Ganz ehrlich: das mitm Auto würde ich nicht überbewerten. Viele Hunde reagieren auf fremde Hunde, wenn sie sich dem Auto nähern.
Und so schwer es ist:
Versuch die Kläffer zu ignorieren. Ich denke, wenn du signalisierst, dass da gar nichts wichtiges ist, dann überträgt sich das.
Die "Jogging Methode" birgt halt mMn die Gefahr, dass du deine Spaziergänge nur noch joggend verbringst - heute ist es der Zaunkläffer, morgen der Nachbarsmensch der ne komische Mütze aufhat etc.
Du hast ja momentan den Vorteil, dass du bei vielen Stellen weißt, dass gleich was kommt (ok - ist gleichzeitig auch ein Nachteil... man kann sich so schön reinsteigern
). Versuch doch mal, den Spaziergang vorher im Kopf durchzugehn und dir "Anker" zu suchen. Nehmen wir den Nachbarḱläffer - an der Stelle, an der du jetzt losjoggst, straffst du Schultern, nimmst deinen Hund auf die abgewandte Seite und denkst dir: "Du kleine Wurst jagst uns nicht durch am Zaun vorbei. Du denkst, du kannst mir ans Bein pinkeln... Du kommst nicht mal bis an die Schuhsohle!" DU bist die KÖNIGIN in deiner Hood! Der gemeine Pöbel hat die Klappe zu halten, nen Diener zu machen und dabei rückwärts wegzuweichen!
Klar, wird das nicht alles "gut" machen... Aber ich denke, die eigene Haltung wirkt sich auf den Hund aus.
Achja, "gemeiner Pöbel" gilt auch für deinen Hund. Auch der sollte froh sein, dass er bei der Königin ne Platz gefunden hat. 
Kannst auch mal in den Öffis üben. Fahr mal U-Bahn, die recht voll ist... einmal denkst du dir "Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott... ist das voll hier! Boah... hoffentlich berührt mich niemand oder tritt mir auf den Fuß!"
Und dann straff die Schultern und denk dir "Pah.... macht Platz für die Königin!" 