Beiträge von Audrey II

    Immun-Goodie

    Hier gabs heute auch Hühnersuppe :smile:

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    Ich mache mir ein wenig Sorgen um Ashleys Immunsystem.....jetzt wo die Milz weg ist. Wer frisst denn nun die bösen Bakterien :verzweifelt:
    Die OP-Wunde ist prima verheilt, aber trotzdem gehts ihr noch nicht gut. Ich hoffe nicht, dass sich von innen heraus irgendwas entzündet hat. Sie läuft auch noch ziemlich "hölzern". Druckschmerz ist auch noch da. Nächsten Dienstag ist der 2. Ultraschall-Termin nach der OP. Die letzten Blutwerte vor einer Woche waren gut.
    Vielleicht braucht die Genesung auch einfach etwas länger.....im Alter. Appetit hat sie jedenfalls ;)


    Vielleicht koche ich ihr mal ein "Anti-Entzündungs-Süppchen" mit speziellen Zutaten.
    Die Anti-Entzündungs-Diät | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit


    Wer wollte noch das Rezept für die Erdnussbutter-Kekse?
    Eigentlich gibts kein richtiges "Rezept". Man braucht nur Mehl und 1 Glas Erdnussbutter "creamy". :smile:

    Besonders gut funktioniert der Teig mit Weizenvollkornmehl. Ich habe jetzt aber Dinkelvollkornmehl genommen. Je mehr Erdnussbutter man nimmt, um so fettiger wird der Teig....und somit auch weicher.
    Für meinen großen Hund habe ich schon fast das ganze 300g Glas verwendet.....und entsprechend Mehl und etwas Wasser dazu. Muss man ausprobieren. Der Teig sollte sich mit der Hand noch gut rollen lassen, ohne zu kleben.

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    Man kann große Cookies backen, aber eben auch die kleinen Leckerlis für die Jackentasche. Wenn die Kekse lange genug an der Luft trocknen, sind sie auch nicht mehr so fettig. Könnte bei empfindlichen Jacken sonst Flecken geben.

    Lasst es doch alle bitte gut sein

    Machen wir :smile:

    Heute gabs einen deftigen Eintopf mit frischer Schweinezunge, Gemüse, Süßkartoffeln, Pumpernickel, Apfel, Oregano, Petersilie + Micromineral

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    ....und gebacken wurden viele kleine Erdnussbutter-Leckerlis. Da riecht die Bude tagelang intensiver als jede Duftkerze :D

    Und vor allem Audrey, so ist mir aufgefallen, ist hier die "Meisterin" des Wissens

    Ich bin nicht "Meisterin des Wissens".
    Ich habe diesen Thread vor Jahren gestartet......auf der Basis eines Erfahrungsaustausches von Gleichgesinnten, die Lust haben für ihre Hunde zu kochen :smile:

    Warum ist ein Stück Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln dekadent und eine bunte, glänzende Tüte aus Schweden nicht?
    Warum ist es dekadent, dass ich den selben gesundheitlichen Wert von Nahrung (...auf den ich selbst achte), auch für meinen Hund möchte.
    Was ändert der Eintopf für meinen Hund am Welthunger?
    Was ist an bunten Menü-Bildchen so verwerflich?
    Warum ist kochen eine "Zumutung"?

    .....und warum ist " hier einfach nur Spass haben" so kompliziert geworden? ;)

    Das Problem ist aber eben, dass es in zu geringer Menge in deinen "abwechslungsreichen" Zutaten vorhanden ist.

    Oh....hier wirken magische Kräfte ;)
    Grad ist das zinklose Süppchen noch in meinem Kühlschrank.....und schwupps....in deinem Reagenzglas. Ich bin beeindruckt. Das ist ja wie im Verschwindekabinett. Nie wieder Mangelerscheinungen durch Fernanalyse. Wie machst du das?

    Stichwort Ayurveda

    Ach....da fällt mir ein, dass ich mal wieder ein paar Yogi-Kekse backen könnte :D

    Zinkmangel ist bei Hunden nicht sooooo selten

    Rassespezifischer Zinkmangel besonders beim Alaskan Malamute und Siberian Husky. Stimmt das? Da bist du ja Experte ;)


    Reigen der Glückseligkeit

    Allerdings! Gerade als Pumpernickel-Anchoviscreme ( ohne Fährte)-Snack. Da wären vielleicht auch deine "Nordmänner" glücklich :smile:

    Mit mal ein paar Nüssen, etwas Käse, etwas Fleisch,... komme ich da im leben nicht an die Werte heran.

    Bedarfswerte strahlen mit der Verheißung wissenschaftlicher Gewissheit ;)
    Sie zielen darauf ab, bei den Hunden eine angemessene Zufuhr von Energie-und Nährstoffen zu gewährleisten. Super Sache......aber sehr trügerisch.

    Wenn bei einem Nährstoff nicht der empfohlene Bedarfswert erreicht wird bzw. die empfohlene Zufuhr täglich (!) unterschritten wird, heißt das noch lange nicht, dass ein Mangel besteht bzw. entstehen könnte.
    Die Werte sind so angelegt, dass der Bedarf für alle Hunde gedeckt ist, inklusive aller physiologischen und individuellen Schwankungen. Also unabhängig von Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand, Ernährungsstatus, Trächtigkeit, Stoffwechsel, Aktivität usw.
    Die Sicherheitsspanne ist entsprechend hoch.

    weil ein Mangel sich im Blut quasi nicht nachweisen lässt

    Betrifft: Zink

    Ist schwierig....ja. Es gibt tatsächlich nur minimale Veränderungen in Leber und Blut.
    Allerdings konnten Wissenschaftler wohl feststellen, wie der Körper bei einem Mangel versucht, effizienter das zugeführte Zink aufzunehmen und wie er die Zinkausscheidung über die Bauchspeicheldrüse reduziert.
    Bei den Versuchstieren verringerte ein klinischer Zinkmangel die Fresslust.

    Zink ist aber ohnehin ein schwieriges Thema

    Vor 2 Jahren hat die EFSA für alle Tierarten eine Reduzierung der maximal zulässigen Zinkkonzentration in Futtermitteln vorgeschlagen. Bekannt wurde das dann nur in der einschlägigen Vet. Fachliteratur.
    Was draus geworden ist, weiß ich nicht.

    Ist das Verhältnis so halbwegs ok?

    Die Ernährungsexperten wünschen sich ein Kalzium/Phosphor-Verhältnis in der Gesamtration von etwa 1,3 : 2. Also......80mg Kalzium auf 60mg Phosphor pro kg/Körpergewicht.
    Eigentlich ist so ein genaues Verhältnis von beiden Mengenelementen beim erwachsenen Hund inzwischen gar nicht mehr so notwendig, zumal die "Verhältnisse" im Laufe der Zeit immer mal wieder korrigiert wurden. Ist in der Hundeküche mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln auch etwas schwierig mit genauen Berechnungen ;)
    Ich achte hauptsächlich auf den Kalziumbedarf.
    Phosphor steckt eigentlich fast überall. Im Fleisch, Fisch, in Milchprodukten, im Getreide, im Brot oder in Haferflocken. Wenn man da nicht zu einseitig füttert, gibts auch keinen Phosphorüberschuss. Beim Phosphor sollte man auch immer die Nieren bzw. eine Harnsteinbildung im Auge haben.


    hab ich heut Zartdinkel im Kochbeutel gekauft...hatte den schon jemand im Napf?

    Oh ja....ich hatte sie schon ( fast) alle im Kochbeutel :smile:
    Bevorzugt die Davert-Produkte aus dem Bioladen. Ich finde die Kochbeutel einfach sehr viel praktischer als "vorher einweichen oder ständig beim Kochen umrühren zu müssen".

    Kochbeutel | Davert GmbH - Naturkost

    Vor den Kochbeuteln gabs auch mal `ne Zeit, wo ich Flocken gefüttert habe. Die wurden gut vertragen (.....außer vielleicht etwas voluminöser Kot), aber die Zeiten von "Brei und Matschepampe" sind hier zum Glück vorbei.

    Heute im Napf:
    Entenleber, Süßkartoffeln, Blumenkohl(TK), Zucchini, Apfel, Oregano, Hauch Ingwer, Petersilie, Kürbiskernöl

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    ....und für morgen vorbereitet: Ein kräftiges Hühnersüppchen :smile:

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    Oder aber man macht eben keine Ausschluß-Diät, sondern füttert frei Schnauze halt das, was gerade gefällt, hofft dass es gut geht und experimentiert so die nächsten 10 Jahre weiter.

    Oder man informiert sich umfassend und geht die Sache gezielt an ;)

    Die klassische Ausschlussdiät nach Zentek besteht aus 1/3 Fleisch und 2/3 Kartoffeln. Das funktioniert schon mal nicht bei jedem Hund.
    Wenn der Hund lange Zeit mit der Grundversorgung keine Probleme hatte und aus irgendeinem Grund plötzlich Juckreiz entsteht, dann überlege ich doch zuerst, was ich in den letzen Wochen/Tagen am Futter verändert habe.
    Habe ich vielleicht zu viel proteinhaltiges Kauzeugs gefüttert? Habe ich einen Gelenkzusatz gefüttert, der ggf. aus Rinder-und Schweineknorpel besteht? Enthält der Kräuter-Mix vielleicht Geschmacks-oder Trägerstoffe, wie z.B. Weizenstärke als Trennmittel?
    Wurde der Hund geimpft? Habe ich die nicht sichtbare Mengentoleranz von Eiweiß überschritten? Funktionieren Fleisch/Innereien-Rationen von 75-90% bei meinem Hund nicht?
    Benötigt mein Hund eine ganz andere Verteilung der (üblichen) Mengen von Protein, Fett und KH? Füttere ich ausreichend essentielle Fettsäuren, wie sie in pflanzlichen Ölen vorkommen?

    Dafür braucht man keine 10 Jahre. Das erfordert ein paar Ernährungsgrundlagen und ein geübtes Auge auf den Hund.

    Ich habe relativ schnell festgestellt, dass mein Hund nur eine gewisse Fleisch-und Kohlenhydratmenge toleriert. Die vorher "unsichtbare" Toleranzgrenze kann ich nun fast grammgenau bestimmen. Ich habe meinem Hund nicht meine eigene Vorstellungen aufgezwungen(.... von dem "was mir gefällt") oder angeblich als "artgerecht" verstanden wird, sondern die Ernährung seinen tatsächlichen, ganz individuellen Bedürfnissen angepasst.

    Insofern gehen meine Tipps und Ratschläge auch immer in diese Richtung. Natürlich bedeutet das auch ein "Ausprobieren von Möglichkeiten". Ich würde es vielleicht nicht "herumexperimentieren nennen. Ernährungsphysiologische Exzesse verbieten sich bei Allergikern/futtersensiblen Hunden von selbst.

    Wirst du ihr irgendetwas Spezielles, zB Bactisel zum Aufbau geben anschließend?

    Mal sehen. Die Verdauung ist bisher nicht beeinträchtigt....nur etwas langsamer. Hat sich jetzt aber auch gegeben.
    Ich denke, dass einige Bifidus platt sind und die müssen wieder hinein. Die Bifidus im Joghurt kommen leider nicht immer lebend im Darm an. Besser wären spezielle Kapseln. Dann sausen die wie kleine Astronauten durchs Gedärm und landen dort, wo sie hingehören.
    Tja....und speisen wollen die neuen Bewohner natürlich auch noch. Wenn die unverschämt werden, gibts `ne Klorolle und gut ist :D


    auch das der Darm sich erholt!

    Ich glaube, der war wirklich nur träge geworden durch zu wenig Bewegung. Ashley wollte im Thunder-Shirt nicht richtig laufen und ist immer nur mit angelegten Ohren herumgeschlichen.
    Heute wollte sie schon wieder hinter den Eichhörnchen her. Da wird dann auch jeglicher Schmerz ausgeschaltet.


    nichts vom Menschen Tisch füttern"

    .....dann klaut er eben :p

    Warum gibt man einem Hund Curry?

    Naja.....Curry ist eine britische Erfindung und eine Mischung aus Kurkuma und verschiedenen anderen Gewürzen.Ich persönlich setze auch lieber das einzelne Gewürz gezielt ein :smile:

    Natürlich ist es nicht besonders sinnvoll, Koriander oder Ingwerpulver übers Trofu zu streuen, aber in einem selbst gekochten Menü macht der Einsatz von Gewürzen durchaus Sinn. Sie erhöhen die Darmbeweglichkeit und regen durch ihre ätherischen Öle und Scharfstoffe die Ausschüttung von nützlichen Verdauungssäften an. Außerdem wird die Fettverdauung unterstützt.
    Viele Hunde mögen auch den Geschmack :smile:

    Hier gewöhnt sich das Gedärm langsam daran, dass ein Mitbewohner fehlt. Nach seltsamen Darmgeräuschen (....wie kaputte Domlager beim Auto ;) ) kommt jetzt alles zu Ruhe.
    Leider gab es irgendwo im Körper noch Entzündungswerte und somit wird die AB-Therapie verlängert. Die Ultraschalluntersuchung gestern war ok. Die Blutwerte auch. Die Narbe verheilt gut.

    Ashley ist etwas depressiv geworden......nach fast 3 Wochen an der Leine und das auch noch im mega-peinlichen Thunder-Shirt :D
    Gefuttert wurde heute noch Dose mit Pellkartoffeln und Gemüse. Der Appetit war immer gut.

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    Für morgen vorbereitet: Süßkartoffeln mit viel Gemüse :smile:

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