Beiträge von ruelpserle

    Wenn Hund ein erfülltes leben führen kann und damit klarkommt, geht das in Ordnung. Mmn geht es in der Hundehaltung nicht zwingend um Persönliche Befindlichkeiten wie "Ich Eigentümer, Ich Erzieher, Ich Alles und immer".

    Deshalb habe ich geschrieben:
    Meiner Vorstellung von Hundehaltung würde das nicht entsprechen.

    ich verbringe gerne Zeit mit meinen "Viechern", ich "lebe" gerne mit ihnen, ich will mitbekommen, wenn sie krank sind und wenn es ihnen besser geht, ich will sehen, dass sie heute mal schlechte Laune haben (und wer meine Hündin kennt, weiß, das Hunde schlechte Laune haben können :headbash: ) oder sich wie Bolle freuen, weil sie um´s Eck ein Spielzeug gefunden haben, das sie vor ner halben Stunde dort haben liegen lassen.... Ich mache viele Dinge ohne meine Hunde, will Zeit für mich haben und genieße es, wen ich mal ein WE "hundefrei" habe, weil meine Dogsitter mit den beiden tolle Dinge unternehmen.

    Das hat für mich nichts mit "persönlichen Befindlichkeiten" zu tun oder gar mit "Allmachtsfantasien" wie "Ich alles und immer". Ganz und gar nicht. Sondern einfach von einer Lebenseinstellung. Ich hätte zB gerne Ratten. Zwei Gründe halten mich davon ab: Hoover tötet Kleintiere und ich bin sooo oft unterwegs, da wären die Tiere quasie nur Deko. Und auch das entspricht nicht meiner Vorstellung von Rattenhaltung.

    Für mich ist ein Zeit etwas extrem wertvolles und die möchte ich mit den Lebewesen verbringen, die mit mir das Leben teilen. Und das wiederum nicht nur zum Großteil schlafend....

    Ich bin auch arbeitende Alleinversorgerin meiner beiden Hunde. Ich habe eine Teilzeitstelle, einen Nebenjob und biete freiberuflich verschiedene Seminare an.
    Mein Vorteil ist: ich kann meine Hunde mit in die Arbeit nehmen.

    Trotz allem geht das nur, wenn die Hunde auch "mitspielen". Und ich weiß, dass ich meinen Hunden zum Teil viel zumute. Vor kurzem hatte ich zB eine 7 Tage mit knapp 80 Stunden. Dazu noch Fahrtzeit von knapp 2 Stunden/Tag. Wäre das Dauerzustand hätte ich kei ne Hunde mehr. Es entspricht einfach nicht meiner Philosophie von Hundehaltung.

    Aus diesem Grund würde ich folgendes schreiben:
    Wenn sich an keinem Parameter etwas ändern lässt (also zB weniger Arbeit oder Hund mitnehmen können), dann würde ich es nicht machen.

    Ich habe bei meinem Rüden (30kg) die Ausschlussdiät mit Vetconcept Pferd und Pastinake gemacht. (http://www.vet-concept.com/Hundemenuenbsp…_1_2=6x%20800g)

    Mewin Rüde hat auch wahnsinnig viel verbrannt... bis zur Ausschlussdiät. Als klar war, was ich füttern kann, habe ich viel weniger gebraucht. Mittlerweile barfe ich wieder. Aber wir haben das mit der Dose fast 5 Monate gemacht und dann langsam umgestellt.

    Da könnte man schon beginnen mit: was soll das einen Hund in die Großstadt zu verfrachten?

    Was soll daran nicht "Hundegerecht" sein?
    Meine Hunde haben Freulauf (ca. 85% der Zeit), sie sind ca. 85 % der Zeit bei ihrem "Rudel"/ihrer Bezugsgruppe und sie werden nach ihren Bedürfnissen ausgelastet, sie bekommen regelmäßig Futter und Wasser, werden bei Beadrf tierärztlich versorgt? Wo soll ich die nicht "Hunde-gerechte Haltung" suchen? Das würde mich jetzt schon mal interessieren.

    Aber ich habe mir meine Hunde passend zu meiner Situation ausgesucht. Und genau DAS "verlange" ich von einer_m angehenden Hundehalter_in - zumindest, wenn er_sie in meinem persönlichen "Ernst-nehm-Ranking" auftauchen möchte. ;)
    Und ja, ich habe ein zB ein Problem mit einem THW in der Großsstadt.

    Ich sag mal so:
    ICH kann mir nicht vorstellen, dauerhaft einen Hund zu halten, den ich NIE ableinen kann. Aber sollte doch - warum auch immer- ein solcher Hund bei mir einziehen, müsste ich schauen, wie ich seinem Bedürfnis nach freier Bewegung nachkommen kann. Also: eingezäunte Flächen....

    Ich kritisiere niemande, der einen Hund, der nie abgeleint werden kann. Aber ich kritisiere Menschen, der Hunde NIE freilaufen dürfen. Da wäre mir die Länge der Zugehörigkeit zum DF schnuppe 8wie übrigens in allen Fragen...)