Darauf würde ich verzichten. Es muss keine großartige Futterumstellung sein. Erhöhte Harnstoffwerte stehen in Zusammenhang mit dem Verfüttern von bindegewebereicher Kauartikel wie Ochsenziemer, Kopfhaut.....auch Strossen o.ä. Die sind für viele Hunde schwer verdaulich und werden von Mikroorganismen im Darm fermentiert. Dabei entsteht Ammoniak.....was letztlich auch zu einer zusätzlichen Belastung der Nieren führen kann. Erhöhte Harnwerte sind ein Signal. Der Proteingehalt dieser Teile ist auch nicht zu unterschätzen.
Es gibt mit Sicherheit auch Alternativen, z.B. getrocknetes Muskelfleisch.
Silvester direkt gebe ich dann eine 225 mg am Morgen und 450 mg am Abend, das war in den letzten 2 Jahren sehr hilfreich.
Hier geht die Böllerei schon los Habe noch 5 Kapseln Zylkene (450mg) vorrätig. Eigentlich soll man ja schon ein paar Tage vorher mit der Gabe beginnen. Na ja.....vielleicht morgen 2 Kapseln und Silvester dann die anderen 3. Kann man nicht überdosieren, oder?
Gekocht wurde heute eine ordentliche Hühnerkeule, dazu Basmatireis, Zucchini, Linsen( Dose), Apfel, Hauch Ingwer, Petersilie, Walnussöl und etwas Kümmel
Bei Pepper wurde im Spätsommer ja eine Herzerkankung festgestellt. Seitdem füttere ich u.a. Taurin zu. Jetzt ist mir beim Belesen wieder aufgefallen, dass verschiedene Quellen (u.a. M/Z) eine Vitamin E Zufuhr von 2mg/kg Hund bei Herzerkungen empfehlen.
Hi
Ich habe im Bereich Kardiologie ein wenig recherchiert......und ein großes wissenschaftliches Gewurschtel rund um Sinn und Unsinn von Vitaminen und Supplementen vorgefunden Letztlich gibt es wenige überzeugende Daten. Weder in der Human - noch in der Veterinärmedizin. Es gibt Experten, die meinen, dass eine "ausgewogene Ernährung" in der Therapie völlig ausreicht und andere stellen schon den Begriff "ausgewogene Ernährung" als unbelegtes Dogma in Frage. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hält eigentlich nur die Gabe von Coenzym Q 10 für sicher bei einer Herzinsuffizienz. Die Datenlage für andere Substanzen wäre weniger klar.
Beim Hund wird auch herumexperimentiert.....mit Vitamin E und Selen (...in der Kombination) oder mit marinen Omega-3-FS (marinen nicht marinierten! ) Den Artikel aus dem M/Z habe ich auch gelesen. Stammt zwar aus einer Neuauflage, aber insgesamt doch aus alten Beständen bzw. älterem Wissensstand.
Beantworten kann ich deine Frage nicht. Ich würde wohl meinen TA über Q10 befragen....auch wenn der blöde grinst....von wegen Faltenkiller oder so
Ist noch kein Erdnussbutterkeks-Meister vom Himmel gefallen
Die Kekse enthalten sehr viel Fett. Insofern sollte nicht zu wenig Mehl verwendet werden. Perfekt ist der Teig, wenn er nicht mehr an den Fingern klebt. Im Ofen müssen die Kekse gut "durchgebacken" werden.....und ganz wichtig.....an der Luft austrocknen. Gelagert werden meine Kekse in einem offenen Weidenkorb und ranzig wurden die noch nie. Sind aber auch schnell weggefuttert Auch wichtig: Lieber öfter mal ein Blech backen als auf Vorrat. Wir backen ja ohne Konservierungsstoffe und so ein Blech frischer Kekse ist ja wirklich schnell gemacht.
Hier gabs für die Köchin die letzten Tage auch bloß Thymiantee und damit der Hund nicht angesteckt wird, landete ( wie kann es anders sein ) auch eine Hühnersuppe im Napf.
aber selbst Kräuter und Gewürze sollten ja mit Bedacht eingesetzt werden
Auf jeden Fall In der Naturmedizin werden ja schon eine Weile bestimmte Gewürzmischungen bei Arthrosen/Gelenkbeschwerden eingesetzt. Hier interessante Infos:
Gewürze....insbesondere die etwas schärferen, verbessern nachweislich die Durchblutung der Gelenkschleimhaut. Gezielt eingesetzt und sparsam dosiert praktiziere ich das ja schon eine Weile. Ob`s geholfen hat oder ob mein Hund nur "gute Gene" hat....wer weiß, aber sie spurtet wie ein junger Hund
Hi Ich persönlich würde kein Nahrungsergänzungsmittel bedenkenlos füttern. Hinter vielen Studien, die eine hohe Wirksamkeit von diesem und jenem Produkt bestätigen, steht ein Pharmakonzern, der viel Geld für "wissenschaftliche" Studien investiert.....mit dem Ergebnis, dass sein Produkt das Beste ist. Besonders auf angeblichen "medizinischen" Seiten im Netz sollte man wachsam sein.
Richtig ist, dass bezüglich der Regeneration und/oder der Chondrogenese wissenschaftliche Ansätze bestehen. Die in-vitro ( Reagenzglas) können aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf in-vivo-Situationen übertragen werden. Das bedeutet, dass es z.Zt. kein Nahrungsergänzungsmittel gibt, das man im Rahmen einer "diabetischen Behandlung von ungenügender Knorpelbildung in den Gelenken" sicher einsetzen kann. Gegen eine Zurückbildung der Knorpelschicht mit zunehmenden Alter kann man mit handelsüblichen Kapseln nix tun. Das ist Wunschdenken. Bedenklich für den Hund finde ich auch Kombinationspräparate, die mit "Vitaminen und Mineralstoffen" abgerundet werden. Viele dieser Produkte sind für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gar nicht zugelassen.....wegen fehlender Daten und bestehender Unsicherheiten. Das betrifft laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) besonders Mangan. Die empfohlene Tagesmenge obliegt dem Hersteller und wird nirgendswo geregelt. Für den Hund sowieso nicht.
Es wäre wirklich toll.....und die "Erfindung des Jungbrunnens" gegen den physiologischen Altersprozess, wenn so ein Produkt das hält, was es verspricht
Es gibt allerdings auch andere Ansätze:
Die Arthrose-Therapie orientiert sich z.B. an 3 Zielen: Erhaltung der Gelenkfunktion Schmerzreduktion Aufhalten der Knorpelzerstörung
Oft sind eine Gewichtsreduktion, Kräftigung der gelenkumgreifenden Muskulatur und eine gleichförmige, belastungsarme Bewegung der Gelenke wirksame Hilfen....bevor medikamentös therapiert wird.
Beim älteren Hund kann das bedeuten: Regelmäßige Gewichtskontrollen und den Hund eher "schlank" halten. Das verhindert den statischen Druck auf den Knorpel. Gleichmäßige Bewegungen, wie regelmäßiges Schwimmen. Auf Hunde-bzw.Leistungssport aufgrund abrupter Beschleunigungen und schnellen Richtungswechseln verzichten.
Tja....mir ist dieses ganze Drogeriezeugs nix, aber das muss eben Jeder für sich selbst entscheiden. Muss hier auch nicht weiter diskutiert werden
Ich habe mir vorgenommen, nochmal Kekse vor Weihnachten zu backen. Deine @Audrey II sehen immer so lecker aus.
.....und sind blitzschnell gemacht. Ich persönlich finde Kekse backen gerade bei Stress sehr entspannend. Schon vom Duft her. Gibt gleich ein wohliges Gefühl. Geht dem Hund auch so
Ich backe inzwischen alle Leckerlis für den Hund selbst. Das Angebot an Industrie-Keksen ist zwar groß, aber die Zusammensetzung ist trotz großartiger Werbeversprechen, wie "mit Liebe gebacken" o.ä. für meinen Anspruch an ein gutes Produkt........hundsmiserabel Hier ein Beispiel: Zusammensetzung
Ich verwende kaum mehr als 3-4 Zutaten wie ein hochwertiges Mehl, vielleicht noch Haferflocken, Nüsse, Honig, Joghurt oder Quark. Die Kekse sind immer vegetarisch. Nicht weil ich da irgendwie überkandidelt zwanghaft "gesund" füttern will, sondern weil mein Hund keine Extra Portion Fleisch benötigt. Dann könnte ich ja gleich Buletten machen Die Kekse werden so auch schön knusprig und lange haltbar.
Schmecken tun sie natürlich auch. Ganz ohne "Rindergeschmack" oder sonstwie überflüssiges Zeugs. Ashleys Hundefreunde sind eigentlich überzeugte Fleischfresser, aber so ein Quark-Honig-Keks weckt da plötzlich fast vergessene Geschmacksnerven.....yummyummy
Das hier sind Kekse aus Roggenmehl. Die sind sehr viel gröber als mit Weizenmehl gebacken und liefern noch ein paar Ballaststoffe dazu.
Hi Darf ich mal fragen, um welchen Test es sich handelte? Ich habe ja vor 3 Jahren auch einen Test machen lassen und zwar Futtermittel IgE und IgG ( Sensitest von Laboklin). IgE = Sofort- Reaktion IgG = verzögerte Reaktion ( oftmals auch abhängig von Menge und Häufigkeit der gefütterten Nahrungsmittel)
Interessant sind aber die unterschiedlichen Reaktionsklassen (RK) 0 keine Antikörper
1 sehr geringer Nachweis von Antikörpern
2 geringer Nachweis
3 mittlerer Nachweis
4 starker Nachweis
5 sehr starker Nachweis
Mir wurde geraten, nur Nahrungsmittel der RK 0 zu füttern. Ist das nicht möglich ( aus unterschiedlichen Gründen), dann können die Safer durchaus mit niedrigen Reaktionsklassen kombiniert werden. Auf jeden Fall soll bei der Zusammenstellung der Nahrung auf sämtliche Futterbestandteileverzichtet werden, die mit einer RK >2 gemessen wurden.
Bei der IgE-Messung (....also da geht das Jucken auch gleich los), "nullten" nur Ente, Rothirsch und Kartoffeln. Zum Glück wurden alle anderen Nahrungsmittel nur bis RK 2 gemessen. Insofern kann ich noch gut kombinieren, muss aber auf die Mengen und die Häufigkeit achten. Damit komme ich gut klar.