Beiträge von Audrey II

    Da stand drin als Ergebnis : bei allem negativ, nur muskelfasern und neutralfett war gering.

    Das bedeutet unter Umständen einen leichten Lipasen-Mangel. Lipase zerlegt Fette und verbessert den Fettstoffwechsel.

    Neutralfett erscheint im Stuhl in Form von Fett-Tropfen. Besteht an Mangel, z.B. bei einer chronischen Pankreatitis (...gibt aber noch andere Gründe), leidet nicht nur die Spaltung und Resorption des Fettes, sondern auch die Verdauung von Fleisch.
    Oftmals finden sich nicht nur Spuren von Neutralfett, sondern auch recht viele Muskelfasern (....manchmal ganze Fleischstücke) im Stuhl. Das bedeutet, dass die Lipase-Enzyme wenig vorhanden sind oder aus unterschiedlichen Gründen ihre "Arbeit" nicht verrichten können. Manchmal fehlen einfach entsprechende Gallensäuren/Pankreassekret, um einen (geringen )Mangel zu beheben.

    Ich verwende z.B. Bitterstoffe in unterschiedlichen pflanzlichen Nahrungsmitteln/Kräutern und Gewürzen, um die Gallensäuren zu aktivieren. Gute Erfahrungen habe ich mit Löwenzahn ( frisch gepflückt) und Brennnesselkraut ( getrocknet) gemacht, aber auch mit Artischocken. Natürlich in niedriger Dosierung. Bei den Heilpflanzen heißt es "viel hilft nicht viel". ;)

    Tierisches Fett sollte idealerweise mit pflanzlichem Öl ergänzt werden.....also eher "halbe/halbe" vom individuellen Bedarf.

    Ich müsste Brot mal ausprobieren. Getreide verträgt Ranger eigentlich nicht sonderlich gut

    Also Weißbrot, Toast, Brötchen oder Zwieback werden in der Humanmedizin bei einer akuten Pankreatitis empfohlen. Natürlich ist die Verträglichkeit individuell unterschiedlich, aber Brot und Co. können auch für den Hund ( .....z.B. auch im Rahmen einer Schonkost) sehr bekömmlich sein.
    Das selbstgebackene Chia-Brot neigt sich jetzt dem Ende zu und wurde durchweg gut vertragen.....auch als "harter Brocken" luftgetrocknet ;)
    Ich hatte ja einen Mix aus Mais-und Weizenmehl, aber es gibt ja noch viele andere Mehle zur Auswahl. Statt Kuhmilch kann man natürlich auch Ziegen-oder Schafsmilch verwenden. Vielleicht auch Soja-oder Mandel-Hafermilch.

    Die gerösteten ganz normalen Toast-Würfel sind natürlich auch sehr beliebt und als preiswerte KH-Ration eine gute Alternative zu Reis, Nudeln und Co.

    Heute im kunterbunten Napf:
    Ziege, Zucchini, grüne Bohnen (Dose), Apfel, Rote Bete-Chips, Chia-Brot, Kräuter/Gewürze, Eierschale, Leinöl

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    Füttert ihr eigentlich noch extra Fett hinzu?


    Kommt darauf an. Tierisches Fett weniger und pflanzliches Öl immer.
    Ich füttere in der Regel durchwachsenes Fleisch mit einem moderaten Fettanteil. Fällt das Fleisch doch mal etwas mager aus, gibts zusätzlich Gänseschmalz. Pflanzenöl deckt für mich eher den Bedarf an essentiellen FS ab und ist weniger Brennstoff. Ashley hält ihr Gewicht, also ist es so gut :smile:

    inwieweit meinst du : es kommt auf die zugeführte Menge an?? Bei den frischen oder Olewo's ?? Und was meinst du damit?

    Eine Verdauungsstörung muss sich nicht generell auf die Zusammensetzung eines bestimmten Nahrungsmittel beziehen. Manchmal ist "nur" die Menge entscheidend, die man füttert. Oder auch die Art der Zubereitung. Im Prinzip hängt sehr viel von den Enzymen ab, die Stoffwechsel-und Verdauungsprozesse steuern.

    Für KH/Stärke sind z.B. die Amylasen zuständig. Bei manchen Hunden besteht ein Mangel, so dass nur geringe Mengen vertragen werden. Diesen Mangel kann man in einer speziellen Kotuntersuchung nachweisen. Ein geringer Amylase-Mangel lässt aber noch KH zu und der Hund muss nicht gänzlich darauf verzichten.
    Warum ein Hund nun gekochte (frische) Möhren weniger gut verträgt als getrocknete Olewos/Dosengemüse ( oder umgekehrt) bleibt wohl sein Geheimnis. Manche Hunde vertragen auch geröstete Brotwürfel besser als matschig gekochten Reis. Jeder Hund verstoffwechselt anders.
    Was und wie viel dein Hund verträgt, kann ich dir nicht sagen. Man fängt mit geringen Mengen an und beobachtet eine Weile das Verdauungsgeschehen und den Output.


    Auf Dosen möhren bin ich noch garnicht gekommen!
    Haben die denn noch Vitamine ?

    Dosenmöhren werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden verarbeitet. Sie lagern also nicht lange, was ja auch zu Qualitätsverlust führt. Dosengemüse wird sterilisiert und zwar bei 130° ca. 10-15Min. ( kommt auch auf den Hersteller an). Das oftmals salzige Wasser kippe ich weg.
    Ich verwende inzwischen auch Hülsenfrüchte aus der Dose, wie Erbsen, Linsen oder auch grüne Bohnen. Allesamt gut verträglich :smile:


    Machen die den Kot auch etwas fester?


    Naja....den Olewos ist ja das Wasser entzogen worden und ich würde sagen, dass sie sich wohl besser als "Kotfestiger" eignen als die Dosenmöhren. ;)

    Audrey....wieso kurz?

    Nicht das Menü......sondern nur das Menü!
    Wo bleiben die lustigen Küchengespräche? Alle Köche im Urlaub? :D

    Hier gabs heute:
    Ziege, Zucchini, Apfel, getrocknete Tomaten, Süßkartoffel/Chia-Brot, Petersile, Gewürze + Eierschale + Rapsöl

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    Es geht ihm sehr gut

    Dann musst du auch nix ändern. :smile:

    Kann es sein das sie ihm ganz gut bekommen weil es rohfaser sind? Vielleicht braucht er auch von diesen Fasern etwas mehr?

    Ballaststoffe sind sehr wichtig.....auch für den Hund. Sie sorgen im Darm für Bewegung und eine gleichmäßige Nährstoffaufnahme. Ich füttere auch ab und zu die Olewos, weil die mein Hund besser verträgt als frische Möhren. Kommt aber auch immer auf die zugeführte Menge an. Dosenmöhren werden z.B. auch oft vom empfindlichen Gedärm vertragen.

    Wenn bei deinem Hund die Olewos passen, dann bleibe dabei. Ergänzen könntest du vielleicht mit etwas rohen, geriebenen oder leicht gedünsteten Apfel.
    Äpfel unterstützen die Verdauung durch ihre spezifische Kombination von Ballaststoffen und Fruchtsäuren und enthalten wichtiges Pektin. Ich füttere 1/4 Apfel täglich in der selbstgekochten Mahlzeit oder auch mal einfach ein Stück frisch. Mein Hund schätzt Apfel sehr und bedient sich zur Erntezeit selbst. Da kommen manchmal 3-4 Äpfel in den ( großen) Hund und die Verdauung ist erstklassig ;)

    Du kannst natürlich auch (ungezuckerten) Apfelmus selber machen....falls das mit den Stücken noch nicht funktioniert.

    Heute gab es:
    Kaninchenleber
    Buchweizen
    Kürbis, Tomate
    + Eierschale, Salz, Lammfett und Kürbiskernöl

    Oh.....so knapp heute :D

    Hier gab es heute:
    Thunfisch, Zucchini, getrocknete Tomaten, Apfel, Süßkartoffeln, Petersilie, Gewürze

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    Gestern im NDR wieder ein interessanter Beitrag über Ernährungsmedizin.
    Demenz - Essen gegen das Vergessen | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit

    Unsere Hunde werden ( ...oder sind) ja auch älter. So mancher Hund vielleicht auch ein wenig "tüdelicher". Ich finde es total spannend, dass es immer mehr Forschung in Richtung "Heilen mit Nahrung" gibt. Insofern hat sich die Köchin heute selbst `ne frische Scholle eingepfiffen (....man weiß ja nie ;) ) und für die Spanierin wird weiterhin Mittelmeerkost serviert.

    auch nicht generell nach jeder Mahlzeit . Aber schon öfter

    Hm....also ab und zu sind Darmgeräusche völlig normal. :smile:
    Wenn es öfters im Darm rumpelt und quietscht kann das natürlich auch an der Zusammensetzung des Futters liegen und manchmal auch an einem Ungleichgewicht der mikrobiellen Darmflora. Auf schwerverdauliche Schlachtabfälle würde ich mal verzichten. Getrocknetes Kauzeug gehört auch dazu. Es gibt einfach auch beim Hund empfindliche Verdauungssysteme. Fütterst du Ballaststoffe für die Darmbewegung? Es muss ja voran gehen im Darm.
    Beobachte doch mal, wann das Grummeln bei welchem Futter anfängt. Bei meinem Hund hats ordentlich gequietscht, wenn ich rohe Knochen oder Rippen gefüttert habe. Die lasse ich schon lange weg.

    Wenn es grummelt im Darm und der Hund hat zusätzlich Durchfall oder schleimigen Kot, dann ist das natürlich nicht normal. Das ist aber nicht so, oder?

    Was ich Dir raten würde: Schmeiß den Taschenrechner weg!!!

    Endlich! Eine Seelenverwandte :D


    Jetzt höre ich nachdem ich meinem Hund Vor 45 min. nochmal was gefüttert habe nur kurz noch mal leichtes leises bauchblubbern und mache mir schon wieder sorgen.

    Dein Hund verdaut. :smile:
    Das Futter wird zerkleinert, durchgemischt und weiter transportiert. Einfach erklärt: Die Nahrung fliegt gegen die Magenwand, prallt ab und plumpst zurück.....gurgel...gurgel.
    Mediziner nennen das Retropulsion.....oder auch Anlauf und Schubs. :D Kein Grund sich Sorgen zu machen.
    Es macht natürlich einen Unterschied, ob da ein Pferdesteak gegen die Magenwand prallt oder ein püriertes Süppchen. Gibts viel zu verdauen, wird auch ordentlich geschubst und an die Magenwand geklatscht. Das kann schon bis zu 2 Stunden dauern.....mehr oder weniger geräuschvoll.

    Mein Öl-Dealer vor Ort freut sich sicher schon auf meinen Besuch.

    Ach....die Ernährungsexperten machen gar nicht so ein "Tamtam" um die Öle. ;)
    Jedenfalls nicht mit dem Anspruch des Perfektionismus. Denen reichen hohe Anteile an ungesättigten FS und gut ist. Empfohlen werden im Zentek-Büchlein: Soja-Mais-und Sonnenenblumenöl sowie Lein-und Olivenöl.

    Also nix mit Luxus und optimalen Fettsäureverhältnissen. Nur auf Palmkernfett und Kokosöl soll man besser verzichten....wegen Durchfall-Gefahr. Ich bleibe aber doch lieber bei der (Bio)Qualität ;)


    Hier wurde gerade gebacken: Rübli-Birnen-Cookies

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    Dinkelmehl, Haferflocken, reife Birne, rohe Mini-Möhren, Ziegenjoghurt, Honig + Wasser :smile:

    Lediglich: Apfelessig klar aus Direktsaft mit 5% Säure.

    Hi,
    die Säureangabe ist gesetzlich vorgeschrieben und muss mindest. 5% betragen, sonst ist es kein Essig. Das sagt aber nix über die Qualität aus Also ob hochwertiger Gärungsessig oder Industrieessig oder irgend ein Verschnitt.
    Im Prinzip muss es für den Hund nun auch kein super teurer Essig aus dem Feinkostlädchen sein, aber er sollte schon sämtliche Mineralstoffe, Pektine und Vitamine enthalten, die dem Hund gut tun. Über die Qualität eines (Bio)Essigs aus dem Supermarkt/Discounter kann ich wenig sagen. ;)


    Hab hier auch noch eine Flasche Walnusskernöl von Lidl gefunden. "Geröstet"...mehr steht nicht drauf. Schließt das Kaltpressung aus und "taugt" somit nichts?

    Geröstet intensiviert den Geschmack. Mehr nicht. Über die Qualität sagt es nichts aus. Walnussöle sind in der Regel sehr hochwertig und teuer. Bei einem Öl für 2,49€ wäre ich mißtrauisch, ob nicht doch ein wenig gepanscht wurde. Oftmals enthalten die billigen Öle noch irgendwelche unerwünschten Rückstände. Ich glaube, dass Stiftung Warentest da mal Weichmacher und Mineralöle gefunden hatte.

    Ich habe hier die Möglichkeit, Öle direkt vom Fass zu bekommen. Nicht billig.....zugegeben, aber es gibt auch Mini-Flaschen. So ein Fass-Öl sehe ich schon als Luxus-Zusatz, aber lieber so, als einen minderwertigen Verschnitt ohne Wirkung. ;)


    Mit was kann ich das Hanföl am besten ergänzen?


    Wichtig ist ein gutes Verhältnis der essentiellen FS. Die sind bei den Ölen sehr unterschiedlich. Hanföl ist da schon mal Spitzenreiter. Es enthält sogar die eher seltene Gamma-Linolensäure (Omega-6).
    Leinöl enthält wiederum mehr a-Linolensäure ( Omega-3) und Walnussöl wieder mehr Linolsäure. Ein Geheimtipp wäre noch Borretschöl:

    "Das Borretschöl schlägt sie alle um Längen, denn es liefert bis zu 25 % Gamma-Linolensäure. Außerdem enthält es gesättigte Fettsäuren, Ölsäure und rund 40 % Linolsäure. Unter den Fettbegleitstoffen finden sich beispielsweise Vitamin E, Flavonoide und Gerbstoffe aber keine Pyrrolizidinalkaloide"

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    Eine abwechslungsreiche Mischung aus Hanf-Lein-und Walnussöl ist aber völlig ok. :smile: