Ja...das ist schon krass...ich hätts auch nicht geglaubt, wenn ich es jetzt nicht schon mehrfach in irgendwelchen Dokus gesehen hätte!
Die ziehen in der Mittagshitze los und hetzen Kudus, Elenantilopen oder Spießböcke bis in die Nacht...die Antilopen fallen irgendwann um - Herzversagen - und dann siehste da ganz locker, flockig so ein paar Buschmänner antraben...
Beiträge von Sleipnir
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Klar gibt es viele Hunde, die mit einem deutlich geringeren Pesum zufrieden sind...aber zu sagen, dass 15 Kilometer täglich für Mensch und Hund auf Dauer schädlich sind...nee, kann ich mir nicht vorstellen!
Menschen haben zu Fuß den ganzen Globus besiedelt, über einen Großteil unserer Entwicklungsgeschichte hinweg haben Menschen immer wieder als Nomaden gelebt...Buschmänner verfolgen Antilopen zu Fuß bis diese nach 60,70 Kilometer erschöpft zusammenbrechen etc.
Und dann sollen lächerliche 15 Kilometer schädlich sein? Da bin ich gerade warm geworden...
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Wir sind am Tag so 2 bis 2,5 Stunden unterwegs...am Wochenende machen wir aber auch gern mal Tageswanderungen...6-8 Stunden Gehzeit, 20-30 Kilometer.
Und ich bin, genauso wie Tanja, fest davon überzeugt, dass sowohl der menschliche als auch der hündische Organismus genau dafür gemacht sind!
Noch nie hab ich auch nur in Ansätzen das Gefühl gehabt, dass ich meine Hunde stressen würde damit...aber wer weiß...ich kann ihr Verhalten ja nur interpretieren!
Aber jetzt mal zu mir selber:
Ich geh mit meinen Hunden spazieren: 2 Stunden, ca. 10 Kilometer
Ich fahr mit dem Fahrrad zur Arbeit: einfache Strecke 8 Kilometer, macht insgesamt 16 Kilometer
Ich arbeite als Streetworker...bin also auf der Arbeit auch fast immer zu Fuß unterwegs...zeitlich ganz unterschiedlich...zwischen 2 und 6 Stunden bin ich jeweils auf der Straße...klar, da lauf ich nicht die ganze Zeit, aber 5-10 Kilometer kommen da auch zusammen.Das heißt also, dass ich an einem ganz durchschnittlichen Tag 15-20 Kilometer zu Fuß unterwegs bin und 16 Kilometer mit dem Fahrrad...oftmals bin ich von mittags bis spät abends unterwegs...ständig in Bewegung!
Weder fühle ich mich überfordert, noch gestresst...sondern ich fühl mich gut damit...ich kann ganz in Ruhe meinen Wadenmuskeln beim Wachsen zuschauen und das einzig auffällige...ich hab nen Kalorienbedarf für zwei...
Solange Mensch (bzw. Hund) gesund ist ist das doch einfach nur ne Gewöhnungssache! Ich seh da wirklich so gar kein Problem!
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Ich hab Erfahrungen mit Hofheim:
-Exzellente Ausstattung mit den modernsten Geräten
-großes Ärzteteam, mit Spezialisten für fast jeden Bereich
-sauteuer
-die machen dort fast alles...teilweise sollte man sich echt vorher überlegen, ob jeder mögliche Eingriff wirklich sinnvoll für das Tier ist und nicht vordergründig dafür gedacht ist Geld in die Klinikkasse zu spülen -
Zitat
was sind das nur für Leute?
Das ist ja das schlimme...das sind keine bösen Tierquäler, sondern eigentlich ganz nette Leute, denen aber wohl (ich kann ja nur mutmaßen) ihre derzeitige, schwierige Lebenssituation über den Kopf wächst und dabei fallen die Hunde komplett hinten runter...
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Schon lange nicht mehr hier geschrieben!
Die Situation ist in den letzten Wochen extrem eskaliert.
Die Hunde sind dauerhaft getrennt...einer ist immer im Keller...die Hunde sind teilweise über 24 Stunden alleine...die Hunde kommen gar nicht mehr raus...der ältere Hund ist völlig eingefallen, kommt hinten nur noch schwer hoch und wirkt völlig desorientiert. Langsam geht es an die elementaren Grundbedürfnisse der Tiere.
Die Halterin hat eigentlich keinerlei Lust mehr auf die Hunde...kann sich aber zu einer Vermittlung nicht durchringen...obwohl ich ihr jede Unterstützung angeboten habe.Ich hab gerade beim Veterinäramt angerufen und dort den Fall geschildert...sie schicken in den nächsten Tagen jemanden vorbei!
Ich fühl mich schlecht...und zwar richtig! Andere Hundehalter anschwärzen ist nicht meine Sache... :/
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Nicht das wir aneinander vorbeireden!
Ich geh absolut mit dir konform, dass Zugtraining DIE anzustrebende Beschäftigung mit einem Husky ist...aber das müssen doch nicht 20 Kilometer TÄGLICH sein...soviel trainieren ja nichtmal Musher während der Saison... -
Zitat
vom jadtrieb noch nicht viel mitbekommen...
Der Hund ist ja auch erst 10 Monate alt...warte mal noch zwei, drei Monate...

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@ segugio:
Rassegerechte Auslastung und genügend Bewegung ist ja gut und schön...aber jeden halbwegs aktiven Hund kann ich zu einem Leistungssportler hochtrainieren, der dann die täglichen 20 Kilometer am Fahrrad einfordert.
Ich hab hier auch so eine Rakete...Hütehundmischling...die läuft 60 Kilometer am Fahrrad und fordert dich hinterher zum Toben auf...
Ich find gerade bei sehr bewegungsmotivierten Hunden ist es sehr schwierig die Balance zu finden zwischen nötiger Auslastung und den Hund einfach nur hochdrehen!
Ich bleib dabei...ein Husky braucht nicht mehr Bewegung und Auslastung wie ein Labrador...er braucht nur andere Auslastung!ZitatIch leine einen Hund nur ab, wenn ich mir sicher bin dass er in JEDER Situation abrufbar ist.
Dann darfste aber echt gar keinen Hund ableinen...die Sicherheit haste nichtmal mit den leichtführigsten und kooperativsten Rassen...es gibt wohl keinen Hund hier im Forum, der zu 100% immer abrufbar ist!
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Ach...hier war ja auch nach persönlichen Erfahrungen gefragt...ich hab jahrelang eine Husky-Hündin betreut:
Der Hund war super sozialverträglich und aufgeschlossen zu allen Menschen...Wach- und Schutztrieb lag bei 0,0. Trotz der Aufgeschlossenheit war sie aber kein Allerweltskumpel wie bspw. der typische Labrador sondern immer ein bisschen zurückhaltend und beobachtend.
Der Bewegungsdrang war groß, die Kondition grenzenlos. Komforttempo war der lockere Trab...so hätte sie den ganzen Tag laufen können.
Mit Gegenstände (Apportieren etc.) hat sie fast gar nicht gespielt, Leckerchen-Suchspiele teilweise. Sie war durchaus einfach zu erziehen...Sitz, Platz und all die anderen gängigen Kommandos waren ihr genauso einfach und schnell beizubringen wie jedem anderen Hund auch...allerdings war es nie so sicher abrufbar, wie ich es gerne gehabt hätte.
Freilauf war möglich, mit einigen Einschränkungen:
Nie in wildreichem Gebiet, wenn sie erstmal gehetzt hat war sie NICHT abrufbar!
Nie den Hund aus den Augen lassen...hat sie gemerkt, dass sie unbeobachtet war ist sie durchgebrannt!
Der Hund war schon recht selbstständig und der Hund hätte, auf sich alleingestellt, durchaus lange Zeit ohne menschliche Unterstützung überleben können...das fatale...das war dem Hund klar!
Von daher musste dieser Hund im Freilauf wirklich ständig kontrolliert werden...das Grundstück musste fast 2 Meter hoch eingezäunt werden...auch da wäre sie bei Langeweile definitiv getürmt! Das war definitiv kein Hund, der einem ständig am Rockzipfel hängt...sowas muss man mögen...