Beiträge von ruelpserle

    Ich bin Befürworterin von Sterbehilfe. Ich möchte in Würde selbst entscheiden dürfen, wann es soweit ist.
    ICH möchte nicht in meinen Ausscheidungen liegen müssen und warten bis jemand kommt und mich säubert.
    ICH möchte nicht bei allem und jedem auf Hilfe angewiesen sein, wenn ich vorher selbständig und selbstbestimmt agieren konnte.
    ICH liebe es zu Essen... wenn ich mal nicht mehr Essen mag, dann ist es wirklich übel.

    Ja, aber sicherlich geht es deinem Hund gut. Und um noch nen Tip zu geben: Bei mir im Viertel trägt ein Hund WIndel, wenn er zuhause ist.

    Ich denke, es gibt keine intakte Hundegruppe, in der hundeintern nicht irgendein Hund die Kappe aufhat. Nichtsdestotrotz hab ich am Ende den Zylinder auf. ;-)

    Hahaha... das ist genau das was ich meine.

    Bei mir wechselt, wer das Käppchen auf hat. Hoov kann Lo zu Hause und im Büro sehr gut lenken/befehligen. Draußen hat Lo die Kappe auf, da will Hoov einfach ihre Ruhe.

    Zum Thema Futter:
    Hoov ist ziemlich futterneidisch. Sie vertraut mir mittlerweile sehr, aber wenn ich mal nicht aufpasse, kann es trotz allem sein, dass sie einen Hund verkloppt, der ihrer (vermeintlichen) Futterquelle zu Nahe kommt.
    Lo hat da schon einen Sonderstatus und darf eh sehr viel mehr als alle anderen Hunde. Allerdings hat sie ihn am ersten Tag so übel durch die Küche geprügelt, das er heute noch Stress hat. Also fütter ich sie in getrennetn Räumen und alles ist gut. Deshalb auch die Regel "Futternäpfe der anderen sind tabu, sofern sie noch davor stehen".

    Ich bin weder Gott-gleich noch sonst irgendwas, meine Viecher sind zT verwöhnte Kackbratzen.... aber trotzdem gebe ich bestimmte Rahmenbedingungen vor. Innerhalb dieses Rahmen, dürfen sie sich völlig frei bewegen.

    Und meine Rahmenbedingungen sind wiederum recht einfach:

    1. Keine Menschen belästigen
    2. Keine Hunde belästigen
    3. Keine anderen Tiere belästen (aka nicht jagen)
    4. NIcht abhauen

    Und die gelten in der Wohnung auch. Und da ich 2 so unterschiedliche Hunde habe, gelten für jeden Hund unterschiedliche Regeln.
    Hoov will ihre Ruhe - vor Mensch und Tier, sie hat keinen Bock was zu lernen, aber eine sehr hohe Alltagsintelligenz. Sie hat sich quasi entschieden mir zu folgen - das bedeutet aber nicht, mir zu gehorchen. Ich kann damit gut leben und lasse ihr ihre Freiheiten. Hab ich es eilig oder weiß, dass zB Hasen unetrwegs sind, kommt Dickmamsel an die Leine.

    Lo dagegen liebt alle Menschen und würde am liebsten alle begrüßen. Er hat mehr Jagdtrieb als Hoover. Andere Hunde müssen erst mal abgechcekt werden, bevor man in idR mit ihnen spielt. Ihm ist meine Anerkennung sehr wichtig, Er hat viel will-to-please, will lernen und hat Spaß daran. Allerdings ist er im Alltag ein wenig "tief-intelligent". :hust:

    Deshalb gelten innerhalb der Rahmenbedingungen unterschiedliche Regeln für die beiden. Alles andere wäre ja auch Blödsinn.

    Meine dürfen Kleinigkeiten auch selber regeln - innerhalb der von mir aufgestellten "Gesetze"!

    Und die sind recht übersichtlich gehalten:

    1. Nervt mich nicht mit irgendwelchen Kleinscheiss! Es gibt genug LIegeplätze, beide bekommen genügend Futter, beide die Aufmerksamkeit, die sie "verdient" haben.

    2. Ich bin hier die Königin - ich kann den Kühlschrank öffnen, ihc verdien das Geld für's Futter, ich hab den Schlüssel. Der Pöbel hat sich auf seine Position zu fügen.

    3. Kloppt euch nicht bis es blutet - hinterlässt so hässliche Flecken.

    4. Knabberzeug und Napf des anderen Tölchen sind tabu, so lange die noch dabei sind. Nicht erlaubt ist vom Napf wegdrängen oder Kauzeug zu horten (machen beide aber eh nicht). Erlaubt ist, vom andern den Napf überprüfen, ob noch mikroskopische Reste drin sind.

    Das war's!

    Meine sind aber zu unterschiedlich, um sich in die Quere zu kommen. Hoov interessiert sich nicht für Spielzeug, Lolek ist beim Futter relativ entspannt. Lolek bekommt vom Körperkontakt nie genug, am besten in "Löfelchenstellung" :headbash: , Hoov ist da eher distanzierter. Mich mit einer Pfote ist da schon sehr viel. Deshalb darf sie auch immer kommen und ich schicke Lo auch mal weg, Bei Lo entscheide ich da mehr.

    Ich kenne bisher nur 2 Rüden, die von Leuten abgegeben wurden, weil es nicht "gepasst" hat.
    In der einen Familie haben sie es dann noch mit einer Hündin versucht - um einzusehen, dass Hund 1 einfach unverträglich ist. Nicht, dass ihnen das vorher schon gesagt wurde...

    Bei den anderen hat es zwischen den beiden Rüden immer wieder gekracht. Die waren sich vom Verhalten her sehr ähnlich, beides recht starke Charaketere, beide mit "Führungsanspruch"....
    Beide laufen jetzt gut in anderen Familien mit mehreren Hunden mit. NUr die Konstellation mit den beiden hat nicht funktioniert.


    Also, ich denke auch, dass kann man nicht am Geschlecht fest machen.

    Dem stimme ich zu. Maya hat das sagen, also muss sich auch Nelly fügen.Zumal die ja schreibst dass Nelly einen Sonderstatus hatte als sie trächtig war/die Welpen kamen.

    Also, ich hab zwar nur 2 Hunde - aber bei denen hab ich das sagen! Ganz einfach.

    Ansonsten ist es hier auch wie @Aoleon: Für beide gelten fast die gleichen Regeln - nur werden sie unterschiedlich eingefordert und durchgesetzt.

    Bei mir gab es heute

    Paprikareis mit schwarze Bohnen!

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    Ich bin ja eher ein Koch-Nerd und es war das erste mal, das ich mit getrocknetetn Bohnen gearbeitet habe. Wird es deinitiv nochmal geben. Und ich werde ab sofort öfters mit "vorher einzuweichenden Zutaten" kochen. :D

    Oh Mist.... ich war keine ne "normale" 20-jährige! Und ich habe die miesesten Hundhändler des Planeten unterstützt, da ich einen Auslands TS Hund habe!

    Schon spannend, was man im DF so lernt.... :hust: :hust:


    Mal von allt den Pauschalisierungen und Vorurteilen abgesehen:
    Überleg dir genau, was dir an Hunden gefällt, was du nicht brauchen kannst, worauf du dich freuen würdest, was ein absolutes No-Go wäre.
    Also, als Beispiel: Viele Menschen wünschen sich einen Hund, der sie bewacht und beschützt. Tolle Vorstellung, wenn man im Dunklen unterwegs und es kommen einem komische Typen entgegen. Ja, aber Hunde sind keine Maschinen, die man an und ausstellen kann. Bedeutet: findet man es auch noch toll, wenn der eigene Hund einen vor dem Besuch beschützt bzw. man das dann so handeln muss, dass das nicht passiert?

    Es ist auch toll, wenn der Hund anschlägt, wenn jemand ungebeten reinkommt. Ist es immer noch toll, wenn man im EG eines Mehrfamilienhauses wohnt und der Hund bei allen die vorbei gehen anschlägt?

    Und so geht es mit fast allen Eigenschaften eines Hundes. Die sind oft positiv - in der richtigen Haltung und Umgebung.
    Krasses Beispiel: Border Collie an ner Schafherde kann ein Traum sein - ein Border Collie als kuscheliger Familienhund kann ein wahrer Alptraum sein.

    Deshalb mein Tip:
    Überleg dir nochmal, welche Eigenschaften dir wichtig sind und was ein absolutes No-Go ist!