Gab schon Geschichten, da wurde dem Mann Chappi als Gulasch serviert, und er hat es nicht gemerkt 🙈😂
Beiträge von martina.s
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Hallo liebe Herzhundepfleger
Wie haltet ihr es mit Gassirunden für eure gehandicapten Hunde? Gerade jetzt zum Sommer bin ich sehr verunsichert und befürchte, dass Speedy sich übernimmt und ich ihn bremsen muss.
Er läuft immer noch sehr gerne und freut sich unheimlich, wenn es losgeht. Aber nach spätestens 500 m hechelt er und ich "zwinge" ihn zu langsamer Gangart oder lass ihn Leckerli im Gras suchen, damit er stehen bleibt. Seinen Hundebuggy akzeptiert er im direkten Umfeld nicht.....da erinnert er mich an meine Oma....wo man sie kannte, wurde der Rollator nicht benutzt....
Er hat sich von seinem Lungenödem vor 4 Wochen gut erholt, ist seitdem aber ruhiger und insgesamt "älter" geworden. Ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll.
Mein Plan ist im Moment, dass ich nur morgens eine kleine Runde mit ihm mache und ansonsten Garten. Er schläft auch sehr viel. Meine Freundin findet es doof, dass ich nicht mehr mit ihr zusammen laufen will, sie hat eine 7 jährige kleine Hündin und ich weiß, dass Speedy vor anderen Hunden keine Schwäche zeigen wird und sich deswegen übernehmen könnte. Sie meint, ich nehme ihm Lebensqualität, wenn er nicht mehr mit anderen Hunden zusammen laufen soll. Speedy hat sich aber nie etwas aus anderen Hunden gemacht, die Hündin akzeptiert er - aber mehr auch nicht.
Was ist nun richtig?
Liebe Grüße
Chrissi mit Speedy
Unabhängig davon ob ein Hund gehandicapt ist, oder auch nicht, sollte man die längeren Gassirunden bei Hitze eh auf die früher Morgenstunden und späten Abendstunden verlegen...
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Manchmal weiß ich nicht, was ich bin. Einerseits finde ich, bin ich in Sachen Ernährung, Gesundheit, Auslastung und Erziehung einfach nur konsequent und gewillt, auf dem neusten Stand der Dinge zu bleiben. Und da auch stolz drauf, weil ich sehr ländlich lebe und die meisten Hundehalter sich hier einen feuchten Dreck um ihre Hunde scheren. Die sind halt da, sterben aber dann auch früh an unentdecktem Zeug, oder leiden bis ins hohe Alter, weil sie niemand ernst nimmt. Werden fett, weil 3x die Woche kurzer Spaziergang und sonst nur Garten, oder oder... Dass ich da so hinterher bin, erfordert nun mal viel Zeit und Recherche, aber gleichzeitig bin ich dazu auch gezwungen, weil meine Hunde zum Teil chronische Krankheiten + Verhaltensmacken haben und schon deshalb keine 'Nebenherläufer' sind.
Bei meiner Familie / Verwandtschaft stoße ich da auf taube Ohren, die finden mich vollkommen übertrieben im Umgang mit den Hunden. Dabei geht es um Dinge, die ich normal und richtig finde.
Beispiele:
- Ich komme nicht mehr auf Familienfeiern, wenn kleine Kinder oder übergriffige Erwachsene aus der Verwandtschaft anwesend sind, die den Umgang mit Hund nicht gelernt haben. Mir ist es zu blöd, ständig Kind/Mensch und Hund voneinander fernzuhalten, weil ich sonst dabei zusehen kann, wie der Hund am Ohr gepackt und das Kind ggf. gebissen wird. Nicht schön für beide Parteien, aber meine Familie lässt sowas einfach laufen à la 'da muss der Hund halt mal durch'. Gleiches Spiel mit meiner kleinen Hündin, die wahnsinnige Angst vor Kindern hat und nur auf der Flucht ist, wenn welche in der Nähe sind.
- Ich lasse die Hunde (vor allem wenn älter) regelmäßig beim Tierarzt checken. Unnötig, findet meine Familie. Dem Hund fehlt ja nix akut.
- Ich habe draußen beim Spaziergang eigentlich permanent den Fokus auf den Hunden. Ich kann mich schon nebenher unterhalten, aber mein Gegenüber muss halt wissen, dass ich mindestens mit einem Ohr und Auge trotzdem auch die Hunde scanne. Egal ob online oder offline. Warum ich das mache ist einfach, weil ich im Freilauf nicht möchte, dass sie unerlaubte Dinge tun und rechtzeitig eingreifen kann (Wege verlassen, zu Menschen laufen...). Und angeleint möchte ich sie nicht an der Leine / am Hals zuppeln, weil ich unaufmerksam bin, ich möchte mein Tempo anpassen, dass es der Kleinen nicht zu schnell ist, sehen ob sie irgendetwas stresst usw. Finden viele meiner Freunde unhöflich und unnötig von mir.
- In der Wohnung bin ich auch seeeehr oft mit meiner Aufmerksamkeit bei den Hunden. Bei der Kleinen, weil sie chronisch und gefühlt ständig Sodbrennen hat und ich da so gebrandmarkt bin, dass ich ständig gucken muss, wie es ihr grade geht. Bei der Großen, weil die mich gerne unauffällig stalkt und ich da konsequent bleiben will, deshalb schicke ich sie regelmäßig und eben nachhaltig für Auszeiten in ein anderes Zimmer. Auch das nervt meinen Partner (vor 'uns' hundelos, Hunde habe ich in die Beziehung gebracht) oft, kann er nicht verstehen.
- Ich wäge genau ab, wann ich wie lange ohne Hunde unterwegs bin, damit sie nicht zu viel alleine sind. Besser weniger, auch wenn ich weiß, dass sie sicher mal mehr vertragen könnten. Da bin ich auch so schlimm, weil meine Große phasenweise nicht alleine bleiben kann und wirklich schlimm Stress hat (jaulen, hecheln, speicheln, wandern). Und es bedeutet natürlich, dass ich auf einige Events verzichten muss. Auch das stößt bei meiner Familie und auch bei meinem Partner nicht immer auf Verständnis, sondern wieder eher zu 'da müssen se halt mal durch' Aussagen.
Also es ist schon so, dass sich ganz viele Gedanken, viel Zeit und viele Emotionen um die Hunde drehen bei mir. Und ich schwanke immer zwischen 'bin ich ein Helikopter Frauchen' oder 'bin ich einfach nur eine Hundebesitzerin, die auf die Bedürfnisse ihrer Hunde achtet'. Schwierig.
Kleines Beispiel, dass für mich wirklich in die Kategorie helikoptern geht wäre eine Freundin von mir. Deren Hund darf und durfte NIE von der Leine, weil der vorige Familienhund vom Auto überfahren wurde.
meine Hunde sind Unterwegs auch permanent an der Leine, ich würde mich deswegen aber nicht als Helikoptermutti bezeichnen 😉
Und Nein, bei mir wurde noch kein Hund überfahren, aber ich kenne etliche Fälle wo schlimmeres hätte verhindert werden können, wenn der Hund angeleint gewesen wäre...
Wenn die Hunde anderweitig genug Freilauf haben, bringt sie das zwischendurch mal anleinen nicht um...
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Im Juni wird hier ein Tibet-Terrier einziehen.
Vorgestern beim Besuch der 4 Wochen alten Welpen, wurde die Bitte geäußert, meinen Welpen, bei gegebener Zeit, mit zu eine Ausstellung nehmen und vorstellen zu dürfen. Ich bin da offen, werde aber erst einmal Tibis Entwicklung abwarten um zu entscheiden.
Da es mir wichtig ist, dass meine Hunde alles so früh wie möglich kennen (und notwendige Tricks entsprechend ihrer Veranlagung) lernen können, würde mich interessieren, was alles für den Ring notwendig ist, was ich in den Alltag mit einfließen lassen kann, wie ich es aufbaue.
Mir schwebt es so ähnlich vor, als wenn ich meinen Hund auf einen Sport vorbereiten möchte. Angebote seitens des Hundes nutzen und ausbauen.
Vor Jahrzehnten war ich mit meinem Bearded schon in einer großen Ausstellung, dann Präsentation zur Körung und mit meinen Mixen auch bei Ausstellungen. Da ich aber meine Hunde einfach so präsentiere wie sie sind (weder aufgestylt, noch extra gebadet (weil eh gepflegt), sie nicht extra hinstelle usw. wird das mit Tibi dann eine andere Herausforderung, da für die Zucht der Züchterin eine professioneller Präsentation wichtig sein könnte.
Was wird also für eine Präsentation gebraucht, welche Videos können empfohlen werden?
Guck Mal ob es bei euch Ringtraining gibt, da kann man mMn mehr mitnehmen als aus Videoclips...
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Gibt Hunde, die sind erst mit 1 Jahr wirklich Stubenrein...und mancher Hunde werden nie Stubenrein... Da passiert immer Mal ein Malheur...
Das ist aber definitiv nicht die Regel, solche Hunde sollten zuerst gründlichst tierärztlich untersucht werden. Gerade bei Junghunden müssen auch Anomalien der Blase ausgeschlossen werden. Zudem sollten solche Hunde auch Verhaltensmedizinisch abgeklärt werden, bevor man "immer mal ein Malheur" einfach so akteptiert.
Natürlich ist es nicht die Regel, sollte einem schon der Gesunde Menschenverstand sagen 😉
Aber dennoch sollte man das im Hinterkopf behalten...
Es gibt nichts was es nicht gibt, und nicht immer liegt ein Krankhafter Grund dahinter...
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Dann bin ich wohl die Ausnahme hier, trotz mehrerer Kurznasen bin ich keine Helikopter-Mutti ☺️
Habe aber auch noch nie Problemhunde gehabt, in keinerlei Hinsicht ❤️
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Gibt Hunde, die sind erst mit 1 Jahr wirklich Stubenrein...und mancher Hunde werden nie Stubenrein... Da passiert immer Mal ein Malheur...
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Ich würde gern wissen, ob ich einen 520€ Job schaffe
Wäre jmd/gern mehrere mit 520€(oder früher 450) bereit Ihre Erfahrung zu teilen u Fragen zu beantworten?
Gern per PN
Ganz lieben Dank im voraus!
Newstart2
ich bin seit Dezember 2018 in der ambulanten Betreuung (überwiegend Haushalt, aber nun ja, muss auch gemacht werden) tätig, im Minijob ☺️
Arbeitszeit kann ich nehmen wie es mir am besten passt... auch auf persönliche Belange usw wird eingegangen 👍
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Ich stand noch nie auf einer Warteliste. Meine Welpen waren zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme alle schon geboren (oder zumindest kurz davor) oder schon (fast) im Abgabealter und noch übrig.
das unterschreib ich Mal so, weil hier genauso 👍
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Mein aufrichtiges Beileid, und viel Kraft