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Beiträge von Grisou

    Zitat von "Joco und Co"

    Hallo zusammen,


    seit einigen Wochen schleppe ich das nun mit mir herum und heute nervte diese Frau wieder, sodass ich jetzt mal Eure Meinung hören muss.


    ...
    Sagt mir, dass ich eine Macke habe, weil ich mir das so zu Herzen nehme.


    Okay.


    Du hast ne Macke.


    :D


    Der Spruch war gut, Kompliment

    Zitat von "Juline"

    Hallo Grisou,


    das sind natürlich bittere Erfahrungen.
    Dann frage ich mich nun, ob das die Regel ist und wenn ja, ob es nicht die Pflicht der Tierärzte ist, den Halter darauf hinzuweisen...? Und ihm evtl. sogar zur Einschläferung zu raten... so schrecklich das auch ist, für alle Beteiligten.


    Es gibt TÄ. für die ist ein Hund, und vor allem ein sterbenskranker Hund, eine sprudelnde Geldquelle. (Ich erinnere an den Kastrationswahn mancher TÄ).
    Bitte unterstelle nicht jedem Doc eine saubere Moral, da gibts Raubritter und Gute, wie bei Kaufleuten und Kneipiers.


    Ich kann nur auf meine Erfahrungn verweisen und meine damaligen Kontakte mit der TiHo in Hannover.

    :D


    Ihr mit euren Luxusgeschöpfen....


    :D


    Lasst Papa mal....


    Hundehaltung war bis vor ca. 150 Jahren reine Nutztierhaltung, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen.


    Etwa um 1800 bildeten sich die ersten kynologischen Vereine, die eine Hundezucht mit gemeinsamer Zielsetzung betrieben. Diese Vereine agierten anfangs sehr regional, so ist z.B. bei Deutsch - Kurzhaar (DK) der schwerere Lemgoer Schlag bekannt, bei den Hannoverschen Schweißhunden die zwei unterschiedlich schweren Harz - und Heideschläge.


    Die Hunde entstanden planmässig, ein beredtes Beispiel dafür ist bei den Jagdhunden der Pudelpointer (PP) oder zufällig wie der Deutsch - Drahthaar, eine Mischung aus PP, Stichelhaar (DS), Griffon (GR) und DK.
    Da man sich der Erfahrung aus der Tierzucht bediente und auf Mutterlinien züchtete, egaben sich sehr schnell einheitliche Typen. die dann weiter ausgebaut wurden. So war z.B. der DD Ende des 19. Jahrhunderts ein rel. einheitlicher Typ, der sich aber phänotypisch in die Mutterlinien (DK,PP,DS und GR) teilte, was bis heute so geblieben ist


    Die Selektion dabei war restriktiv. Die Hunde wurden gnadenlos auf Leistung geprüft, was nicht den Anforderungen genügte, starb an Ort und Stelle. Von den Würfen, die mein Großonkel zog, überlebten im Regelfall ein bis zwei Hunde das erste Jahr.


    Damit wird klar, warum die sog. alten Rassen züchterisch so wertvoll und wesens - und leistungsmäßig so hervorragend sind. Das können junge Züchtungen nicht leisten. Einfacher gesagt: Wenn man einen Weimaraner mit einem Weimaraner paart, kommt immer ein Weimaraner raus. Bei einem Balaka weiß man dagegen nie, was raus kommt.


    Das ist übrigens auch der Grund, warum Jagdhunde auch bei Nichtjägern so beliebt sind. Weil sie eben so durchgezüchtet sind, hat die gesamte Population ganz bestimmte gemeinsame Eigenschaften, die man problemlos auch dem Welpen unterstellen, den man sich aussucht.


    Gefährlich wird es ganz schnell, wenn man die Pfade züchterischer Tradition verlässt. So hat man in den vergangenen 2 bis 3 Jahrzehnten versucht, einige Rassen "alltagstauglich" zu machen und hat dabei vergessen, daß man zwar bestimmte Merkmale züchterisch verstärken, aber nicht unerwünschte Merkmale so einfach auskreuzen kann. Man nimmt dabei immer ein ganzes "Paket" von Eigenschaften weg, was bei Gebrauchshunden fatale Folgen haben kann.

    Ich habe 2 Hunde an Leberkrebs verloren. Die Diagnosen wurden gestellt, als die Hunde plötzlich an Gewicht verloren.


    1. Fall
    Ich hatte einen Termin an der TiHo zwecks weiterer Vorgehensweise. Zwei Nächte vorher bekam die Hündin nachts so massive Schmerzen, daß sie aggressiv wurde und schrie. Das Eintreffen des Tierarzts hat sie nicht mehr erlebt.


    2. Fall
    Gleiche Diagnose nach dramat. Gewichtsverlust. Der Rüde hatte zum Schluß extreme Schmrzen und ist mir innerhalb weniger Minuten unter den Händen verblutet.



    Fazit. Meine Hunde werden bei dem Befund nicht operiert oder lange therapiert, da sie keine Perspektiven mehr haben. Also lasse ich sie nicht lange leiden, sondern nehme ihnen vorher das Leben.

    Ah ja, da kommts her.


    Ein bekannter Hundemann und Jagschriftsteller beschreibt das Heulen bei einem seiner Kleinen Münsterländern. Wenn ich mich recht entsinne, hieß der Hund Lady vom Ulmenhof. Die machte das bei der Nachsuche, kurz bevor sie an Wild kam.


    Ganz toll hörst du sowas bei den ganz nah an die Keltenbracke gezogenen Laufhunde der Schweiz und Frankreichs. Der Griffon Bleu de Gascogne z.B. klingt auf der frischen Schwarzwildfährte wie ein Dampfer im Hamburger Hafen.

    Schönes Ding.


    Ganz ganz altes Erbe der sog. Hurleure, Hunde, die bei Jagderfolg ähnlich Wölfen ihr Rudel zusammen rufen.


    Da ist bestes Kelten - Brackenblut in deinem Hund, sonst würde er das nicht machen.


    Was für ne Rasse hast du da?

    :D


    Früher hätte man dem Hund 2 Meter vor Ende SL ne Kuhkette ins Kreuz geworfen, heute wirft man vornehm daneben.


    Du mußt die SL nicht als lange Leine nutze. Nutze sie nur zur Absicherung, sie darf nie auf Zug kommen, es sei denn, Hund gehorcht nicht. Und nicht-Gehorchen bringt Mecker.


    Also: Hund trottet los: bei z.B. 5 Meter Kommando
    Trottet nach weitergehen auf z.B. 7 Meter: Kommando.
    USW.


    An der langen Leine musst du grunsätzlich viel arbeiten lassen.
    Meine Hunde kennen das Komando "Langsam" oder "Sachte", was besonders langsames Schleichen bedeutet. Kann man an der SL super üben.


    Daß dein grundsätzliches Problem aber nicht die SL ist, sondern die Tatsache, daß sich dein Hund von dir nicht führen lässt, deine Autorität nicht anerkennt,weißt du schon, oder?


    Übrigens, zum interessant machen: Kriegt dich jeder Kerl rum? Genauso gibt es Hunde, die sich aufs interessant machen ein Ei pellen.
    Neulich sah ich eine Hundeführerin, deren Hund sie ignorierte und rumstromerte. Als der Hund in ihrer Nähe war rief sie wieder, der Hund sah kurz auf, suchte aber weiter. Die HF drehte sich um, sagte "Schade" und ging weg, der Hund sagte "Schade? Find ich eigentlich nicht" und ging auch weg, leider in die andere Richtung.

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