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Hallo
Ich fange langsam an zu verzweifeln.
Also ich fange mal von vorne an. Meine Freundin und ich haben uns Anfang des Jahres eine Hündin aus dem Tierheim geholt. Sie hat mindestens 3 jahre in Serbien auf der Strasse gelebt und ist dann nach deutschland gekommen. Sie hat massive Angst vor Männern und suchte dringend einen Frauenhaushalt, da waren wir genau die richtigen. Dier kleine entwickelt sich echt toll. Ich hätte nie gedacht das Sie sich in so kurzer Zeit so verändern würde. Am Anfang war Sie sehr ängstlich und allem skeptisch gegenüber. Mittlerweile ist Sie neugieriger geworden und traut sich mehr. Mein Problem ist, je vertrauter Sie mit meiner Freundin wird desto mehr "hasst" Sie mich. Ich habe kein Problem damit das meine freundin der Rudelführer ist, aber ich kann mit Ihr fast nichts mehr machen. Wenn meine Freundin nach Hause kommt springt sie auf und freut sich, bei mir blickt sie nicht auf. Wenns zum Gassi gehen los geht springt Sie bei Ihr auf, ich muss Sie aus dem Korb heben und zur Tür bringen damit Sie überhaupt mit geht. Dann hetzten wir unsere Runde und ende. Ich bin meistens für die Nachmittags und Abendrunden verantwortlich. Wenn ich Glück habe pinkelt Sie in einer von den 2 Runden. meistens aber macht Sie nicht. Wenn meine Freundin dann direkt nochmal mit ihr geht pinkelt Sie sofort. Bei Ihr läuft Sie auch ohne Probleme ohne Leine, bei mir ist das "nicht mehr" möglich, da Sie mir einmal entwischt ist und über die hauptstrasse nach hause lief. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Bestechen ist auch nicht drin, obwohl ich der Futtermensch bei uns bin. Vielleicht hat jemand ja schon ähnliche Erfahrungen gemacht und ein paar Tipps für mich.
Hallo
Wir haben von drei Hunden auch eine Auslandshündin.
Ich habe mir jetzt alles durchgelesen und eines kann ich mit Bestimmtheit sagen, dieser Hund hasst dich bestimmt nicht!
Sie verhällt sich so, weil sie dich nicht "lesen" kann. Hört sich eventuell blöd an aber aus Hundesicht verständlich.
Überlege mal was deine Freundin anders macht!
Wie tritt sie dem Hund gegenüber, wie ist ihre Haltung und Mimik - das ist sehr wichtig für einen Hund.
Eventuell liege ich jetzt falsch und ich möchte dir nicht zu nahe treten, bist du eher der männliche Part in eurer Beziehung?
Bitte schleppe dem Hund nicht Wasser oder Futter hinterher und lege dich nicht in den Korb zum Kuscheln. Viele Hunde dulden es zwar aber sie fühlen sich unwohl und bedrängt. Kein Hund verdurstet oder verhungert vor den Näpfen, wenn er keine ernsthafte Erkrankung hat und es bedarf auch keine Ermutigung oder Lob nur weil der Hund den Weg dorthin beschreitet.
Im Gegensatz zu den anderen Foris teile ich hier, in diesem Fall, nicht die gleiche Meinung, was eine Handfütterung dringend nötig macht.
Klar "kann" man damit einiges erreichen, doch wird es bei euch ganz woanders klemmen, an der Komunikation und Körpersprache!
Überdenke mal dein Verhalten dem Hund gegenüber und warum der Hund so reagiert!
Eventuell hast du das Bedürfnis, um so mehr die Hündin dich vermeintlich hasst, du dich noch mehr aufdrängen und buhlen musst, deine Körpersprache immer schwammiger und unlesbar für den Hund wird und sie sich dadurch mehr zurückzieht.
Gut, ich kann auch daneben liegen, ich kenne euch und die Hündin nicht, aber dein Geschriebenes ließ mich aufhorchen!
LG