Beiträge von ruelpserle

    Nope, habe ich nicht.
    Mir ist BEWUSST, dass meine Hunde aller Wahrscheinlichkeit nach vor mir sterben werden.
    Mir ist BEWUSST, dass die Zeit mit den "Viechern" begrenzt ist.

    Ja, ich nehme Rücksicht darauf, dass meine Prinzessin älter ist und nicht mehr so kann.
    Ja, ich lasse beiden Hunden die in meinen Augen bestmögliche und sinnvollste Gesundheitsvorsorge bzw. Behandlung zukommen.
    Ja, es wird mir das Herz brechen, wenn sie sterben - egal wie alt sie sind und unter welchen Umständen.
    Ja, ich werde trauern, die Welt verfluchen und das Gefühl haben, nie wieder glücklich sein zu können.

    Dennoch lebe ich mein Leben im Hier und Jetzt!
    Ich gehe weg, ich lasse die beiden zusammen und auch mal einzeln alleine. Ich gebe sie zu Hundesittern. Ich nehme sie mit, wenn es sinnvoll ist.
    Ich treffe Freund_innen und genieße mein Leben.

    Meine Hunde sind einer meiner schönsten und wichtigstens Aspekte in meinem Leben. Aber sie sind nicht mein Leben.

    Ich mach ja zum Sightseeing eher geocaching - aber ja, laufend geht das natürlich auch. :D

    Ich bin heute auch mal wieder gelaufen. KNie ist besser, Ostheopathie Behandlung läuft zwar noch, aber das ok hab ich. Und da ich beschlossen habe im September doch wieder am Run For Life teilzunehmen, sollte ich ja irgendwann mal wieder anfangen.
    Gaaaanz langsam und in Intervallen, 10x 1 Minuten laufen und gehen im Wechsel. Scheeee war's.... =)
    Ich hoffe, dass das Wetter noch ne Weile mitspielt und das KNie dauerhaft hält.
    Achja, als ZIel hab ich mir gesetzt 50 Min durchlaufen zu können. :dafuer:

    Es ist schon ein Unterschied zwischen "aufmerksam sein" und "stalking".

    Wenn mein Nachbar normalerweise täglich um Punkt 8, 13, 18 und 22 Uhr Gassi geht und ich seh ich mal 3 Tage nicht könnte es ja daran liegen dass ich zur falschen Uhrzeit schaue. Wenn nicht frage ich mal ob alles ok ist.
    Wenn ich aber nur darauf lauere dass ich ihn nicht sehe und dann hinrenne und mim AmtsVet drohe ist das übergriffig. Nicht mehr und nicht weniger.


    Kleinere Aufmerksamkeiten wie Blumen gießen sind in einer Nachbarschaft sicherlich nett. Aber in dem Moment wo mir ungefragt die Blumen gegossen und die Hecke gestutzt wird werd ich unangenehm.

    Ganz ehrlich: wenn jemand mir ungefragt und ohne Bezahlung meine Hecke stutzen würde, dem würde ich meinen Haustürschlüssel geben und die dreckigen Fenster ins Spiel bringen. :lachtot:


    Der Grat zwischen "hingucken und füreinander da sein und Zivilcourage zeigen" und "Beobachten und stalken und nerven" ist extrem schmal. Deshalb versuche ich so zu handeln, wie ich erwarte behandelt zu werden. Und ich werte nicht - ich frage nach, ob man helfen kann. Wenn gewünscht, geb ich Tipps etc. Ich hinterfrage und will es genau wissen. Aber jede_r soll nach eigener Auffassung glücklich werden. Manchmal habe ich aber das Gefühl, gerade dieses "Nicht-werten" ist irgendwie schwierig.


    Mein bemerkenswerter Satz ist heute von einem Bahnreisenden:
    "Oh, da ist Hund! - Und noch einer! - Wahnsinn, ich hab noch nie 2 Hunde Bahnfahren sehen. Ist das überhaupt erlaubt?" :???:

    So ist Lucy auch :D .

    Hach, was bin ich froh, das nicht nur ich so nen Hund habe. Aber mittlerweile bin ich gut darin, ihr Verhalten zu "kommandieren" - so denkt jeder, der Hund ist gut erzogen. :applaus:
    (aber da sie weder Hund noch Mensch belästigt, nicht jagt, nicht abhaut und ziemlich zuverlässig ihr "Halt" Kommando befolgt, fällt das meistens eh nicht auf)


    wohingegen andere Kommandos ("auf die Seite", "warten") eh für alle gelten (ja, auch für dich Lucy... :roll: )

    Haha, ja, so Kommandos hab ich offiziell auch. Das läuft dann so ab:

    Ich, Hund 1 und Hund 2 sind auf einem Weg unterwegs. Uns kommt ein Radler entgegen.
    Ich sag: "Rüber" - Hund 1 (Lolek) weicht schön aus, Hund 2 (Hoover) bleibt stehen und guckt wer da kommt.
    Ich: "Huuu - rüber!" Hund 2 bewegt sich - in die Mitte des Weges....
    Ich: "HUUUUUU - RÜÜÜÜBER!" *wüüüüüt* - Hund 2 dreht sich zu mir um "Hööö, was ist denn?" und bewegt sich Richtung Wegesrand. Naja, meistens sind die Radler schon vorbeigefahren - idR grinsend.

    Das ganze wird nur getoppt durch "Radler" von hinten:
    Ich: "Rüber" - Hund 1 bwegt sich Richtung Wegesrand (Hach... Schäfle, ich mag dich doch :cuinlove: ) - Hund 2 dreht sich auch um.... und setzt sich in Bewegung und geht zur Mitte des Weges um zu gucken, wer denn da von hinten kommt! :headbash: :roll:
    (Hier geht es dann wie oben weiter - aber sie scheint was an sich zu haben, denn die meisten Radler müssen lachen).


    Sehr schön ist auch "warten":
    Hund 1 und Hund 2 müssen kurz vorm Bäcker warten.
    Ich: "Warten"
    Hund 1 sitzt und behält die Tür im Auge durch die ich gegangen bin.
    Hund 2 sitzt kurz bis ich mich umgedreht hat.... dann steht sie auf, und geht mal gucken, wer sonst noch so da ist. Sie geht nicht weg, guckt nur mal ums Hauseck oder was im Grünstreifen zu finden ist. Also, sie "wartet" ja schon auch auf mich.
    Ich komme raus. Hund 1 freut sich, bekommt sein Leckerli und Hund 2 kommt angelaufen und will auch was - sie hat schließlich ja auch "gewartet"! :headbash:

    Hach ja, ich mag die olle Schrulle! :herzen1:

    Was die übrigen Tipps von ihr angeht - das werden wir schon ausprobieren / versuchen perfekt umzusetzen ;)

    Vergiss das mit dem "perfekt" gleich wieder. Durchschnitt oder gut reichen locker...

    Ich höre gerne eure Meinung, wirklich.
    Nur find ich es komisch, dass ihr mir wegen einem Satz, den ich aus dem Zusammenhang gerissen, noch nicht mal wortwörtlich gepostet habe gleich einen Trainerwechsel ans Herz legt (Original war ihr Satz nach den Hundebegegnungen "...was die Kastrationsfrage angeht. Ja, also ich denke, wäre es meiner würde ich vermutlich schon kastrieren...")

    NAja, hier kennt dich niemand und man kann daher nur auf die geschriebene INformation eingehen. Und eine Trainerin, die mit mir in der esten Trainingsstunde (quasi Kennenlernstunde) so konkrete Aussagen zu einem Thema wie Kastration macht, wäre einfach nicht meine erste Wahl. Sorry. Ich finde nach 1 Woche bei euch, davor TH, davor weiß man nichts... kann man eher weniger über das grundsätzliche Verhalten eines Hundes sagen. Und schon gar nicht über euch als "Hund-Mensch-Team". Vor allem nicht nach 1 Trainingsstunde.

    Da ich mich schon dachte, dass du im Büro abgelenkter bist als zu Hause, schrieb ich, dass du dich zuhause auch "ablenken" sollst. Du musst deinen Fokus vom Hund entfernen. Überleg dir mal, wie es dir ginge, wenn du irgendwo hinkämst und würdest ständig mehr oder weniger "überwacht". ICH käme da auch nicht zur Ruhe. ;)

    Zum Kong:
    Ich schrieb ja, das ich die Begründung verstehen kann. Frag mich halt, wie man einen Kong festmachen will. Und das am besten so, dass man ihn zum befüllen und reinigen wieder rausholen kann, ohne größere "Bauarbeiten".

    Wie ICH das mit der Box machen würde, habe ich schon beschieben. Aber ich hab mir auch nie so nen Kopf um alles gemacht. Die Box ist nichts gefährliches, also soll sich mein Köterchen auch nicht bescheuert anstellen.
    An deiner Stelle würde ich das mit der Box anders machen. Ich würde eine Box ins WOhnzimmer stellen und da seine Decke rein. Und dann ignorieren. Immer mal wieder Leckerlis rein, wenn er es nicht mitbekommt, so das er sich freut, wen er "zufällig" was findet. Aber der Box dieses "du muuuuussssst uuuuunbeeeedingt da rein" Ding wegnehmen. An einer anderen Stelle würde ich ihm einen 2. Platz herrichten und dort das Kommando "Decke" mit ihm üben. Und da -um Hund und dich zur Ruhe zu zwingen- auch mal anbinden. So das er lernt, er kann auf seinem Platz bleiben und soll das auch.
    Und wenn er das KOmmando Decke kann, dann Box und Kommando verbinden.

    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass ich so "bescheuert" wäre und die Box zu "meiner" Box erklären würde, in der der Hund nichts verloren hat. Würde mich ein paar mal reinlegen (zumindest zur Hälfte) und lecker Würstel oder so essen. Ein altes Kissen mit reinlegen und es mir so gemütlich wie möglich machen. Hund würde ich dann wegschicken, wenn er kommt - aber immer so, dass er neugierig wird. Und wenn ich nicht in der Box liege, würde ich sie zumachen oder wegdrehen. MEINE Box.... und irgendwann würde ich sie entweder zufällig offen lassen und Leckerlis drin vergessen oder ich würde ihn einladen zu mir zu kommen. Das kommt auf den Hund drauf an.

    Ich nehme mal an, dass du während des Meetings arbeiten musstest und damit abgelenkt warst, oder? Und was passiert... dein Hund schläft ein.

    Von daher schau, dass du ein wenig runterkommst. Wenn du merkst, du fängst wieder mit Gehirndrisseln an, mach irgendwas, was dich ablenkt... Feuer spucken, "Die Glocke" auswendig lernen oder die Wand im Wohnzimmer streichen, die schon lange nen neuen Anstrich braucht.
    Dein Köterchen ist ein Fundhund - der hat also schon ne ganze Weile ohne dich überlebt! Der wird nicht sterben, nur weil er plötzlich ein eigenes Körbchen hat! ;)

    Die Trainingstips finde ich auch ein wenig seltsam.
    Der Hund ist ein erst ein paar Tage bei dir und die Trainerin hat dich und den Hund heute zum ersten Mal erlebt - da finde ich es echt "mutig" gleich mal ne potentielle Kastration "vorzuschlagen". Und ich bin keine Kastra-Gegnerin. Habe meinen Rüden selber sehr früh kastrieren lassen. Aber da hatten wir schon ber 1 Jahr Zeit, zu einem Team zu werden. (Und ich weiß nicht, ob ich es jetzt wieder manchen würde - hat Vor- und Nachteile.)

    Und warum sollst du den Kong festbinden? Wie hat sie das denn begründet? Meine bekommen im Sommer hin und wieder den Kong. Allerdings ist der lose und sie "schlotzen" ihn an ihrem Platz.

    Edit: Jetzt erst die Begründung gelesen. Bin da eher "unschlüssig". Aber versuchen würde ich es vermutlich.