Hallo,
wir haben hier auch zwei Epilepsie Hunde.
Ich kann dich gut verstehen das man bei den Anfällen schon geschockt ist
, aber wichtig ist Ruhe zu bewahren und den Hund vor Gegenstände, an denen er sich verletzen könnte, beiseite zu räumen.
Bei Rowdy fingen die Anfälle mit 2,5 Jahren an und wiederholten sich alle 6 Monate. Die Anfälle traten in allen Situationen auf - Ruhe, Schlaf, Aktivität.
Da die Anfälle "nur" alle 6 Monate auftraten bekam er keine Medikamente. Die Medikamente werden erst ab 4 Anfälle oder mehr pro Jahr gegeben.
Der bis jetzt letzte Anfall war vor 2 Jahren im Urlaub - 3 Monate nach dem vorhergegangenen.
Ich forschte in allen Richtungen und hatte dann beschlossen keine Spot On, Wurmkuren etc. machen zu lassen und wir schraubten die Ballspiele drastig herunter. Wie gesagt er hat jetzt 2 Jahre keinen Anfall mehr gehabt. 
Fussel hatte bis jetzt 3 Anfälle, auch in 6 Monatsrythmus und der erste war mit 10 Monaten. Bei ihm ist es aus Streßsituationen heraus die ich versuche zu vermeiden.
Ein Ausschlussverfahren ist bei Epilepsie sehr schwierig und aufwändig und sehr oft erhällt man dann trotzdem kein verwertbares Resultat.
Wir genannt können auch Impfungen, Spot On Präparate und Wurmkuren Auslöser sein aber genau weiß man es nicht.
Wenn er schon mit 4 Monaten einen Anfall hatte, kann es auch genetisch bedingt sein Z. B wenn die Eltern oder Vorfahren schon an Epilepsie gelitten haben. Diese sollten dann zur Zucht nicht zugelassen werden, doch wer überprüft das so genau.
Auch wenn eure Züchterin noch so nett ist würde ich erst mal skeptisch werden und ich glaube nicht das sie Fälle von Epilepsie in ihrer Zucht preisgeben würde.
Es gibt Rassen die mehr zu Epilepsie neigen und ich glaube, das eure Rasse dazu gehört. Könnt ja mal ein wenig Tante Google befragen.
Habt ihr Kontakt zu den Geschwistern?
Habt ihr die Züchterin kontaktiert und was hat sie dazu gesagt?
Gute Besserung der kleinen Fellnase!! 