Beiträge von Audrey II

    Tiefkühlerbsen brauchen doch nicht lang bis sie weich sind?

    im Vergleich zu den Dosenerbsen schon.....finde ich.
    Erbsen sind auch nicht gleich Erbsen. In den Dosen stecken eher die mehligen, kleinen Palserbsen.
    Die TK-Erbsen (meist Zuckerschoten, Markerbsen) sind dicker, größer und viel süßer. Im Qualitäts-Vergleich schneiden die TK-Erbsen natürlich viel besser ab als die Dosenerbsen. ;)
    Ich persönlich mag das Dosengemüse überhaupt nicht, aber es geht ja um die Verträglichkeit beim Hund.....und weniger um den Geschmack. Die Dosenerbsen und auch die anderen Dosenhülsenfrüchte werden hier einfach besser verdaut.
    So eine 400g Dose hält auch 3 Tage. Ist also nicht das "Hauptgemüse". Das bleibt weiterhin frisch. :smile:

    Hast Du eine Vorstellung, woran das liegt?

    Hier gibts eine Info vom Hersteller:
    eismann.de: Unser Gemüse "unter Schock"!
    Knackig ist erwünscht ;)

    Meinst du den für den veterinärmedizinischen Fachbereich?

    Ja.....das volle Programm: :smile:
    Recherche • Veterinärmedizinische Bibliothek • Fachbereich Veterinärmedizin


    Was spricht gegen gekochte/ gedünstete Melanzani bzw. Auberginen?


    Gekocht nix. Allerdings sind Auberginen schnell zerkocht, ähnlich wie Zucchini. Ich finde sie auch etwas bitter. Das Kochwasser würde ich aufgrund des Solanins nicht mitverwenden. Ist mir alles zu umständlich.
    Moussaka finde ich allerdings super lecker.....und der Hund auch :smile:

    Dann können wir Dich also bald mit wirklich ALLEN Fragen bombardieren

    Ich bin ja irgendwie auch ein Bücherwurm. Das geht schon in Ordnung ;)
    Mir ist natürlich auch wichtig, hier nicht irgendwelches Gedöns zu schreiben...... und mit einem wissenschaftlichen Background wird so manche ernährungsphysiologische Kuriosität doch etwas glaubwürdiger.
    Ich habe mit dem Nutzerausweis auch die Möglichkeit, einen Einblick in sämtliche aktuellen Fachzeitschriften ( übersetzt!) zu bekommen, wo interessante Publikationen im Netz bezahlt werden müssen. Im Archiv buddeln kann ich natürlich auch....und ich muss mich nicht mühsam mit einer Übersetzung quälen. Die meisten Publikationen sind nämlich in englischer Sprache verfasst und das Lesen in "wissenschaftlicher Sprache" ist die Hölle :D

    Übrigens habe ich heute mal Ashleys Chia-Brot selbst ausprobiert.....schön in der Pfanne mit etwas Olivenöl und Kräutersalz geröstet. Sehr lecker :smile:

    Hast Du eine Vorstellung, woran das liegt?

    Ja klar :smile:
    Dosengemüse ist pasteurisiert......also hitzebehandelt. TK-Gemüse wird ja nicht erhitzt, sondern schockgefrostet. Die Tiefkühlerbsen sind z.B. genauso frisch wie gerade vom Strauch geerntet, brauchen aber tiefgekühlt relativ lange, um weich zu werden. Besonders lange brauchen die harten Schalen.....und die erscheinen dann beim Hund auch gerne wieder im Output.
    Bei den Menschen ist "knackiges" Gemüse ja eher erwünscht. Beim Hund das Gegenteil. Dosengemüse geht auch schon in Richtung "vorverdaut" :D

    Habt ihr eigentlich irgendwas an Gemüse was ihr nicht füttert?

    Ich habe festgestellt, dass ich Gemüse, dass ich selbst nicht gern esse ( weil bitter, faserig oder sonst wie "nicht mein Ding") meinem Hund auch nicht füttere. =)
    Dazu gehört: Spargel, Rote Bete, Fenchel, grüne Paprika, Sellerie, Chicorèe. Beim Kohl habe ich aber ein paar Zugeständnisse gemacht. Mais füttere ich nicht, weil unverdaulich als Gemüse. Aubergine auch nicht.


    bei gekochtem Gemüse bin ich mir unsicher

    Eigentlich wird ( fast) jedes Gemüse durchs Kochen für den Hund leicht verdaulich und auch schmackhafter. Ich halte von rohem, pürierten oder zerkleinerten Grünzeugs(....wie beim Barfen üblich) rein gar nix. Der Geschmack bleibt da in der Regel bitter und wenig attraktiv für den Hund.
    Beispiel:
    Zucchini ist ziemlich geschmacklos. Würde vermutlich kaum ein Hund fressen, aber in Brühe gekocht oder in Scheiben angebraten ( mit etwas Kräutersalz) sieht das ganz anders aus. Dann wird aus "ungeliebtem" Gemüse plötzlich Nahrung. Hund = Geruchsfresser.
    Klar....ein paar Vitamine gehen bei der Zubereitung schon drauf, aber längst nicht alle.....wie immer gesagt. Wer Vitamine retten möchte, füttert das Kochwasser/Brühe mit. Den Mineralien passiert sowieso nix. ;)

    Ich nehme meistens rote Linsen, die sind nach 10 Minuten matschig gekocht

    Stimmt :smile:
    Daraus kann man ja prima Linsenbuletten mit Reis oder Bulgur ( + ein paar Gewürze, Nüsse) zaubern. Also kleine ( vegane) Bratlinge als Zwischenmahlzeit.

    Hier gabs heute Hirsch II mit Chia-Brot, Zucchini, Apfel, Walnüsse, Erbsen/Möhren (Dose), Gartenkräuter, Gewürze, Kürbiskernöl, Hafer-Kochcreme

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    Gerade wird am Eiskong mit Bananen-Joghurt herumgeknurpst :D

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    Ansonsten ist TK Gemüse mMn die beste Alternative, besonders im Winter.

    Was den Vitamingehalt betrifft, stimmt das wohl. Leider ist das TK-Gemüse unter Umständen ( ist ja von Hund zu Hund verschieden) nicht so leicht verdaulich wie das Dosengemüse. Also bei den magen-sensiblen Hunden kommen die TK-Erbsen schon mal in ihrer ursprünglichen Form wieder zum Vorschein. ;)
    Ich habe jetzt mal TK-Wirsingkohl gekauft und schaue demnächst mal, obs funktioniert. Dosenmöhren werden hier ohne Probleme vollständig verdaut. TK-Möhren leider nicht. Frische schon gar nicht. Ich denke, man muss einfach mal austesten, wie`s beim eigenen Hund passt.

    Wie sieht es eigentlich mit dem Nährstoffgehalt von Dosengemüse aus?

    Ich füttere hauptsächlich Hülsenfrüchte aus der Dose. Dabei kommt es mir weniger auf den Vitamingehalt an, sondern mehr auf den Ballaststoffgehalt. Außerdem sind Hülsenfrüchte aus der Dose weitaus bekömmlicher als stundenlang eingeweichte und gekochte. Ein Nachteil: Das Dosenwasser ist in der Regel recht salzig. Kommt vielleicht aber auch auf den Hersteller an. Ich schütte viel davon weg ( nicht alles), aber muss man ja nicht.

    "Fakt ist: Dosengemüse wird meist direkt nach der Ernte verarbeitet und kurz blanchiert. Durch dieses schonende Verfahren bleiben die Vitamine weitestgehend erhalten. Auch der Schutz vor Licht trägt dazu bei, dass die Vitamine erhalten bleiben. Der Gehalt der meisten Gemüsesorten aus der Dose an fettlöslichen Vitaminen unterscheidet sich meist nicht wesentlich von dem von frischem Gemüse. Wie hoch der Vitaminverlust ist, hängt von der Dauer der Pasteurisierung ab. Je länger die Erhitzungsdauer, desto höher der Vitaminverlust. Dieser betrifft vor allem wasserlösliche hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C und die B-Vitamine: Hier sind Einbußen von 40 bis 65 Prozent des Vitamingehalts möglich, wenn das Gemüse zu lange erhitzt wird. Deswegen sollten Sie auch beim Kochen darauf achten, Gemüse nicht zu lange vor sich hin Köcheln zu lassen."
    (Quelle: http://www.kochbar.de)

    Frisch gibts ja weiterhin Zucchini und Co., Obst, Salat und Kräuter. Außnahme: Dosentomaten. Die werden in der Regel sehr sonnengereift geerntet und enhalten so unter Umständen mehr Nährstoffe als die blassen (frischen) Tomaten aus dem Supermarkt. ;)