Beiträge von Audrey II

    In dem Buch wird aber gerade neben Sesamöl und Kürbiskernöl auch das Olivenöl hoch gelobt. Wie soll man das jetzt verstehen. Glauben oder nicht ???

    Diese Öle werden gerne in der Mittelmeerregion bzw. in einigen asiatischen Ländern verwendet. Sie gehören quasi zu den "Grundnahrungsmitteln" und gelten traditionell als gesund :smile:
    Natürlich sind das jetzt ernährungsphysiologisch keine "Wunderöle. Olivenöl muss z.B. in erster Linie schmecken.

    Grundsätzlich werden aber immer nur kleine Mengen Öl für den Hund empfohlen. So mach`ich es eigentlich schon lange. Moderate Mengen und abwechslungsreich. So bekommt der Hund auch alle essentiellen FS im richtigen Verhältnis. Olivenöl oder Sesamöl machen sich gut, wenn kleine Weißbrotwürfel o.ä. darin geröstet werden ;)

    Ich kaufe Olivenöl eigentlich nicht für den Hund, sondern eher für mich und der Hund bekommt ab und zu davon etwas ab. Bei Olivenöl bin ich aufgrund der Panscherei etwas pingelig geworden und schaue genau nach der Herkunft.

    Hier ein paar Infos:

    Die positiven Eigenschaften des Inhaltsstoffes Oleuropein, die in einigen Studien wissenschaftlich untersucht wurden, lesen sich wie der Katalog eines Allheilmittels. Wie gesagt ein Olivenöl soll in erster Linie schmecken. Auch wenn man wissenschaftliche Studien immer kritisch lesen sollte und Olivenöl sicher kein Allheilmittel ist, kann man doch davon ausgehen, dass Oleuropein in gewissen Grenzen einen durchaus positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen kann:

    • anti-oxidative Wirkung
    • anti-entzündliche Wirkung
    • anti-virale Wirkung
    • anti-biotische Wirkung
    • Wirkung gegen Arteriosklerose
    • Fettsenkende Wirkung (hypolipidemic)
    • Zuckersenkende Wirkung (hypoglycemic)
    • außerdem verhindert Oleuropein im Laborversuch das Wachtum von menschlichen Krebszellen

      Quelle:

    Agourélaio - unreifes Olivenöl ist gesund | Oelea Olivenöl


    Das sind natürlich Infos von einem Hersteller, aber durchaus lesenswert weil objektiv genug :smile:

    das Brot wird nichts, was habe ich falsch gemacht, habe alles ganz genau nach Rezept gemacht

    Ich gestehe, dass ich eigentlich nie nach "Rezept" backe :smile: Ich suche mir die verschiedenenen Anregungen heraus und backe dann quasi "bedarfsgerecht".....also den Bedürfnissen/Verträglichkeit meines Hundes angepasst.
    Meine "Brot-Versuche" hatte ich hier schon mal mitgeteilt:

    Aus dem Archiv:

    "Die Inspiration für das Maisbrot stammt aus dem Ayurveda-(Hunde)Buch.
    Ich habe das Rezept aber etwas verändert.....und nun ist es Maisbrot
    a`la Audrey.

    Für die Kastenform habe ich genommen:

    200g Bio-Maismehl
    150g Weizenmehl
    1 TL Salz
    1 EL Rapsöl
    1 Ei
    1 TL Backpulver

    250g Vollmilch ( geht auch Ziegenmilch)
    1 EL Schwarzkümmel ( alternativ "normalen" Kümmel oder was euch sonst noch einfällt)"


    Wahrscheinlich geht das Rezept im Ayurveda-Buch eher in Richtung Naan-Brot ;)

    wisst ihr warum Olivenöle schädlich für den Hund sein sollen?!

    Naja....nicht nur für den Hund. Das Olivenöl an sich kann aber gar nix dafür ;)
    Hier ein paar Hintergrund-Infos, die leider heute auch noch aktuell sind:
    Testberichte Olivenöl - ÃKO-TEST Online - www.oekotest.de

    Dann gibt es auch noch die unterschiedlichen Fettsäurenzusammensetzungen....mit mehr oder weniger gesundheitlichem Wert. Ich denke aber, dass ein TA eher die Panscherei/Verunreinigungen meint.

    Hier gibts `ne gute Übersicht/Tabelle über die verschiedenen Öle/Fette und ihre FS-Zusammensetzung:

    Didacta-Oel-D2.pdf

    Das was hier schon erwähnt wurde, Ayurveda für den Hund

    Wenn du das Buch ganz neu hast(....also gerade erst bei dir angekommen), dann setz dich vielleicht gemütlich aufs Sofa und lese dich ein wenig ein. Es entspricht nicht den üblichen Ernährungsbüchern und erst recht nicht irgendeinem wissenschaftlichen Anspruch. Es hat ja mit traditioneller indischer Heilkunst zu tun und wirkt für uns wohl erstmal etwas....na...."befremdlich" ;)

    Ich finde es immer spannend, in andere Kulturen einzutauchen und auch mal in fremde Näpfe zu schauen. Das heißt nicht, dass man alles, was man erfährt, am eigenen Hund ausprobieren muss. Vieles passt nicht, aber so manches passt, wo man es nicht vermutet :smile:
    Für meinen Hund habe ich das Maisbrot gebacken.

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    Das habe ich dann in der Pfanne geröstet und als KH-Quelle fürs Süppchen verwendet. Nicht ganz ayurvedisch, aber dafür sehr gut verträglich :D Mit Kuhmilch wäre ich auch vorsichtig.

    Schweineohren

    Na....da haben wir doch die Übeltäter ;)

    Zu viel Fett ( heller Durchfall), zu viel Bindegewebe und viel zu viel Protein (...daher die Blähungen). Da braucht so mancher Hund 2 Tage, um die zu verdauen.....oder eben die Turbo-Version :D
    So....nun bist du vom Gedärm abgestraft worden. Was lernt man daraus? Schweineohren sind zukünftig vom Speiseplan gestrichen :rotekarte:

    Bei mir schon lange :smile: Alternativ gibts trockene Ziegenkopfhaut oder magere Ziegenohren....und auch nicht täglich.


    Aber über die Nahrung wäre mir schon lieber, ist nur fraglich, ob da die Konzentration hoch genug ist.

    Eigentlich gehören zum B-Komplex 8 Vitamine:
    Thiamin (B1)
    Riboflavin (B2)
    Pyridoxin (B6)
    Niacin (B3)
    Panthothensäure (B5)
    Biotin B7)
    Folsäure (B9)
    Cobalamin (B12)

    Thiamin also B1 sowie Pyridoxin (B6) sind die wichtigsten "Nerven-Vitamine". In der Nahrung befinden sich:

    Vitamin B1: Muskelfleisch vom Schwein, Leber, Erbsen, Haferflocken, Thunfisch, Kartoffeln

    Vitamin B6: Hühner-und Schweinefleisch, Kohl, Feldsalat, Linsen, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Banane


    Gibts natürlich auch als Nahrungsergänzung. Ich glaube Sabine ( Terrorfussel) füttert einen Vitamin B-Komplex.

    Ranger hat mal wieder Durchfall

    Durchfall ist nicht gleich Durchfall. Das geschulte Auge kann recht gut erkennen, was da los ist im Gedärm ;)

    Schleimüberzogener Durchfall hat oft mit Schwerverdaulichem zu tun. Was nicht leicht zu verdauen ist, aktiviert Magen-und Gallensäuren. Je mehr Magensäure produziert wird, um so mehr müssen Magen und Darm sich schützen....durch vermehrte Schleimbildung. Gabs Kauzeug oder sonst was Bindegewebehaltiges?

    Wässriger Durchfall schleust alles schnell raus, was nicht hinein gehört. Meistens mengenmäßig ein "Zuviel" oder auch Bakterien bei Infekten.
    Unverdaute Teile im Durchfall weisen auf einen Mangel der Enzymtätigkeit hin.
    ....und den Stress nicht vergessen. Gehirn und Darm sind ja bekanntlich eng miteinander verbunden.

    Vielleicht kann ich da ja auch über die Ernährung oder Ergänzungsmittel was machen.

    B12 wird vom Körper nur in Mikromengen benötigt. In der Regel decken tierische Nahrungsmittel den Bedarf, wie z.B. Leber, Innereien, Fisch oder Milchprodukte.
    Bevor zum Ergänzungsmittel gegriffen, sollte man auf jeden Fall eine B12 Bestimmung machen.

    Also ein Hund mit einem B12 Mangel ist eher schlapp und lustlos und hat unterschiedliche Verdauungsbeschwerden. Ein aufgeregter "Spring ins Feld" hat eher selten einen Mangel ;)
    Vielleicht meint deine Trainerin einen Vitamin B-Komplex zur "Beruhigung"? Also B1, B2, B6....und ja...oft ist auch noch B12 dabei, aber eigentlich unnötig.

    Muss man das Gemüse nicht pürieren damit es der Hund besser verwertet ???

    Nein. Es gibt keine Untersuchungen darüber, wie der Hund klein gehäckseltes/püriertes ( gekochtes!)Grünzeug verdaut. Ob er die darin enthaltenen Nährstoffe tatsächlich besser nutzen kann als kleinstückig oder wie auch immer, auch nicht. Jeder Hund verdaut individuell :smile:
    Ganz anders sieht das beim rohen Gemüse aus.

    Ich weiß nicht, wer auf die Idee kam, dem Hund rohes Gemüse zu füttern. Vielleicht um möglichst viele Vitamine und Nährstoffe aufzunehmen? Ein Irrtum.
    Die meisten Nährstoffe im Gemüse können vom Organismus des Hundes erst durch Umwandlung aufgenommen werden, wie sie nur beim Erwärmen und Kochen ablaufen. Darüber gibts zahlreiche Untersuchungen aus dem Bereich Schonkost/Diätetik.
    In der Regel reichen schon 5-7 Minuten, um die harten Zellwände aufzubrechen und die Verdaulichkeit auf 85% zu steigern. Auch beim Pürieren werden Zellwände aufgebrochen, aber viele Pflanzen bleiben hart, faserig und voller Bitterstoffe. Erst das Erwärmen macht das Gemüse weicher, genießbarer und natürlich auch bekömmlicher. Jedenfalls für viele magen-sensible Hunde.

    So....jetzt mag kleingehäckseltes, rohes Grünzeug vielleicht mehr Vitamine enthalten, aber der Körper kann sie in dieser Form kaum verwerten. Hier kann man sich besser im Bereich Ernährungsphysiologie/Biochemie schlau machen, als auf einschlägigen Rohkostseiten ;)

    Die meisten Vitamine sind wasserlöslich. Insofern ist es sinnvoll, dass Kochwasser mitzuverwenden. Ich koche Gemüse grundsätzlich "schonend" und das Kochwasser wird mit entsprechenden "Zusätzen" wie Gänseschmalz, Butter, Kokosmilch, Gewürze o.ä. in die Ernährung schmackhaft integriert. Es muss also für Hund mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt nicht immer "Baby-Breie" geben.

    Ich habe die Konsistenz des Gemüses vom Püree zum Stück langfristig ganz gut hinbekommen. Alternativ eignet sich auch weiches Dosengemüse, z.B. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen oder Bohnen. Die vertragen hier auch viele "sensible" Hunde :smile:

    gebacken hab ich auch wieder

    Höhöhöhö....hihihi....hahaha! Breitgekloppter Lungenlappen! Wo ist da der Keks? :lachtot:
    Reismehl ist tückisch. Es backt wie es will. Ob nun optisch Knochenkot oder gekochte Lunge......wir werden zum Deppen gemacht. Ich verwende kein Reismehl mehr xD


    Gestern hab ich Pottkieker-Großeinkauf im Rossman gemacht

    Da kaufe ich auch immer für die Hundeküche ein :smile:
    Erdnussbutter, Dinkel-Sternchennudeln, div. Mehle, Gemüse-und Obst-Chips, Nüsse....und so kleine Salzbrezel( ....für die Naschschnute). Hab da auch `ne Dose mit Kürbissuppe gesehen ;)

    Somit begrüße ich die Gäste von dort

    Oha......na, dann hinein in die bunte Hundeküche :smile:

    Vorbereitet wurde das Menü für morgen früh:

    Wildlachs, Buchstabennudeln, Zucchini, Apfel, Leipziger Allerlei (Dose), 8 Kräuter (TK), Kürbiskernöl....abgeschmeckt mit etwas Oregano und Kümmel, Hauch Ingwer und einem kleinen Löffel Kräuterbutter

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    oder ob ich mir Gedanken machen sollte, ob das was gesundheitliches sein kann..

    Also ich würde mir eher Gedanken machen, wenn der Hund nix mehr frisst ;)

    Hier gabs heute.....Blutsuppe :ugly:

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    Nee, nee...ist ein ganz normaler Ziegeneintopf mit Rote Bete-Chips + Löffel Schmand :smile:

    Jetzt wo es kühler wird, ist hier auch wieder der Jagdtrieb erwacht. Überall wohlgenährte Eichhörnchen, die geschäftig von Baum zu Baum springen.......und die Ashley völlig verrückt machen. Wildschweine sind hier auch schon wieder unterwegs. Überhaupt ist Spätsommer/Herbst die spannenste Jahreszeit für die Jägerin. Für mich die anstrengenste xD

    Das habe ich doch gleich ausprobiert und in die Stampfkartoffeln gegeben .... LECKER.

    Ja.... total ;)
    Ashley bekommt ja ab und zu so supergesunde Zusätze wie Brennnessel-oder Löwenzahnkraut ins Süppchen gemixt. Ist jetzt geschmacklich nicht so der Hammer, aber mit dem Löffel Kräuterbutter schmeckts plötzlich köstlich :D
    Also mein Hund ist definitiv ein Geruchsfresser. Merkt man besonders, wenn ein Stück Limburger gereicht wird. Erst wird sekundenlang geschnüffelt und dann so schnell zugeschnappt, dass meine Finger in Lebensgefahr schweben. Komisch.....aber das Stück Putengulasch ( roh) wird gleich wieder ausgespuckt.
    Na..ja....eigentlich nicht komisch. Ich finde, dass frisches rohes Fleisch fast geruchlos ist. Erst wenn es leicht "angegammelt" riecht, wirds interessant. :smile: