Beiträge von ruelpserle

    Mein Gott, wir wissen doch gar nichts über die Situation der_des TE...

    Vielleicht hat sie die 3 Hunde angeschafft, als sie noch viel verdient hat - und das ist nun anders-.
    Vielleicht waren die Hunde bisher immer gesund und haben wenig gekostet.
    Vielleicht hat sie_er keine so rosafarbene Familiensituation, dass sie_er dort Unterstützung bekommt oder möchte.
    Vielleicht hatte sie ein kleines Vermögen... das aufgrund schlechter Finanzberatung nun den Bach runter ist

    Wo steht denn, dass sie_er sich einen dritten Hund anschaffen will? Sie_Er HATTE 3 Hunde, jetzt sind es noch 2.
    Aber ne... "all-wissend-Dogfroum is watching you"! :gott:

    Wenn der Zeitaufwand bei Terrarien-/Aquarientieren gleich hoch wäre, wie bei Hunden/Katzen/Meeris, Mäusen... frage ich mich, warum ich in meinem Freundeskreis so viele Leute habe, die zB aufgrund häufiger (kurzer) Reisen, sich bewußt für Spinnen, Echsen, Fische... entschieden haben. Wie es ein Freund mal formuliert hat: "Wenn meine Schlange gefüttert ist, ist es ihr erst mal egal, ob ich da bin... bis die nächste Fütterung ansteht."

    Ich denke, es ist wirklich ein Unterschied, welche Tierart man hält.

    Das alle Tierarten schlecht/tierschutzwidrig/nicht ideal gehalten werden können, ist leider so.

    Ich denke, wir sind uns alle einig, dass nicht jeder solche Montagshunde hat (dann wären alle Versicherungen auch bereits pleite...), aber man weiß es eben vorher nie und wenn man keine riesigen Rücklagen hat, auf die man schnell zugreifen kann, macht es schon Sinn, sich Gedanken zur Absicherung zu machen.

    Ich kauf das Schaf mit monatlichen Versicherungsgebühren von weiterem Ubill frei - zumindest ist das mein Deal mit dem Unisverum. Und seit 3 Jahren funktioniert das auch. ;)

    Sagt, woran habt ihr erkannt, dass eure Hunde alt werden? Bzw. was macht sie für euch zu Oldies?

    Also, bei der Frau Huber, merke ich es daran, dass Frau Huber besser zu ihr passt als Hoover. :lol:

    Nein, optisch daran , dass sie um die Augen einen grauen Kranz bekommen hat. Und die Ohrspitzen grau werden. Und wenn man genau hinschaut sieht man, dass sie auch an der Schnauze grau/weiß ist. Aber da sie ja eh ne weiße Schnauze hat, sind das eher "andere Haare".
    Und in letzter Zeit wird der Schädel "knochiger".

    Von Verhalten:
    Sie wird auf der einen Seite noch eigentbrötlerischer, auf der anderen anhänglicher.
    ich habe das gefühl, das nimmer alle Sinne gkeich gut funktionieren. Wenn sie sich irgendwo festschnuffelt, bekommt sie nicht immer mit, wenn wir weitergehen.
    Generell habe ich das Gefühl, dass ihr Gehör nachlässt.
    Und ihr Grundtempo wird langsamer. Sie wird noch "gemütlicher" als sie es eh schon war.

    Mei olle Huberin... :cuinlove:

    Ich habe seit Ende meines Studiums bisher nur einmal Vollzug gearbeitet, sonst immer Teilzeit.
    Aber ich habe eben immer nebenbei und/oder freiberuflich gearbeitet. Eine Stelle ist mir auf Dauer zu langweilig.
    (Achja.... falls jemand mal ne Referentin zum Thema Anti-Rassismus-Arbeit oder Umgang mit rechtspopulistischen Gesprächsstrategien oder Geocachen mit Jugendgruppen oder Gewaltprävention sucht.... ich kenne da jemanden... :lol: ) .

    Ich muss gestehen: Altersvorsorge habe ich ein wenig verdrängt und werde da, zu dem was ich eh schon mache, aus meiner Nebentätigkeit mehr investieren.

    Generell mächte ich gar nicht mehr arbeiten. Ich genieße mein 3-tägiges Wochenende. Dazu kommt, das ich bisher in allen Jobs eine große zeitliche Flexibilität hatte. Auch das ist etwas, was ich in Zukunft weiterhin haben möchte.

    Von daher: nicht (nur) wegen den Hunden, sondern hauptsächlich wegen mir arbeite ich nicht Vollzeit.

    Anscheind haben mich manche falsch verstanden. Mir ging es definitiv nicht darum, dass die Hunde unglücklich sind, wenn sie keine 500€ teure Betten haben. Sondern, dass wenn man viele Hunde hat und das Geld grad so für die Grundversorgung reicht, man sich wohl kaum "Luxus" leisten kann dabei.
    Dann haben vielleicht nicht alle Hunde ihren eigenen Platz, ein eigenes Spielzeug usw., sondern müssen es sich teilen, wobei sie womöglich lieber ihr eigenes hätten und bei sowas zurück stecken. Desweiteren meinte ich, dass wohl nur das nötigste gemacht wird, vielleicht kein extra Öl über das Futter oder Bierhefe. So "Spielereien" die halt nicht uuunbedingt sein müssen, werden dann halt nicht gekauft/ gemacht, weil das Geld dafür zu knapp ist.
    Deswegen würde ICH persönlich nie so ans Limit gehen "ach 5 Hunde gehen noch, müssen dann halt auf einiges verzichten", sondern ich will mir allen möglichen Schnickschnack leisten können, auch Glitzerhalsbänder, wenn ich fürs nötig halten würde :ugly:
    Den Hunden ist so ein "Luxusproblem" wohl egal, es ging um meine Meinung der Hundehaltung.

    NAja... aber unnötigen Schnickschnack mach ich bei meinen beiden Hunden auch nicht. Keine Kohle dafür. Soll ich nun einen abgeben? Nein - unnötiger Schnickschnack ist unnötiger Schnickschnack....

    Für mich gilt:
    Futter, das was für die Tierart notwendig und gut ist (ich hab zB für meine Ratten immer selber gemischt, war günstiger und mMn auch besser) - bei Hunden streiten sich die Futterexpert_innen. Aber das machen sie unabhängig von der Zahl der Hunde. Jemand der TroFu füttern will, wird das bei einem Hund genau so machen, wie bei 10. Jemand der barfen will ebenso.

    Jedes Tier braucht einen eigenen Rückzugsplatz. Meistens habe ich mindestens 1 mehr als Viecher da sind. Also 4 Ratten - 5 Schlafplätze. Aber das können auch selber gebaute, billige Schalfplätze sein.

    Tierärztliche Versorgung - alles was sinnvoll und notwendig ist.


    Der Rest ist unnötiger Schnickschnack....

    Dennoch interessiert mich, was andere Menschen dazu denken, ob es noch Dinge gibt, die ich nicht bedacht habe und ob ich irgendwo falsch liege.

    Na, okay... wenn dem so ist:

    Was ich in deinem Fall "auffällig" finde, in einem relativ kurzen Zeitraum sind relativ viele Tiere eingezogen. In der Regel alles junge Tiere. Ich kenne weder deine Wohn- noch deine familiären noch deine finanziellen Verhältnisse. Aber ich würde auf jeden Fall mal die Behauptung aufstellen, dass deine Impulskontrolle eher gering ausgeprägt ist. :hust:
    Mein Eindruck: zwischen "sehen - ach wie süß" und "mitnehmen" scheint häufig ein sehr kurzer Zeitraum zu liegen.

    MIr persönlich wäre das zu viel:
    Ich möchte nicht in einer Wohnung leben, die eher einem Zoo gleicht.
    Mir ist es wichtig, nur so viele Tiere zu haben, die ich selber versorgen und aushalten kann. Ich möchte nicht von anderen (Beziehungspartner_in, Famiie...) abhängig sein und (übertrieben gesagt), wegen der Tiere in einer Situation verbleiben müssen.
    Ich halte nur so viele Viecher, die ich im Notfall (zB Wohnungsbrand) untern Arm und damit retten kann.
    MIr ist es wichtig, dass meine Viecher vertrauen zu mir haben, her kommen, wenn ich die Hand in den Käfig halte. Auf ein paar Videos, die ich gesehen habe, wirken deine Tiere eher weniger zutraulich. Kann mich anhand der Videoaufnahme auch täuschen, aber das war mein Eindruck. Und dann denke ich mir: lieber ein paar weniger und Zeit mit denen was zu machen.

    Von daher:
    ja auch ich gehöre zu den Skeptikerinnen.

    Animal Hoarding würde ich nicht sagen,.. aber zwischen "zu viel" und "krankhaftem Sammeln" ist ja noch ein Unterschied.

    Für mich hat "Animal Hoarding" viele Faktoren:

    - Welche Tiere hat man?
    - Wie ist die Wohnsituation?
    - Wie ist die Lebenssituation?

    Es ist ein Unterschied ob ich ein Aquarium mit 20 Guppies drin habe oder 20 Wellensittiche oder 20 Katzen!
    Genauso ist es ein Unterschied, ob ich 10 Schafe/Ziegen/Kühe habe oder 10 Hunde.

    Meine Schwester wird auch von einigen schief angeschaut. Sie hat mehrere )ich glaube 9) Ziegen, mit denen sie wandern geht. Dazu momentan 3 Hunde (waren aber auch schon 5). 1 KAtze und im Winter ist ihr Garten ein Igelparadies.

    Animal Hoarding? Nein, für mich nicht. Die Tiere sind gut versorgt. sie weiß genau was sie tut. Für mich ist der große Haken daran: sie kann es sich nur leisten, weil ihr Mann mitzieht.

    Und damit sind wir bei mir:
    Ich werde immer nur so viele Tiere haben, die ich auf jeden Fall selber versorgen/halten kann. (von plötzlichem Tod mal abgesehen)
    Momentan sind das 2 Hunde. Ich hätte gerne noch Ratten... aber ich bin einfach zu viel unterwegs. Also kommen mir keine ins Haus. Aber das liegt halt auch an meinem Anspruch, den ich an Tierhaltung habe.