Mh.
Meine Hündin ist eine Arbeitsrasse. Die ist seit Jahrhunderten darauf selektiert, wahlweise bei -30 Grad an der Kette ohne Unterstand oder Decke zu leben (mit Kurzhaar) oder bei >+30 Grad am Pferd zu laufen, auch mal um die 40 km am Tag, inklusive Höchstleistungen im Einsatz.
Hunde, die erfrieren, kommen genau so auf den Müll, wie Hunde, sie unterwegs im Sommer zusammenbrechen (die bleiben halt liegen) und Hunde, die die Arbeit verweigern, werden getötet.
Damit stehen sie dem Genpool nicht mehr zur Verfügung.
Ich gehe also fix davon aus, dass es eine Selektion auf Witterungstoleranz gibt. Und sei es, dass dies nur beinhaltet, dass die Hunde nach Höchstleistungen, bei denen sie körperlich über ihre Grenzen hinaus gehen, schnell genug von selbst regenerieren können.
Kein Jagdhund darf im Einsatz sagen "och, nö, hol mal das Kaninchen/Reh/Wolf/Whatever alleine" und kein Hütehund kann sich leisten, die Arbeit zu verweigern und den Hirte die Rinder/Schafe selbst holen zu lassen. Und/oder im Anschluss zu sterben.
Finde es schwierig, da NICHT von Selektion auszugehen.