Ich sehe das ein wenig anders. 
Hauen sich zwei prollende Hunde und wird dabei ein Hund verletzt, ist es selbstverständlich für die Arztrechnung aufzukommen.
Macht dein Hund nichts und will eigentlich flüchten und der andere Hund rennt hinterher und beißt dann zu, ist die Situation anders. Gut, nun hat sich dein Hund auch gewehrt und den Angreifer verletzt, aber da hätte ich kein schlechtes Gewissen. Ist so ähnlich wie bei den Menschen Opfer - Täterverdrehung.
Es gibt ja noch eine dritte Variante, die wir leider immer durchleben.
Unsere Hunde werden immer grundlos angegriffen und wehren sich nicht.
Wir sind dann die Dummen, die immer zum Arzt müssen um Wunden zu nähen und die gegnerische Versicherung zahlt dann nur die Hälfte.
Mir wurde von den Versicherern mitgeteilt, da unser Hund auf der Welt ist und lebt, trägt er dadurch schon eine Teilschuld. 
Nach dem unsere Hündin vor 3 Jahren schwerst zerbissen wurde und die Halterin alles bezahlen wollte, bis die Versicherung nur die Hälfte bezahlte und ich den Rest zusteuern sollte, schaue ich nach Zeugen und zeige die HH gegebenfalls an.
Bei diesem Vorfall hatte ich genügend Zeugen und die andere Hündin hatte nicht zum ersten Mal zugeschlagen. Erst nach Androhung einer Anzeige zahlte die Halterin den Rest.
Auf den restlichen Arztrechnungen unserer Hunde blieben wir sitzen, da die Halter mit samt Hunden geflitzt sind.
Unsere Hunde haben noch "nie" einen anderen Hund gebissen!
Ich sehe das schon von Fall zu Fall anders und entscheide dann erst. Meistens besitzen gerade die HH keine Moral und Anstand, deren Hunde zugebissen haben. 