Ich denke, es gibt keine intakte Hundegruppe, in der hundeintern nicht irgendein Hund die Kappe aufhat. Nichtsdestotrotz hab ich am Ende den Zylinder auf. ;-)
Hahaha... das ist genau das was ich meine.
Bei mir wechselt, wer das Käppchen auf hat. Hoov kann Lo zu Hause und im Büro sehr gut lenken/befehligen. Draußen hat Lo die Kappe auf, da will Hoov einfach ihre Ruhe.
Zum Thema Futter:
Hoov ist ziemlich futterneidisch. Sie vertraut mir mittlerweile sehr, aber wenn ich mal nicht aufpasse, kann es trotz allem sein, dass sie einen Hund verkloppt, der ihrer (vermeintlichen) Futterquelle zu Nahe kommt.
Lo hat da schon einen Sonderstatus und darf eh sehr viel mehr als alle anderen Hunde. Allerdings hat sie ihn am ersten Tag so übel durch die Küche geprügelt, das er heute noch Stress hat. Also fütter ich sie in getrennetn Räumen und alles ist gut. Deshalb auch die Regel "Futternäpfe der anderen sind tabu, sofern sie noch davor stehen".
Ich bin weder Gott-gleich noch sonst irgendwas, meine Viecher sind zT verwöhnte Kackbratzen.... aber trotzdem gebe ich bestimmte Rahmenbedingungen vor. Innerhalb dieses Rahmen, dürfen sie sich völlig frei bewegen.
Und meine Rahmenbedingungen sind wiederum recht einfach:
1. Keine Menschen belästigen
2. Keine Hunde belästigen
3. Keine anderen Tiere belästen (aka nicht jagen)
4. NIcht abhauen
Und die gelten in der Wohnung auch. Und da ich 2 so unterschiedliche Hunde habe, gelten für jeden Hund unterschiedliche Regeln.
Hoov will ihre Ruhe - vor Mensch und Tier, sie hat keinen Bock was zu lernen, aber eine sehr hohe Alltagsintelligenz. Sie hat sich quasi entschieden mir zu folgen - das bedeutet aber nicht, mir zu gehorchen. Ich kann damit gut leben und lasse ihr ihre Freiheiten. Hab ich es eilig oder weiß, dass zB Hasen unetrwegs sind, kommt Dickmamsel an die Leine.
Lo dagegen liebt alle Menschen und würde am liebsten alle begrüßen. Er hat mehr Jagdtrieb als Hoover. Andere Hunde müssen erst mal abgechcekt werden, bevor man in idR mit ihnen spielt. Ihm ist meine Anerkennung sehr wichtig, Er hat viel will-to-please, will lernen und hat Spaß daran. Allerdings ist er im Alltag ein wenig "tief-intelligent". 
Deshalb gelten innerhalb der Rahmenbedingungen unterschiedliche Regeln für die beiden. Alles andere wäre ja auch Blödsinn.