Ach so Ich dachte, es gibt inzwischen auch schon spezielle Gemüsesorten für den Backofen. Es gibt ja auch Gemüse, dass sich gut zum Grillen eignet, wie Tomate, Aubergine oder Paprika.
Ok.....ich habe gerade Süßkartoffeln-Pommes gekauft. Sehr leckeres Ofengemüse
Also ich kenne fertiges TK -Pfannengemüse und das ist eigentlich nicht wirklich für Hunde geeignet. Gemüse sollte wirklich weich sein, damit die harten Pflanzenfasern leicht verdaulich werden.
Bei mir gibts auch kein rohes Gemüse. Auch nicht püriert. Das schmeckt doch furchtbar. Wer hat das erfunden?
Hier gab`s noch einmal Tempeh. Ashley verträgt das super
Tempeh liefert 20g Protein auf 100g. Das ist nur geringfügig weniger als z.B. der Proteingehalt von 100g Hühnerbrust und weil Tempeh fermentiert ist, ist es auch für den Hund sehr bekömmlich.
Tempeh schmeckt am besten, wenn es gebraten wird. Egal ob in Schmalz, Kokosfett, Erdnussbutter o.ä.
Hier das Menü:
Natur-Tempeh in Kokosfett gebraten, Dinkelhörnchen, Paprika, Zucchini, Apfel, Bananenscheiben mit gerösteten Hanfsamen, Feldsalat, Oregano, Löwenzahnwurzel + Leindotteröl
Damit das auch für den Hund schmackhaft wird, ist die Zusammenstellung der Zutaten, aber auch Zubereitung wichtig. Proteinlieferant ist ein Lupinen-Wildkräuter-Tempeh, das mit Sesamsamen in Kokosfett leicht angeröstet wurde. Das macht geschmacklich schon mal viel her.
Das Gemüse wurde mit etwas Kräutersalz in Hafermilch gekocht. Ich gebe zu, da musste ich auch mal selbst probieren
Ashley bekam zuvor eine kleine Probeverköstigung auf dem Probierteller. Sie ist immer sehr interessiert, wenn`s was Neues gibt. Der Duft war auf jeden Fall verführerisch........
Der gute Professor Zentek hat in seinem Buch "Hunde richtig füttern" geschrieben.
Zitat:
"......daher ist es zweckmäßig, auf der Basis des traditionellen Wissens über die Ernährung des Hundes aufzubauen und die neuen Erkenntnisse dort, wo es sinnvoll ist, zum Wohle des Hundes zu nutzen. Etwas Theorie muss sein, damit die Praxis stimmt und der Hund gesund bleibt."
Ich finde, das lässt doch viel Spielraum für Indivualität Auch ein vermeintliches "Durcheinander" hat System, wenn es für den eigenen Hund passt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sinnvoll nutzen, aber eben auch die Erinnerung an die Herkunft des Hundes als Begleiter des Menschen bewahren.
Durcheinander im Topf kann auch Kreativität bedeuten. Bei mir heißt es "Crossover-Küche"......und die ist hier sehr beliebt
Formel bedeutet eine "feste Formulierung für etwas Bestimmtes". Die Hundeküche ist aber sehr individuell. Ich würde meinen Hund sicher nicht nach einer "Formel" ernähren. Das mag für die "Analytiker" interessant sein, aber notwendig sind diese genauen Berechnungen nicht. Mir persönlich wären diese Werte zu abstrakt. Insofern habe ich es anders gemacht.
Ich habe 3 Futterpläne vom Tierernährungsinstitut Berlin und in keinem stehen Angaben über Rohprotein oder sonst wie industrielle Formeln. Da wurde 1x die Gesamtfuttermenge meines Hundes berechnet und dann wie in einem Baukasten unterschiedliche Nahrungsmittel in Gramm zusammen gestellt. Das ist mMn auch eine verständliche Methode und in der Praxis umsetzbar.
Liebe Ruth,
man sollte sich auch nicht verunsichern lassenJeder hier hat seine ganz persönliche Methode bzw. Meinung zur Hundeernährung. Ich könnte z.B. manchmal den Kopf schütteln über die "Taschenrechnerfraktion", aber so what......sie sind glücklich mit ihren Zahlen und gut ist
Entscheide du dich für eine Methode, die deinen Hund gesund hält und dich sicherer. Es macht keinen Sinn ( und geht auch meistens schief), wenn man versucht, allen Empfehlungen und nett gemeinten Tipps gerecht zu werden. Letztlich kannst du dir hier nur herausfischen, was für dich und deinen Ernährungsstil passt und wo du unter Umständen etwas korrigieren kannst.
Ich passe z.B. die Ernährung meines Hundes immer mal wieder an. Ich korrigiere, wenn mir ein Blutwert nicht gefällt, das Gewicht etwas schwankt oder eine veränderte Lebenssituation eine Korrektur erfordert.
Das würde ich nicht machen. Kohlenhydrate sind nicht die "bösen Buben" in der Hundeernährung
Komplexe KH aus Vollkornprodukten, Gemüse und nicht zu süßem Obst sind sehr gesund. In ihnen sind Stärke und Zucker an Ballaststoffe gebunden und können nur ganz langsam daraus gelöst werden und ins Blut gelangen.
Auf diese Weise bleiben die starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels aus. Dadurch sättigen die komplexen KH auch viel nachhaltiger und tragen dazu bei, dass der Hund schlank bleibt.
Komplexe KH sollten der Ernährung von Hunden nicht fehlen bzw. sollte die Menge nicht zu gering ausfallen. Dazu enthalten sie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und andere gesunde Vitalstoffe. Sie fördern die Verdauung und erhalten langfristig die Darmgesundheit.
So macht Stärke dick
Nach einer Mahlzeit mit hohem Zucker bzw. Stärkegehalt steigt der Blutzucker rapide an. Daraufhin schüttet die Bauchspeicheldrüse große Mengen an Insulin aus, um die Zuckermengen schnell aus dem Blut in die Zellen zu schleusen. Das Insulin kann aber nur langsam wieder aus dem Blut entfernt werden. Es bleibt im Blut und senkt den Blutzuckerspiegel immer weiter ab, bis ein Unterzucker entsteht. Dadurch hat der Hund schnell wieder Hunger, obwohl er genügend Kalorien zu sich genommen hat. Wird dann noch kalorienreich "zwischendurch" gefüttert, kommen schnell unnötige Kalorien dazu.
Empfehlenswerte KH-Quellen sind Reis, Nudeln, Getreideflocken oder Gerstenschrot( Pumpernickel ohne Sirup). Kleinere Gewichtschwankungen finde ich bei einem großen Hund nicht so schlimm. Wird mehr gefressen als sich bewegt, dann kann das schon mal passieren
Vielleicht gibt es in diese Richtung noch mal Tipps?
Beim krebskranken Hund ist es wichtig, die richtige Mischung aus schmackhaft und gesund zu finden und wie man Nährstoffe vermeidet, die eher dem Tumor als dem Hund zugute kommen.
Bei Hunden mit tumorösen Erkrankungen ist der Kohlenhydratstoffwechsel besonders stark betroffen. Krebszellen nutzen ja bevorzugt Glucose zur Energiegewinnung. Lässt man die weg, wird der Hund schlapp.
Wenn also KH-reduziert gefüttert wird, wird Fett zum wichtigsten Energielieferant, denn Tumorzellen können Fette nur in geringen Maßen als Energiequelle nutzen. Die Chance ist also recht groß....anders als bei KH und Protein...... das Fett in der Nahrung hauptsächlich vom Hund verwertet wird.
Es wäre ggf. sinnvoll, den Anteil an Omega-3-Fettsäuren im Futter zu erhöhen, z.B. durch 1-2g Fischöl/Leinöl pro kg Körpergewicht täglich. Muss man ausprobieren, wie der Hund diese Menge verträgt.
Hier gibts Infos über Beispielrationen ( Quelle: DER HUND" 12/2013 Artikel "Krebsforschung aktuell")
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Mein persönlicher Tipp wäre auch der Einsatz von krebshemmenden Gewürzen und Heilkräutern. Diese können das Entzündungsgeschehen der zellulären Umgebung, in der sich die Tumore befinden, eindämmen und diese ggf. daran hindern, sich ein für ihr Wachstum günstiges Klima zunutze zu machen.
Bei Kurkuma ist das z.B. wissenschaftlich nachgewiesen. Studien haben gezeigt, dass der Wirkstoff Curcumin bei der Prävention und Behandlung mehrerer Krebsarten erfolgreich eingesetzt werden kann. Das ist schon lange kein Griff mehr in die Hexenküche, sondern Bestandteil der modernen Tiermedizin
In dem Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren"kann man viel über "Nahrungsmittel gegen Krebs" lernen und auch beim krebskranken Hund umsetzen. Die Ernährungsmedizin liefert auch entsprechende Infos.
Ich würde Sie gerne mehr zum Fressen und Trinken animieren.
Ja.....das ist wichtig. Auch für die Sicherung der Lebensqualität. Ich würde wohl versuchen, das Futter frisch zusammen zu stellen und mit anbraten, anrösten und diversen Zusätzen wie Schmalz, Kokosöl, Nussmuse, Erdnussbutter o.ä. schmackhaft zu machen. Auch Suppen kommen oftmals gut an
Eigentlich nicht. Das Optimix Senior hat einen ausgeglichenen Kalzium/Phosphorgehalt. Generell ist natürlich zu überlegen, ob das Pulver wirklich notwendig ist, wenn nur unregelmäßig gekocht wird.
Im Fertigfutter, egal ob NF oder Trofu sind eigentlich ausreichend Nährstoffe vorhanden.....mit hohen Sicherheitsspannen. Bei den Nahrungsergänzungen ist "viel hilft viel" nicht der richtige Ansatz. Besonders ein "Zuviel" an Mineralien steht in Zusammenhang mit Blasen-und Nierensteinen.
Das eine fettarme Ernährung mit einem erhöhten Phosphatwert zu tun hat, ist mir nicht bekannt. Ich habe dazu auch nix in der Fachliteratur gefunden