Beiträge von Sleipnir

    Ich weiß nicht...ich persönlich seh da gar nicht so ein großes Problem...wir haben zwei Jahre mit einer total unverträglichen Hündin über uns in einem Mehrfamilienhaus gewohnt...da musste man sogar den gleichen Hausflur nutzen...mit ein bisschen guten Willen von beiden Seiten war das aber nie ein Problem...ok...ich konnte meine Hunde nicht einfach rausstürmen lassen und musste aufpassen, dass ich sie ums Haus rum wirklich immer im Auge hatte...aber da gewöhnt man sich doch dran...
    Aber für die Besitzer der Pitbull-Hündin scheint echt ne Welt zusammen zu brechen weil wir da jetzt mit einer Hündin einziehen... :/

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    Ich kann mir zwar die Wohnanlage nicht wirklich vorstellen

    http://www.hessisches-ziegeleimuseum.de/

    Großer rechteckiger Hof, drum herum Wohnhäuser, das Paar und wir würden etwa 50 Meter voneinander entfernt wohnen in zwei unterschiedlichen Häusern, der Hof ist eher ein "Durchgangshof" und da es dort relativ viel Publikumsverkehr gibt und eine stark befahrene Straße am Gelände langläuft kann man seine Hunde dort sowieso nicht ständig unbeaufsichtigt rumflitzen lassen.

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    Das würde mir genügen, um nicht dort einzuziehen.

    Nicht das das hier falsch ankommt...der Hund ist kein typischer Hofhund, der den ganzen Tag unbeaufsichtigt draußen rumläuft! Die Besitzer sind schon dabei, wenn der Hund draußen ist...allerdings wäre der Hund nicht abrufbar, wenn er Emma sieht...müsste deswegen auf dem Hof an die Leine...das finden die Besitzer einfach blöd und anstrengend usw. usw.
    Ach...und zusätzlich haben wir die Rückendeckung der Vermieterin, die auch auf dem Gelände wohnt und die ganz klar sagt, dass besagtes Paar auf ihren Hund aufpassen muss und wir uns keine Sorgen machen sollen!
    Sorgen mache ich mir natürlich trotzdem...aber es gibt da jetzt keinen Weg mehr raus...Mietvertrag ist unterschrieben und das Problem mit der anderen Hündin kam erst hinterher raus...

    EDIT: Ach so...auch wenn sich das jetzt gemein anhört...der Hund klappert mit seinen zwölf Jahren schon ganz schön...innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre wird sich das Problem sowieso auf natürliche Weise regeln... :ops:

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    Wie kooperativ sind denn die HH der unverträglichen Hündin?

    Die sind grundsätzlich schon kooperativ...schon allein aus dem Grund, dass sie Angst haben, dass ihrem Hund was passieren könnte...sie werden also schon auf ihren Hund aufpassen...aber die werden definitiv nicht monatelang mit ihrem HUnd trainieren oder HUnderte von Euro für eine Hundetrainer ausgeben...am liebsten wäre denen, das Problem würde sich in Wohlgefallen auflösen...oder wir gar nicht erst einziehen...

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    Warum läuft die Hündin draußen nicht grundsätzlich mit MK, kann doch immer eine andere Hündin auftauchen...?


    Die Hündin bleibt wohl recht zuverlässig auf dem Hof und da gab es bisher einfach keine andere Hündin...und insgesamt sehen die Besitzer das alles etwas locker...zu locker...

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    Gibt es bei der Hündin ein Muster oder geht sie auf jede andere Hündin?


    Bisher weiß ich nur, dass sie grundsätzlich unverträglich mit Hündinnen sein soll und durchaus mit Beschädigungsabsicht zubeißt.

    Wir werden im August in ein kleines Häuschen umziehen. Das Haus steht auf dem Gelände der "Alten Ziegelei Oberkaufungen". Dort gruppieren sich um einen großen Innenhof mehrere Wohnhäuser, Ateliers, Werkstätten etc.
    Alles supertoll...allerdings wohnt dort ein Paar mit einem mit Hündinnen unverträglichem Hund. Der Hund ist schon ziemlich alt (12 Jahre), ein Pitbull-Mischling und an sich wirklich nett, aber unverträglich.
    Er hat wohl auch schon mehrfach mit Beschädigungsabsicht zugebissen und wird seit Jahren von anderen Hündinnen strikt isoliert. Erschwerend kommt hinzu, dass der Hund nicht wirklich gut erzogen ist.
    Nun ist das Gelände dort so weitläufig, dass ich eigentlich gar kein großes Problem darin sehe Emma und diese Hündinnen strikt voneinander fernzuhalten...aber richtig prickelnd ist die Vorstellung natürlich nicht immer mit der latenten Gefahr zu leben, dass man irgendwann abgelenkt ist, die Hunde doch aufeinander treffen und es zu einer Beisserei kommt.
    Unser Wunsch wäre natürlich schon diese Hündin und Emma zumindest soweit aneinander zu gewöhnen, dass sie sich zumindest akzeptieren (Emma ist weniger das Problem, sie ist gut erzogen, mit Hündinnen grundsätzlich verträglich, hat aber eine relativ geringe Frustrationstoleranz und lässt sich ziemlich schnell provozieren).
    Wir haben auch schon einen Gesprächstermin mit einem Hundetrainer vereinbart, indem wir einfach mal diskutieren wollen ob und wenn wie man dieses Problem angehen könnte.
    Ich seh das ganze aber sehr skeptisch...kann man bei einem Hund, der wirklich mit Beschädigungsabsicht zubeißt überhaupt eine Verhaltensänderung erzielen?
    Und wenn ja, welche Trainingsansätze sollte man nutzen?
    Seid ihr schonmal in einer ähnlichen Situation gewesen? Irgendwelche Vorschläge oder Gedanken dazu? Ich bin nämlich gerade ziemlich frustriert, denn abgesehen von diesem Hundeproblem wären alle anderen Wohnfaktoren absolut ideal für uns...

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    Jetzt komm' aber.......eine soooo duestere Prognose sind zwei Toelen auf einmal nun uch nicht....kann, klar....aber jahrelange Verzweifelung??

    tagakm:
    Ich hab da ein Beispiel tagtäglich vor Augen...zwei meiner Gassihunde!
    Wären die damals vom TH einzeln vermittelt worden hätte jeder seinen Spaß an den Hunden! Zu zweit sind sie auch jetzt noch, eineinhalb Jahre später, wahnsinnig schwierig zu kontrollieren! Sie stacheln sich ständig gegenseitig an, laufen (trotz intensivem Training) zu zweit furchtbar schlecht an der Leine usw. usw.
    Ich kenne beide Hunde auch einzeln auf Spaziergängen und das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht...

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    Hier in diesem Fall ist schon einiges an Erfahrung, auch in Sachen Mehr-Hunde-Haltung vorhanden, ich persönlich schätze die Fragen, die sich gestellt werden, als sehr realistisch und sehr konkret ein und das bedeutet für mich, dass da jemand ist, der durchaus weiß, was auf ihn zukommen kann...

    Ich glaub was da auf einen zukommt weiß man erst wenn mans erlebt hat... :D
    Ich kenne die Konstellation zwei neue Hunde gleichzeitig jetzt mehrfach und niemand der Besitzer würde ähnliches nochmal tun...
    Ich mein...wenn man so eine richtige, jahrelange Aufgabe will, an der man teilweise verzweifelt und sich die Zähne ausbeißt...dann soll mans tun... :D
    Und bei Notfällen, so wie von tagakm beschrieben ist das nochmal ne anderwe Nummer, aber freiwillig...nie im Leben würd ich das machen...