Beiträge von Audrey II

    Hi,
    nach meinen Erfahrungen ist eine Läufigkeit mit 11 Wochen wohl eher unwahrscheinlich ;)
    Meine Hündinnen wurden sehr unterschiedlich läufig. In der Regel 2x im Jahr.
    Die ganz "Frühreifen" auch schon mal mit 5 Monaten, kommt immer auf den Zyklus der Hündin an. Manchmal ist die erste Läufigkeit als solche gar nicht zu erkennen, die Rüden sind nicht besonders interessiert, kaum Blut , kein Dauerpinkeln ( Markieren ) kaum Schwellungen......
    Wahrscheinlich hat die "Zahnfee" zugeschlagen :D

    @ Cerridwen
    ja genau, das haben wir heute gemacht :smile:
    Wir waren auf den Feldern bei Mahlow, junger Staff zum Toben mit dabei, ganz viel Herumrennen und zwischendurch kleine Übungen. Hat prima geklappt und Ashley war glücklich.....
    Übrigens jagd sie die Enten, Eichhörnchen etc. eben NICHT mit meiner Erlaubnis.....deswegen ja der Thread ;)
    Bei den Wildschweinen weiß ich noch nicht, wie Ashley reagieren wird. Ihre Vorgängerin konnte ich immer sofort zurückrufen. Heute morgen sind uns keine begegnet......
    Und was die Einzelübungen angeht: Klar verstehe ich schon, daß alle anderen warten müssen, aber ich finde, dann kommt der Auslauf einfach zu kurz. Ashley wäre ja gar nicht müde, wenn sie nur im Schritt durch den Wald tippeln dürfte.....die würde sich ja total langweilen.
    Über die Felder zu rasen hat ihr jedenfalls gut getan, danach noch schwimmen, dann wieder herumtoben, also 2 Stunden braucht sie wohl bis zur Erschöpfung, danach waren ihr auch die Krähen egal :D

    @ staffy
    man mag es kaum glauben, aber es gibt hier tatsächlich Hundetrainer, die mit sehr fragwürdigen Methoden arbeiten :o
    Hundeauslauf und Training nennt sich das, und da läuft dann Jemand mit 10-12 Hunden ( ! ) durch den Wald und versucht, die Kontrolle zu behalten. Ausbrecher werden an der Schleppleine mit massiven Ruck in die Schranken gewiesen, andere müssen ewig lange in der "Sitz-Position" ausharren, bis der Trainer das Kommando zum Weiterlaufen gibt. Alle Hund laufen fast immer bei Fuß, von Herumtollen keine Spur :/
    Wie gesagt, es nennt sich Hundeauslauf.......und wie dieser Mensch mit so vielen Hunden überhaupt spezielle Einzelübungen ausführen kann, ist mir auch schleierhaft ! Das geht eben nicht, daher auch diese permanenten Maßregelungen!
    Für HH sieht das natürlich toll aus......eine Meute wohlerzogener Hunde, die sich immer brav um den Rudelführer sammeln. Ich finde, die Hunde sehen eingeschüchtert aus......
    Naja, mit der Ashley war ich heute morgen im Wald. Ihr Lauf-Radius wird schon immer größer, aber sie haut nicht ab! Wir haben hier in den Auslaufgebieten weder Hasen noch Rehe, aber sie ist ja auch mehr auf "Geflügel" fixiert. Wildschweinkontakt hatten wir noch nicht :D
    Heute hatte ich den Eindruck, sie will einfach nur rennen........ohne eine Spur in der Nase! Sie saust die Reitwege entlang, hin und her und will sich einfach nur auspowern. Bevor ich mich mit dem AJT beschäftige, versuche ich mal, meinen Hund müde zu bekommen......vielleicht funktioniert es ja ;)

    Hi,
    also die Ashley habe ich erst 1 Jahr. Sie stammt aus einem spanischen Tierheim und ist die ersten Monate nur mit eingekniffenen Schwanz gelaufen :sad2:
    In der Hundeschule konnte sie sich nicht auf meine Kommandos konzentrieren....zu groß war die Angst. Zu viele Menschen, Hunde und neue Eindrücke und noch keine Bindung zu mir. Das ging also schief :/
    Ich habe die Huschu dann abgebrochen und selbst in aller Ruhe mit ihr geübt. Sie hat schnell gelernt , lief bald ohne Leine neben mir und blieb an der Straße stehen, wenn ich das Kommando gab. Die ersten Anzeichen, daß sich da was ändern könnte, habe ich leider übersehen......
    Dann ging alles rasend schnell...die Enten, die Eichhörnchen und Vögel, jedes Geräusch, Schnattern und Quaken lässt sie losspurten. Allerdings verschwindet sie nicht stundenlang, sondern kommt nach dem Aufscheuchen gleich wieder :roll: .....aber es kann eben auch mal eine Straße dazwischen sein !
    Ablenkung habe ich auch versucht, aber Bälle und Dummys interessieren sie nicht .....ablegen, werfen und Kommando "lauf" , nix funktioniert, sie starrt in die Luft und fixiert alles, was da fliegt!
    Vielleicht sollte ich es doch noch einmal mit einer guten Hundeschule probieren, aber die vielen unterschiedlichen Methoden finde ich nicht wirklich hilfreich und Gewalt, wie Stachel, Würger oder ( verbotenerweise Tele-Takt ) lehne ich ab, obwohl es immer noch Trainer gibt, die sagen, einmal richtig angewendet und der Hund jagd nie wieder :erschreckt:
    Naja....nicht mit uns, es muß auch anders gehen !

    staffy
    uii, er hört oder nicht ist wie schwarz oder weiß :smile:
    Also wenn ich mir hier die Jagdhund-Threads anschaue, ist da schon ein Unterschied zwischen Grundgehorsam und AJT.....aber jeder definiert auch Grundgehorsam anders:
    Für mich bedeutet es, daß mein Hund alle Grundkommandos kennt ( Sitz, Platz, Fuß, Aus , nein , hier.....) und sie auch befolgt. Trotzdem kann ich nie ausschließen, daß auch mal ein Befehl ignoriert wird! Ist ja ein Tier und kein Roboter :roll:
    Gerade in dieser Junghund-Phase wird Erziehung oft zum Machtspielchen und Konsequenz fordert hohen Einsatz, aber bisher hatte ich auch keine Probleme.
    Wenn es keinen Unterschied zwischen AJT und Grundgehorsam gibt, wozu dann die vielen Intensiv-Kurse, Literatur und Fachseminare :???:
    Ist mir irgendwie zu einfach....der Hund muß nur hören und alles ist gut !
    In der Regel funktioniert das wohl selten bei den Jägern.....

    Hi,
    klingt erstmal ziemlich blöd , die Frage......aber ich habe mit meinen Hunden sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht :roll:
    Ich hatte 2 Schäferhund-Mixe, die als Junghunde alles gejagd haben, was ihnen vor die Schnauze kam. Ungefähr mit 3 -4 Jahren haben sie damit aufgehört und sich an ihre Wach- und Schutzfunktion "erinnert" und das blieb auch so bis ins hohe Alter. Jetzt habe ich wieder einen Junghund, der gerade das Jagen entdeckt, auch wieder einen Schäferhund-Mix( ....vermutlich mit Galgo :???: ) und diesmal bin ich mir nicht so sicher, ob der Jagdtrieb nur auf die "Pupertät" und Jugend zurückzuführen ist, denn wenn der Galgo im Verhalten überwiegt, habe ich wohl ein Problem!
    Frage an die Jagdhund-Spezialisten: Reicht es aus, den Grundgehorsam zu intensivieren und abzuwarten oder muß sofort ein Anti-Jagdtraining her?
    Ashley ist 2 Jahre alt , intelligent und vielleicht auch etwas geistig unterfordert. Für Agility ist sie zu groß ( ca. 68cm Schulterhöhe ), und leider bin auch berufsbedingt zeitlich eingeschränkt, so daß auch Vereinsarbeit schwierig wird. Wir laufen viel durch die Auslaufgebiete und sie tobt auch mit anderen Hunden herum, aber das Jagen wird für sie immer interessanter :/
    Was tun ???

    @Martim
    also, meine Ashley liegt auch manchmal vor der Wohnungstür. Poltert Irgendwer im Hausflur herum hebt sie nur den Kopf , macht leise " wuff" und schaut mich an. Ich sage dann " ist alles o.k." und sie schläft weiter :smile:
    Aufpassen ist eben Hundejob und so lange sie mich nur auf etwas aufmerksam macht, stört mich das nicht......Übrigens geht sie morgens auch als Erste aus der Tür :p .....weil ich es ihr erlaube, denn sie will mich nun wirklich nicht versklaven, sondern wartet bis ich abgeschlossen habe und dann gehen wir gemeinsam. So what :rollsmile:
    Gruß

    Hi,
    ich habe einen Galgo-Mix von ca. 70cm Schulterhöhe :smile:
    Da ich schon immer Hunde hatte, verfüge ich über eine relativ gute Grundausstattung:
    Nylon-Halsband ( waschbar) + Nylon-Leine
    K9-Geschirr ( für die Spaziergänge durch die Stadt )
    Schleppleine ( 10 m) für unsichere Hunde und Jäger
    div. waschbare Decken
    Weidenkorb......den Ashley aber verschmäht! Sie schläft auf dem Sofa....
    Doppelnapf ( ich habe einen höhenverstellbaren)
    Spielzeug
    Für Futter gebe ich bei dieser Größe etwa 50€ im Monat aus.
    Haftpflicht im Jahr bei der Agila 50€
    Hundsteuer im Jahr 120€ ( Berlin )
    Eine Hundekrankenversicherung hatte ich bei Ashleys Vorgängerin, muß aber nicht sein ( ca. 60€ im Monat )....zu teuer, aber eine OP- Versicherung halte ich auch für sinnvoll
    Hundesicherung im Auto ist ja Pflicht....ich habe ein Stahlgitter einbauen lassen, hält jetzt aber schon 10 Jahre
    Tierarztkosten nicht unterschätzen! Ich habe einen 1.Hilfe-Kurs für Hunde gemacht :D und versorge kleine Wunden selbst
    Ich glaube, daß ein großer Hund gar nicht so viel mehr im Unterhalt kostet als ein kleiner......auch Urlaubsdomizile gibts inzwischen mit Hund kostengünstig, also dann.....viel Spaß :gut:

    Hi,
    ich habe auch einen Hund aus dem Tierheim und denke, daß auch die "Altlasten" eine Rolle spielen können........Mit 10 Monaten hat ein Hund schon eine Menge erlebt, die Prägungsphase ist abgeschlossen und viele schlechte Erfahrungen mit Menschen ( Männern!) kommen vielleicht noch auch noch dazu. Tierheimhunde binden sich manchmal auch nur an eine Bezugsperson und genau die wollen sie behalten und beschützen :smile:
    Vielleicht sollte dein Mann doch eher versuchen, das Vertrauen eures Hundes zu gewinnen, als zu schimpfen........und auf keinen Fall bedrängen!
    Ignorieren hilft auch manchmal......ein freundliches " Begrüßungswort" und nichts weiter. Der Hund muß lernen, daß es normal ist, wenn da noch jemand kommt :roll:
    In der Regel brauchen Tierheimhunde etwas länger.....für alles! Meine alte Schäfi-Hündin Gina hatte monatelang alles angebellt, was nur komisch geguckt hat :p .....wie gesagt, die "Altlasten"......

    Gruß

    Kruemelkeks
    Hi,
    prima....deine Aufmerksamkeit :smile: Ein Hund , der sich im Kreis dreht und in seinen Schwanz beißt zeigt eine schwere Verhaltensstörung vergleichbar mit dem Hospilalismus beim Menschen. Stereotype Handlungen, also ständiges Wiederholen bestimmter Bewegungen, können autoaggressives Verhalten auslösen,was heißt.....irgendwann benagt der arme Hund seine Körperteile und soweit sollte es nicht kommen :roll:
    Wenn du dich traust.....mach eine Anzeige, der MUSS immer nachgegangen werden! Kleiner Video-Film wäre auch hilfreich......und such dir Hilfe bei den Tierschutzorgas. Allein ist so was schwierig durchzuziehen, denn wenn für die meisten Leute Zwingerhaltung in Ordnung ist, wirst du wenig Verständnis finden :sad2:
    Ich wünsche dir den Mut dazu.....tu es für die Tiere !!