Beiträge von Audrey II

    @Sineund Amy
    .....ohje, kann diese Aussagen nur mit deiner Jugend entschuldigen :roll:
    Es kann doch nicht dein Ernst sein, nur weil Du schlechte Erfahrungen mit 1 oder 2 Schäferhunden hattest, soll die gesamte Rasse samt Mischlingen auf den Index :headbash:
    Persönliche Rache ist hier nun wirklich nicht angebracht, auch wenn die Wut tief sitzt........es wäre einfach nicht gerecht!!!
    Rasselisten können übrigens beliebig erweitert oder ausgetauscht werden....
    :kopfklatsch:

    @ Katja-Mausi
    ....genauso ist es! Es geht bei diesen Listen nämlich nicht nur um die Hunde, sondern auch um massive Aberkennung von Grundrechten :roll:
    In Berlin gab es Fälle, wo die Polizei Wohnungstüren eingetreten hat, vor den Augen der Familie den Hund erschossen ( ...der natürlich nur normalen Wachinstinkt gezeigt hat) und wo aus ganz normalen Bürgern plötzlich Kriminelle wurden :headbash:
    Wo Kinder in der Schule gehänselt wurden und kein Kind mehr zum Spielen kommen durfte, weil die Familie einen Staff besaß....
    Wo in Kreuzberg ein Bullterrier mit Benzin übergossen wurde, nur weil er auf der Liste stand und Parolen gebrüllt wurden, wie " nur ein toter Kampfhund ist ein guter Kampfhund"
    Ich wünsche niemandem diese Zeit wieder zurück und die HH, die einzelne Rassen gerne auf der Liste hätten, sollten darüber nachdenken, was es für viele unschuldige Hunde und deren Familien bedeuten kann, so angefeindet und ausgegrenzt leben zu müssen :fluch:
    Ach ja,.....man könnte sich ja auch von dem Tier trennen, wenn es so viele Probleme bereitet......aber die meisten Listenhunde sind ganz normale Familienhunde, und wie bitte erkläre ich meinem Kind, daß der geliebte Kumpel auf Nimmerwiedersehen im Tierhimmel landet!!!
    Genauso ist es 2002 mit Staff und Co. abgelaufen.........

    Hi,
    ich glaube sogar, daß gar nicht so viele HH über diese Rasselisten empört sind :roll:
    Es gibt nämlich auch " Hundefreunde", die froh wären, wenn Bullterrier, Schäferhund und Co. für immer hinter ( Maulkorb)Gittern verschwinden würden. Die jahrelange infame Hetze der Medien hat nämlich Wirkung gezeigt....und festgefahrene Ansichten über Feindbilder lassen sich nur schwer entkräften :headbash:

    @ rotti-frauchen
    ....es gibt in Deutschland über 5 Millionen Hundebesitzer :roll:
    Zusammengeschlossen zu EINEM Verein könnte man sich die besten Anwälte der Welt leisten und jede blödsinnige Behörden-Verordnung kippen!
    Warum funktioniert das nicht? Weil nämlich die meisten HH keine Hunde lieben, sondern ausschließlich einen einzigen: DEN EIGENEN :headbash:

    LG

    Hi,
    allein kann man gar nichts ausrichten :roll:
    Viele Berliner Hundefreunde haben sich 2002 zusammengeschlossen und gemeinsam gegen die Pläne des Senats protestiert! Allerdings erwiesen sich die Gespräche zwischen den Politikern der großen Parteien und den Interessenvertretern der Hundehalter als bloße Scheindebatten und sämtliche Sachargumente der HH wurden sehr schnell wieder "vergessen" :|
    Ein starker Verbündeter wie z.B. der VDH wäre hilfreich gewesen, aber der hat sich nur für seine Mitglieder interessiert und sich dezent aus der Sache `rausgehalten.....Ein Armutszeugnis für einen Verband, der sich eigentlich für alle Hund einsetzen sollte :/
    Und dann gibts ja auch noch die vielen HH, die einen persönlichen Rachefeldzug gegen den DSH führen und ihn liebend gern auf den Index setzen würden (....hat mich übrigens sehr erschreckt, wie subjektiv dieses Thema hier diskutiert wird) und so lange die HH untereinander zerstritten sind und unsinnige Rasseverbote tolerieren, werden die Mißstände bleiben :headbash:

    @ dasaennchen
    es stimmt nicht, daß damals nichts gegen die neuen Hundeverordnungen getan wurde. Hier in Berlin gab es sehr viel Engagement von HH verschiedener Rassen, die sich aktiv in die politische Diskussion eingebracht haben und sich gegen Diskrimminierung und medienwirksame Kampagnen hundefeindlicher Gruppierungen wehrten :roll:
    Bürgerinitiativen und Vereine versuchten die überzogenen Maßnahmen des Berliner Senats gegen (Listen) Hunde und ihre Halter auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen.
    Leider waren bei den politisch Verantwortlichen die Positionen nach wie vor verhärtet, was zu einem langen "Nervenkrieg" führte.
    35 Berliner HH hatten gegen die bestehende Berliner HundeVO eine Verfassungsbeschwerde eingelegt, es gab unzählige Protestveranstaltungen und Pressetermine......mit kleinen Erfolgen: der Rottweiler steht in Berlin nicht mehr auf dem Index und wir haben keinen generellen Leinenzwang :gut: