Nun haben wir als erstes Testergebnis Helicobacter positiv, wir warten jetzt gerade auf die Info welches Antibiotikum passen würde
Helicobacter lebt im Magen der halben Menschheit und vermutlich auch in vielen Hunden. Nicht immer macht der Keim Probleme. Es hängt davon ab, was er im Hund treibt.
Leider gibts ein großes Problem aufgrund der beschränkten Erfolgsaussichten bei der Behandlung mit AB. Nicht nur dass der Keim zunehmend resistent wird, er versteckt sich auch in den Zellen der Magenschleimhaut und wird dadurch ggf. für eine erfolgreiche Behandlung mit AB unzugänglich ![]()
Hinzu kommt, dass eines seiner Stoffwechselprodukte so basisch ist, dass es die Magensäure in direkter Nähe neutralisieren kann. Dem Keim macht dieser lebensfeindliche Ort voller Säure und zersetzender Enzyme nix aus.
Das Biest ist "schlau" und kann so in der Magenschleimhaut "ungestört" sein Unwesen treiben.
Eine Alternative zu AB ist Sulforaphan, ein Extrakt aus Brokkoli. Es kann das Enzym blockieren, mit dem Helicobacter die Magensäure neutralisiert. Es gibt zahlreiche Studien über die Wirksamkeit, sowohl in vitro als auch bei Mensch und Tier.
Frag doch mal die TÄ, was sie davon halten ![]()
Meine Frage wäre nun ob ich sie Futtertechnisch irgendwie unterstützen kann.
Nix, was zu einer vermehrten Magensäurebildung führen kann. Also eher eine basische Ernährung. Nicht ganz einfach beim Hund, aber die Therapie wäre auch zeitlich begrenzt.