Hallo DHS Bauer
Ich habe mir so meine Gedanken gemacht.
"Verhätscheln" ist ein dehnbarer Begriff. Ich denke viele Menschen schaffen sich Hunde aus verschiedenen Sichtweiten an, ob aus Einsamkeit, Kindersatz, Sport- und Arbeitsbegleitung oder als Vorzeigeobjekt. Jeder von ihnen hat ein mehr oder weniger "egoistisches" Motiv, wie auch in anderen Ländern, die Hof- und Wachhunde an der Kette.
Menschen haben sich Tiere schon immer zu eigen gemacht, egal ob es den Tieren passte. Sie werden sehr oft missbraucht als Anziehpüppchen und mit Leckerlis und übermäßiges Futter fettgeliebt.
Ich kann mir keinen Chihuahua in einer Hütte in Russland vorstellen und keinen kälteerprobten Husky am Kamin.
Ich frage mich manchmal ob meine drei Hunde glücklich sind.
Wir machen kein Sport, sie bekommen kein optimales Futter und werden nicht 20 Stunden bespaßt. Sie haben nur die notwendige Ausrüstung und keinen Luxus..........
........aber wir haben ein Auge wenn es ihnen nicht gut geht, geben ihnen ärztliche Versorgung, täglichen Auslauf im Wald und 1-2 mal Urlaub in Dänemark......
........und gerade in Dänemark sehe ich wie unsere Buffy (Straßenhund aus Bulgarien) aufblühen, die Luft einsaugt, über die Dünen jagt, sich Wohnraum in den Dünengräser stampft, dort stundenlang verharrt und nur ihre Ohrenspitzen aus dem Dünengras ragen. Dort würde sie Tag und Nacht liegen mit der Nase im Wind und über ihr der riesige Sternenhimmel, der uns alle sehr winzig erscheinen läßt.............. ja, dort ist sie glücklich und wenn sie "wirklich" wählen könnte, weiss ich nicht ob sie wieder mit uns gehen wollte.
..........ich genieße diese Mommente demütig und verstehe wieviel Naturhund noch in ihr steckt.
Glaube war jetzt ein wenig verwirrend......egal 
LG