiengängen ist das echt moderat! Zumindest in Kassel. Ich hab viele Bekannte, die gerade mitten im Bachelor stecken...zwei von denen haben sich während des Studizms sogar einen Welpen angeschafft...mit ein bisschen Organisation klappt das prima!

    Emma kommt ja aus irgendnem spanischen Hinterhof und hatte in ihrer Jugendzeit sicher nicht immer genügend zu Fressen. Die hat am Anfang auch extremen Futterneid gezeigt. Bei uns durfte die Katze nichtmal im gleichen Raum sein schon ist der Hund ausgeflippt...Leckerchen verteilen bei mehreren Hunden...undenkbar...einen Zweithund hatten wir damals noch nicht...aber dessen Futternapf hätte sie wahrscheinlich gleich mitbewacht... :D

    Heute haben wir das alles im Griff, die Katze kann direkt an Emma vorbeilaufen...Leckerchen kann ich auch in der Gruppe einfach auf den Boden werfen und das Janosch Napf nicht ihrer ist hat sie auch kapiert...

    Meine Vorgehensweise...vielleicht etwas unpopulär, aber ich hab jedes "Theater" um Futter konsequent unterbunden:
    Ist sie auf die Katze los, war das Futter weg und nen verbalen Anranzer gab es noch dazu.
    Hat sie in der Gruppe bei der Leckerchenverteilung blöd gemacht, hab ich sie weggeschickt und es gab KEIN Leckerchen.
    Knurren und Drohen hab ich im Zusammenhang mit Futter immer unterbunden, denn ich verteile das Futter und lass mir nicht von meinem Hund vorschreiben wer was bekommt und wer nicht...
    In ganz vielen anderen Situationen bin ich auch echt ein Verfechter davon Knurren und Drohen zuzulassen, aber nicht wenn ein Hund einfach nur den Hals nicht vollkriegt... ;)

    Zitat

    So fies es jetzt klingt, aber für ein offensichtlich bereits verletztes Kaninchen wäre es besser gewesen, den Hund zuende machen zu lassen, sprich, das Kaninchen töten zu lassen. Das macht den Kohl in Sachen Jagderfolg dann auch nicht mehr fett und hätte dem Kaninchen ein elendes Sterben an inneren Blutungen erspart.

    Da hat Chris durchaus Recht und ich musste da auch die ganze Zeit schon dran denken!
    Mir ist es in über 10 Jahren Hundehaltung zweimal passiert, dass meine Hunde einen Hasen/Kaninchen erlegt haben. Und bei beiden Malen ist mir das NEIN bzw. AUS im Hals stecken geblieben, eben aus dem Grund, dass ich mir dachte das das Tier schon nach dem ersten Zupacken so schwer verletzt sein wird, dass es sowieso stirbt...
    Nein...das soll jetzt kein Vorwurf sein...wenn man das erste Mal in so eine Situation gerät handelt man nicht rational...aber vielleicht könnte das ein Denkanstoß sein falls sowas jemals nochmal passieren sollte!

    EDIT: Wobei stimmt gar nicht...beim zweiten Mal hab sogar ich das Kaninchen getötet...weil es die Hunde NICHT gemacht haben...

    Theoretisch könnten Wölfe überall in Deutschland leben!
    Habt ihr schonmal was von den Wölfen in Brasow gehört? Ist ne Großstadt in den rumänischen Karparten und da laufen nachts die Wölfe durch die Innenstadtstraßen wie bei uns Fuchs und Waschbär. Die Schalenwildbestände sind in Deutschland überall so hoch, dass sie eine gewisse Wolfspopulation ertragen könnten. Das einzige, was Wölfe unbedingt brauchen ist ein ruhiges, ungestörtes Areal, um ihre Welpen aufzuziehen...aber das muss echt nicht groß sein...da reichen wenige Hektar unzugänglicher Wald ohne Wege und Verkehr...
    Die Wölfe würden schon klarkommen...ob die deutsche Bevölkerung dazu allerdings bereit wäre ist zweifelhaft...

    Zitat

    Dahingegen soll es vollkommen unbedenklich sein, Hunde mit einer hohen Schärfe unbeaufsichtigt in den meistens doch nicht ganz so abgelegenen Ebenen Deutschlands rumlaufen zu lassen.

    Ich kenne aus der Lausitz ausschließlich Herdenschutzhunde hinter Schafsnetzen...also in der Koppelschafhaltung und nicht freilaufend bei den wenigen Wanderschäfern.

    Freilaufend werden sie allerdings schon seit Jahren in den Schweizer Alpen eingesetzt und trotz vieler Touris hab ich da noch nie von irgendwelchen ernstzunehmenden Vorfällen gehört!

    Ist natürlich auch abhängig davon welche Rasse eingesetzt wird, so gibts ja auch bei Herdenschutzhunden Rassen mit einem moderaten Schutztrieb und einer gewissen Toleranz fremden Menschen gegenüber, z.B. Maremmanos und Pyrenäenberghunde (die werden in der Schweiz eingesetzt)...bei nem Owtscharka an der Herde sieht das ganze schon etwas anders aus...