Probioimmun
Ja, ist teuer. Der Nutzen von Mikroorganismen-Produkten wird nach aktuellem wissenschaftlichen Stand immer noch diskutiert. Das Zentek-Institut forscht da schon seit Jahren. Bakterien sind sehr vielseitige Organismen, die ihren Stoffwechsel oft in Abhängigkeit von ihrer Umwelt ( Futter, Wirtsreaktion) anpassen, ohne dass sich ihre Menge verändert.
Ist also die Frage, ob tatsächlich Milliarden Mikroorganismen-Stämme ( wie beim Probioimmun) dem Hund zugeführt werden müssen, wo positive Effekte auch bei nur 1 Million nachgewiesen wurden. Viel hilft nicht immer viel. Extreme sind im Normalfall nie gut und sollten lieber verhindert werden.
Unter anderem über ganz normale Lebensmittel, wie z.B. Sauermilchprodukte, Käse ( je älter, desto probiotischer!), Naturjoghurt, Kefir, Ayran, Lassi, aber auch Sauerkraut, Apfelessig, Naturmoor o.ä. Da muss man halt ein wenig austesten.
Ich würde wohl auch Mikroorganismen im natürlichen Verbund mit Nahrungsmittel einer Nahrungsergänzung vorziehen.
Wenn man ganz genau wissen will, was im Darm des Hundes vor sich geht, bieten die führenden Labore auch einen speziellen Dysbiose-Index an.