Beiträge von Sleipnir

    Das Podencokind ist angekommen...schon vor knapp drei Wochen...

    Erstmal ein paar Bilder:


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    Janosch hat sich richtig schick gemacht für das neue Mädel...:-)

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    An die podencotypische Zurückhaltung muss man sich erstmal gewöhnen...wo der Rest des Rudels doch gleich die ganze Hand nimmt wenn man ihnen den kleinen Finger reicht...:-)

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    Insgesamt gestaltet sich der Umgang mit dem Hund viel einfacher als gedacht, wobei ein unerzogener, bindungsloser Podenco natürlich trotzdem eine große Herausforderung bleibt.
    In der Wohnung ist sie einfach toll...freundlich, zugänglich, unaufdringlich, bleibt toll alleine und macht nichts kaputt.
    Draußen ist sie, wie abzusehen war, natürlich noch nicht ganz so einfach. Ständig im Jagdmodus, schlecht zu motivieren und der Grundgehorsam muss völlig neu aufgebaut werden.
    Aber wir machen Fortschritte...kontinuierlich...sie fängt an draußen Leckerchen zu nehmen, sie fängt an Blickkontakt aufzunehmen, sie folgt mir meistens ganz automatisch und es macht wirklich Spaß mit dem Hund zu arbeiten...
    Mal sehen wie weit wir kommen, aber ich bin mir sicher, dass dieser Hund irgendwann mal ganz normale, leinenlose Spaziergänge machen wird...gucken wir mal wie lange es dauert...:-)

    Lasst den Hund in Narkose legen und aufmachen!!!
    Der Tipp kam ja hier schon mal!
    Dann habt ihr nämlich absolute Gewissheit und braucht auch nicht mit den "hätte, wäre, wenn"-Gedanken rumschlagen.
    In meinem ganz nahen Umfeld musste vor einigen Wochen auch eine Hündin wegen Leberkrebs eingeschläfert werden. Sie wurde auch vorher in Narkose gelegt und aufgemacht - die Leber war völlig von Metastasen zerfressen und man hat den Hund gar nicht mehr aufwachen lassen! Für die Besitzerin war es in diesem Augenblick natürlich schlimm...aber jetzt einige Wochen später ist absolut klar, dass das so die richtige Entscheidung war.
    Die Anzeichen waren übrigens identisch mit dem was du im ersten Beitrag geschrieben hast:
    lustlos, kaum noch zu Spaziergängen zu bewegen, Nahrungsverweigerung etc.

    Bei einem Rassehund bzw. einem Mischling mit deutlicher Gewichtung hinsichtlich einer Rasse würde ich immer erstmal versuchen eine entsprechende Notorga der Rasse zu kontaktieren.
    Hundetrainer sind auch immer gute Anlaufstellen. Die haben einfach mal wahnsinnig viele Kontakte in der Hundeszene und teilweise nehmen sie sich solcher Hunde auch selbst an!

    Zitat

    Ich finde das Leben mit zwei Hunden nicht anstrengender als mit einem ups Ich habe nicht mehr und nicht weniger Einschränkungen als mit einem Hund.

    Ich glaube das kommt sehr auf die Lebensumstände an und auch auf die Hunde!
    Ich fühle mich mit zwei Hunden auch nicht mehr eingeschränkt als mit einem Einzelhund...ABER:
    Ich hab zwei recht einfache, gut erzogene Hunde...die kann man auch zu zweit gut irgendwo hin mitnehmen und ein Mehraufwand für Einzeltraining, Einzelgassi etc. fällt da eigentlich komplett weg. Ich arbeite nur Teilzeit, hab also dementsprechend viel Zeit für die Hunde. Wollen wir mal ohne Hunde wegfahren, dann hab ich eine supertolle Unterbringungsmöglichkeit, wo ich jederzeit, umsonst, beide Hunde hinbringen kann. Und auch nicht ganz unwichtig, ich lebe nicht alleine, muss mich nicht komplett allein um die Hunde kümmern.
    Wären all diese Voraussetzungen anders...ja...da kann ich mir schon vorstellen, dass das Leben mit zwei Hunden einschränkend sein kann...

    Ich hoffe, das geht jetzt nicht völlig am Thread vorbei... :D ...aber ich kann mir ein Leben mit Einzelhund auch gar nicht mehr vorstellen.
    Ich finde es superspannend zwei Hunde zu beobachten, zu erleben welch komplexe Beziehungsstrukturen sich da entwickeln, wie sie zu einem Team zusammenwachsen, wie mit Konflikten umgegangen wird etc.
    Auch für die Hunde finde ich ein Leben mit einem Artgenossen viel spannender und ausgefüllter, ständig wird kommuniziert und interagiert und das ist alles nicht im Ansatz damit zu vergleichen wenn ein Einzelhund auf dem Spaziergang mal auf Artgenossen trifft.
    Hunde sind Rudeltiere und wenn es irgendwann mal meine Wohnsituation und mein Kontostand erlaubt, dann werden bei mir auch definitiv mehr als zwei Hunde leben.
    Klar, es hat auch Nachteile:
    Mehr Dreck, mehr Kosten, mehr Zeitaufwand, einen HUnd kriegt man schnell mal irgendwo untergebracht, bei mehreren wirds schon schwieriger...aber wenn ich dann sehe wie selbstvergessen und voller Vertrauen meine beiden Hunde miteinander umgehen, dann weiß ich wieder warum ich das alles mache...

    Ja...Hunde werden mich wohl immer begleiten!
    Allerdings finde ich die Vorstellung schon reizvoll mal ein,zwei Jahre ohne Hund zu leben, ohne Hundehaare und Sand in der Wohnung, ohne Regenspaziergänge, ohne bis ins letzte durchorganisierte Freizeit, ohne Pansen im Tiefkühler etc.
    Aber da ich wohl auch immer mehrere Hunde haben werde, bezweifle ich eigentlich, dass ich irgendwann mal ganz ohne Hund dastehe...wird die hundefreie Zeit wohl doch nix... ;)

    Bei zwei Hunden einen mitzunehmen und einen in der Wohnung zu lassen ist meistens etwas kompliziert.
    Ich finde zwar auch, dass es ganz, ganz wichtig ist, dass die Hunde auch einzeln alleine bleiben, aber das musst du wirklich ganz behutsam aufbauen.
    Denn zu dem Alleinbleiben an sich kommt ja noch der Frust mitanzusehen wie der andere Hund mitdarf...und da könnte man ja ein spannendes Abenteuer verpassen... ;)

    Vor zwei Wochen hatten wir mit einem Hundetrainer ein Vorgespräch indem wir vereinbart haben, dass wir die Hunde heute auf seinem (für beide Hunde neutralem) Gelände aufeinandertreffen lassen.
    Ich glaube wir waren alle ziemlich angespannt und es ist einfach perfekt gelaufen!
    Ein kurzes Knurren, einmal Nackenfell sträuben und das war es...Emma und die andere Hündin haben sich völlig akzeptiert und fanden sich äußerst interessant. Wir sind danach nochmal zum Ziegelei-Gelände gefahren und haben es da auch probiert und wie schon fast zu erwarten...keinerlei Probleme. Es ist besser gelaufen als ich es mir nach dem ganzen Theater jemals hätte vorstellen können und einem netten, nachbarschaftlichem Verhältnis mit leinenlosen, entspannten Hunden scheint nichts mehr im Wege zu stehen...

    Zitat

    Es wird nix von einem abverlangt ausser zu laufen.

    Das ist jetzt aber ein bisschen einfach gedacht! Wenn ich das so machen würde, dann wäre ich ein richtig schlechter Gassigänger und es würde ständig zu irgendwelchen Zwischenfällen kommen!
    Ich habe da Verantwortung für einen fremden Hund, ich muss mich voll auf ihn und seine evtl. problematischen Verhaltensweisen einstellen. Ich muss mit dem Hund trainieren und ihn in die Gruppe integrieren...so eben nebenbei läuft das nun auch nicht!
    Ich finde die ganze Preisgestaltung hängt ziemlich mit der Kompetenz des Gassigängers zusammen. Hab ich jemanden, der Hunde zwar mag, aber nicht viel Ahnung hat, der wirklich einfach nur läuft, den würde ich natürlich ganz anders bezahlen, als jemanden, der über viel Erfahrung verfügt, der die Hunde typgerecht auslastet, der mit den Hunden trainiert etc.
    Bei einem Gassigänger, der mit einer Gruppe läuft fänd ich 10/12 Euro pro Stunde auch überzogen...bei einem nicht ganz unproblematischen Hund, mit dem man darüber hinaus auch noch Einzelspaziergänge machen muss, da finde ich den Preis jedoch völlig angemessen!