Beiträge von ruelpserle

    Mir geht es ähnlich wie Mucci....

    Als ich meinen ersten Hund geholt habe, bin ich auch mal ins TH gedackelt. Hatte bestimmte, jedoch nicht zu übertrieben Vorstellungen:
    - Ersthund
    - kein Arbeitshund
    - Alleinbleiben sollte entweder schon mal geklappt haben ODER noch nicht aufgebaut (nur keine neg. Erfahrungen)
    - sollte Menschen mögen, da ich ihn mit in die Arbeit nehmen wollte
    - Größe egal
    - Alter egal
    - Hündin war mein Favorit

    Eigentlich machbar, oder?

    Also... ein wenig im Hundehaus rumgeschlichen und eine nette und laut Beschreibung erst mal geeignete Hündin entdeckt. Mitarbeiterin gesucht.... Dann kam folgendes Gespräch:
    MA: "Ja, die Hündin ist toll. Arbeiten Sie?"
    Ich: "Ja, Vollzeit. Aber ich kann den Hund mitnehmen. Kann ich auch vom Chef schriftlich bestätigen lassen."
    MA: "Nee.... das machen wir grundsätzlich eigentlich nicht. Könnte sich niemand aus Ihrer Familie in der Zeit kümmern, wenn sie arbeiten?"
    Ich: "Nein, ich lebe alleine. Habe aber für den Notfalle (zB wenn ich ins KH muss) Freunde, die den Hund in der Zeit nehmen. Kann ich auch schriftlich bestätigen lassen."
    MA: "Nein... damit fallen sie grundsätzlich raus. Single und Vollzeit Arbeit. Wo soll denn da noch Platz und Zeit ür den Hund sein?"
    Ich: :schockiert:

    4 Monate später war ich nochmal in dem TH - kurz vor den Sommerferien. Die Hündin war weg, aber eine andere Hündin, die mir sehr gut gefallen hätte, war da.
    Nachdem ich ja davon ausging, dass ich eh hier keinen Hund bekomme, habe ich erst gar nicht nach ihr gefragt. Saß bei ihr am Gehege und habe sie durch das Gitter gekrault. Dann kam eine MA ob ich mich für den Hund interessieren würde. Wir kamen ins Gespräch... ich ging kurz mit ihr Gassi. War mir aber unsicher und wollte nochmal mit einer Freundin wieder kommen. Beim abgeben entspann sich folgender Dialog:
    MA: "Und, hat´s gepasst?"
    Ich: "Ja, ne tolle Maus."
    MA: "Also, dann mach ich mal die Papiere fertig"
    Ich: :schockiert: Öhm... nein, ich dachte ich bekomme hier keinen Hund, da ich Vollzeit arbeite und Single bin."
    MA: "Ach, sie werden sich das schon gut überlegt haben."
    Ich: :schockiert: JA, trotzdem will ich sie jetzt noch nicht mitnehmen. Ich würde gerne nochmal mit einer Freundin wiederkommen, die mich gut kennt und gut einschätzen kann, ob die Maus wirklich zu mir passt".
    MA: *leicht angesäuert* "Naja... wir reservieren hier keine Hunde. Entweder Sie nehmen sie gleich mit oder sie ist vielleicht schon weg. So tolle Hunde sind schnell weg!"
    Ich: "Ja, dann muss ich dieses Risiko wohl eingehen. JETZT werde ich keinen Hund mitnehmen!"
    MA ging wütend weg und ließ die Papiere liegen, die ich mir neugierig mal angeschaut habe. Sie Hündin war ein Collie-Husky Mischling die schon 3x zurück kam, weil sie nicht alleine bleiben konnte....


    So viel zu meinen Erfahrungen einer "perfekten" Vermittlung im TH. Warum soll ich da nicht hinterfragen? Was sind die Abgabekriterien? Wonach werden Interessenten bewertet?
    Ich finde es zT schon sehr fraglich, wonach entschieden wird. Was alles angegeben werden muss etc.


    Achja, und beim Beispiel mit dem Aussie: Jeden Tag 4-5 Stunden Gassigehen plus regelmäßig Hundeplatz finde ich definitiv zu viel! vor allem bei Hunden, die eher Probleme mit dem Ruhe halten haben können.

    Zitat

    Ob dieses Tablet etwas taugt, kann ich nicht beurteilen. Aber Du weißt, dass die Spiegel Online Version nicht identisch ist mit dem Heft? Sind zwei verschiedene Redaktionen.

    Nicht mehr. Seit Ende April haben sie einen neuen Chefredakteur für beide Medien... ;)


    Zum Tablet: ich denke, für deine Bedürfnisse reicht das. Allerdings kenne ich einige, die auch mit einem "Einsteiger Gerät" angefangen haben und dann nach und nach von LapTop auf Tablet umgestiegen sind.

    Ich bin Single und Zwei-Hund-Halterin.
    Erst hatte ich nur Hoover. Das fand ich super. Sie ist für mich recht einfach zu handeln - sie ist ziemlich unerzogen, stur, ne Trödeltrulla und futterneidisch. Aber: sie hat nie Menschen oder andere Hunde belästigt, haut nicht ab, lässt sich nicht überfahren.... von daher hatte sie ein Maximum an Freiheiten.
    Ich konnte sie mit in die Arbeit nehmen. Allerdings hat es sie ziemlich gestresst, wenn ich sie mit bei den Jugendlichen dabei hatte, deshalb habe ich das irgendwann nicht mehr gemacht. Musste sie in der Zeit halt alleine im Büro bleiben. Zu Sitzungen etc. habe ich sie eigentlich immer mitgenommen. Und sie hat auch niemanden gestört (manchmal eher zu neidvollen Blicken geführt, wenn sie auf ihrer Decke lag und geschnarcht hat). Eigentlich fiel sie oftmals gar nicht auf.

    September 2011 zog dann Lolek bei uns ein. Er war zu dem Zeitpunkt knapp 9 Wochen. Die Prinzessin war "not amused". Am ersten Tag hat sie ihn zweimal durch die Wohnung "geprügelt" (beim ersten Mal, weil er es gewagt hat zu atmen, beim zweiten Mal weil er in der Küche rumgehampelt hat, als ich Futter her gerichtet habe). Seit dem ist aber auch geklärt, wer das "Sagen" hat. :lol:

    Ich habe für Lolek einen Radlanhänger gekauft, den man mit Joggingkit ausrüsten konnte (diesen hier: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…ndewagen/203544 ). Den hab ich aber va für den Alltag gebraucht. Ich besitze kein Auto, mache alles mit den Öffis. Bin täglich ca. 10 km zu Fuß unterwegs, für nen Welpen nicht machbar. Also: ab in den Wagen... und gut ist. Ein wenig umständlich, aber für mich trotz allem sehr praktisch. So konnte ich auch das "Gassi-Problem" lösen.

    Die größten "Schwierigkeiten" für mich:
    Fremd-Unterbringung.
    Hoov´s Hundesitterin ist eine gute Freundin von mir. Sie kann Hoov mit in die Arbeit nehmen, aber eben nur Hoov. Beide zusammen geht nicht. Außerdem ist sie eher der "Ein-Hunde-Mensch".
    Lolek´s Hundesitterin ist auch ne Freundin von mir. Sie gehört nicht zu dem Kreis, denen Hoover "folgt"... sie geht nicht mal mit mir ihr. Und das obwohl Hoov sie eigentlich mag. Aber die Prinzessin ist das recht eigen.

    Hunde mitnehmen:
    Seit ich 2 Hunde habe, müssen die öfters länger mal allein daheim oder im Büro bleiben. Hoov alleine konnte ich fast überall mitnehmen, da sich niemand an ihr gestört hat. Vom Lolek aus könnte ich das auch.... aber einigen sind 2 Hunde einfach zu viel, anderen ist der Lolek zu groß/zu jung/zu wild...

    Spazieren gehen:
    MIt 2 Hunden muss ich viel aufmerksamer sein. Zu zweit fällt denen echt ne ganze Menge Blödsinn ein. Zeitlich schaffe ich es so gut wie nie, einzeln zu gehen. Aber da meine recht "Baustellen-los" sind, geht das auch gut mit denen.

    "Kombination":
    Ich finde es toll, 2 Hunde zu haben. Vor allem 2, die sich so gut ergänzen. Aber ich finde die KOmbi manchmal ein wenig stressig. Hoov ist ne ruhige Vertreterin, deren größtes Hobby ist, ausgiebig die "Hundezeitung" zu lesen oder wahlweise in der Sonne liegen. Lolek dagegen will arbeiten, ist immer sofort bereit was zu tun. Aber er will auch aktiv ausgelastet werden.
    Da würde ich beim nächsten Mal auf mehr Ähnlichkeit gucken.


    Hmmm.... sonst fällt mir gerade nix ein.
    Aber hergeben würde ich keinen mehr von den beiden. Dazu sind sieeinfach zu toll. :D

    Ich würde auch einen ruhigen Platz suchen und ihn dort notfalls auch mal festbinden, damit er nicht wegkommt. Lolek hat das ständige auf den Platz zurückbringen eher als tolles Spiel empfunden... ich wurde immer genervter... und dann hab ich ihn fest gebunden. 2-3 Minuten Leinengezerre/rumgehampel/gemotze, dann machte es *plumps* und *seufz* und danach 2 Stunden Geschnarche.... :D

    totoro, dass ganze ist eine Kampagne, um auf die weltweite Armut aufmerksam zu machen und v.a. darauf, dass die Ärmsten von eben diesen 2 $/Tag leben müssen.

    Und deshalb eben auch kein dumpstern/sharen... denn das ist in diesen Gebieten eben nicht möglich.

    Erlaubt ist, die 5 Tage zu planen und das Geld auf einmal zu verwenden. Man darf sich auch mit anderen Leuten zusammen tun.

    Ich finde die Kampagne generell gut. Ich finde gut, dass man so plakativ auf diesen Umstand "aufmerksam" gemacht wird. Allerdings ist die Aktion in Deutschland halt so gut wie gar nicht bekannt.
    Und für mich selbst finde ich es sehr "spannend", herauszufinden, wie das ist, sich so einschränken zu müssen.

    Aber habe auch ein paar Kritikpunkte.
    Ja, es wird so sein, dass ich das nur machen kann, wenn ich in Disountern das günstigste was ich finde einkaufe.
    MIr fehlen die Möglickeiten, selber Dinge anzubauen.
    Und ich denke, dass die Lebenshaltungskosten in München höher sind als in einem von Armut betroffenen Land.
    Und alles kann ja auch nicht mit einberechnet werden - wenn ich zB schon mal die Kosten für meine Fahrkarte umrechne, wären die "erlaubten" 2 $/Tag schon weg!

    Hier mehr Infos:
    https://www.livebelowtheline.com.au/

    Jungs, Mädels, Zwischengeschlechtler/innen und alles was sich sonst hier noch so tummelt - ich brauch mal eure Hilfe. Ich will an der Kampagne "Live below the Line" teilnehmen. Dabei es geht es darum 5 Tage von 2 $/Tag zu leben (also Essen & Trinken).
    Umgerechnet habe ich für die 5 Tage ca. 6 €. Man darf nicht containern oder sich essen schenken lassen.

    Würde mich über Ideen/Rezepte etc. freuen.

    Kommt drauf an, wann und wo ich fütter.

    Meine beiden bekommen morgens etwa 1/3 der Tagesportion. Danach geht´s in der Regel auf Richtung Arbeit. Und das ist auch meistens unser erster Spaziergang am Tag. :ops:

    Abends bekommen sie dann den Rest. Meistens fütter ich im Büro, da es mir zu spät ist, bis ich heimkomme. Dann gehe ich vorher mit ihnen nen Runde, dann futtern, dann machen was sie wollen. Meistens "kaspern" sie noch 10 - 15 Minuten im Büro rum, dann pennen sie wieder. Manchmal fahr ich aber auch direkt im Anschluss heim.

    Wobei ich mit vollem Magen keine Übungen oder Spiele mit ihnen mache. Was die beiden mit-/untereinander machen ist mir relativ egal, so lange sie nicht zu sehr hochdrehen und mich nerven.
    Ich hätte eher Angst, dass der Lo mir alles vor die Füße kotzt, wenn ich ihm mit vollem Magen ein wenig Dummytraining machen lassen würde. :D

    Ich mach mir wegen Magendrehung aber auch keine Gedanken. Solange es noch keine gesicherten Erkenntnisse zu den Auslösern gibt, sag ich "Es kütt, wie´s kütt"!
    Theoretisch kann ich auch überfahren werden, wenn ich mich außerhalb meiner Wohnung bewege - trotzdem mache ich das.... ;)

    Zitat


    Es ist einfach so dass diese Kreuzung überflüssig ist, Punkt, denn genau darum geht es.

    Ahaaa.... und was überflüssig ist, bestimmst du? :headbash:
    Mir reicht als Grund: "Experimentierfreude" - vor allem, da wir hier nicht von einer Qualzucht sprechen.

    Falbala: als "Pudel-verrückte" kann ich dich gut verstehen. Ich mag Pudel auch, aber es gibt eben einiges, was mich stört: der "einzigartige Charakter" wirkt auf mich arrogant, der "elegante Gang" wirkt halt auch "schwul".... Aber wie Lockenwolf schon sagt: "Pudelverrückt sein ist schön... es kann nur nicht jeder". :lol:
    Böse gesagt: Dank des Pudels hat der GR in Lolek die ein oder andere Gehirnzelle mehr, dank des GR hat der Pudel in Lolek nen schönen Dödelkopf! :lachtot:

    @hab ich vergessen:
    ich bin von 2 Pudelbesitzern angesprochen worden - einer mit GP, der andere hatte früher Mittelpudel- und beide fanden meinen Lolek toll. Hatten noch nie was von doodles gehört, waren über die "Rasse" sehr erstaunt, fanden es aber gut.
    Ich bin auch schon von einer ehemaligen Pudelzüchterin angesprochen worden, die "die Verunreinigung der Rasse Pudel absolut abscheulich und widernatürlich" fand! Aber die hab ich einfach net ernst genommen... mach ich mit Nazis nie. :lol:

    Zorro, ich seh es trotzdem zum Teil anders als du. Ich habe mich weder hier noch im real life jemals angegriffen gefühlt. Es gibt vieles tolle an den Doodles... aber eben auch vieles, was ich nicht gut finde. Unter anderem die Geldmacherei, die häufig damit verbunden ist. Es gibt -zumindest mir nicht wirklich bekannt- keine wirklichen Zuchtbemühungen im europäischen Raum. Dafür um so mehr "Heilsversprechen". Noch schwieriger als bei "anerkannten Rassen" wird hier die Suche nach jemanden, der mit Sinn und Verstand züchtet. Und das kann man einfach nicht oft genug sagen! Es sind tolle Hunde - wenn sie denn aus dem "richtigen Stall" kommen. Und das "richtig" ist hier halt noch individueller als bei anerkannten Zuchtstätten!
    Über die "Sinnhaftigkeit" einer neuen Rasse zu diskutieren finde ich persönlich einfach mehr als müßig! Liegt allerdings daran, dass ich "das war schon immer so" (oder in dem Fall "Es gibt doch schon genug Rassen...") einfach bescheuert finde und es für mich keine Begründung ist - genau so, wie für andere mein "Wem schadet es?" bzw. "Neugierde/Experimentierfreudigkeit" kein Prp-Argument ist.

    "Die" Rasse gibt es nicht - meiner Meinung nach. Vielmehr kommt es auf die Sozialisation an. Und darauf, was du von dem Hund erwartest. Und danach musst du dann "den/die" Züchter/in aussuchen. Mir war wichtig: souverän, selbstbewusst, standfest und körperlich unempfindlich, dabei doch vorsichtig und sensibel.
    Die Mutter von Lolek ist selbst Therapiehündin, die Züchterin hat sehr viel wert auf die Sozialisation gelegt - und das hat perfekt geklappt.

    Zur Ausbildung:
    Ich würde darauf achten, dass die Ausbildung ISAAT und/oder ESAAT zertifiziert ist. Ich werde wahrscheinlich in Freiburg eine Ausbildung machen (http://www.tiere-begleiten-leben.de/).
    Es sei denn TAT aus Österreich "expandiert" in den Münchner Raum. Bei TAT hat Lolek´s Züchterin mit Luna die Ausbildung gemacht. Finde die sehr gut. (http://www.tierealstherapie.org/hundekurse.php)

    Literatur:
    Ich fand für den Anfang das Buch "Das Therapiehunde-Team" (

    ) sehr gut. Ein guter Überblick.
    Vor kurzem habe ich "Prima Partner" ( ) gelesen. Würde nicht allem zustimmen, fand es aber ganz spannend und habe das ein oder andere für Lolek übernommen, zB was "Hilfeleistungen" betrifft.

    Nicht gelessen, aber gerade gefunden: Tiergestützte Therapie: Der Hund als Co-Therapeut in der Ergotherapie (

    )... vielleicht ist das ja was für dich.