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Keine starre Rangordnung also nach dem Motto "Chef geht voran und alle anderen haben nach hinten zu kuschen". Sondern Anlernen, Erfahrung sammeln um selbst "flügge" zu werden.
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Rangordnung - sicher gibt es diese. Nur nicht in dem starren Schema wie es so mancher Rangordnungstheoretiker vertritt.
yane:
Das was du da beschrieben hast kann ich 1 zu 1 auf meine Hunde übertragen...in dem Zusammenhang geh ich also mit deinem Posting absolut konform.
Aber die Beziehung Hund-Halter ist doch nochmal ne andere und nur bedingt vergleichbar mit der Beziehung Hund-Hund...
Ich finde nämlich...und ich weiß, dass das relativ negativ belegt ist...das die Beziehung zu meinen Hunden schon einer ziemlich starren Rangordnung gleicht mit einem extrem starken Hirarchie-Gefälle!
Eigentlich kontrolliere ich doch ALLES im Leben meiner Hunde (selbst ihre Blase!!!) und...so sollte es zumindest sein...bin immer ich derjenige, der den Ton angibt, der vorgibt, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten und der ganz einfach bedingungslose Unterordnungsbereitschaft einfordert...
Ich weiß...das hört sich jetzt so an als wären meine Hunde arme, geknechtete Sklaven...das sind sie mitnichten...aber wenn ich erwarte, dass ich einen Hund nicht nur auf der grünen Wiese ins Sitz kriege, sondern wenn ich ihn auch in Situationen kontrollieren will in denen es für ihn interessant wird (andere Hunde, Wildbegegnungen etc.), wenn ich ihn ohne negativ aufzufallen (Passanten abschnüffeln, Jogger jagen etc.) in unserer Gesellschaft führen will, dann geht es halt "leider" nicht gleichberechtigt...denn die Ideen, die meine Hunde manchmal so haben würden ganz schnell dazu führen, dass wir ganz schnell im ganzen Ort negativ bekannt wären...da kann ich also nix "ausdiskutieren" oder hoffen...das muss klappen und zwar möglichst sicher!